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Uli Aumüller

    Wie ein Roman
    Der Vorhang
    Das andere Geschlecht
    Menschen und Masken
    Was ich liebte
    Der Mann mit den Bäumen
    • Die 1953 geschriebene Erzählung basiert auf einer einfachen Geste: Eicheln in die Erde setzen. Tausendfach wiederholt wird diese Handlung zum Lebenssymbol, das die Entwicklung der Geschichte bestimmt. Der Akt, getragen von der Willenskraft eines Einzelnen, erlangt eine Dimension, die fast unvorstellbar ist und führt zur Wiederbelebung eines gewaltigen Waldes, durch den das Leben zurückkehrt. Diese Geste spiegelt eine innere Schönheit wider, die auf das Gute abzielt. Wie die sorgfältig ausgewählten Eicheln, die sich zu einem blühenden Lebensraum entwickeln, entfalten sich die präzisen Wörter in rhythmischen Sätzen voller Kraft. Die fiktive Geschichte wirkt so real, dass viele Leser sie für eine wahre Begebenheit halten. Sie unterstreicht die Vision eines besseren Umgangs mit der Umwelt und schafft eine Hauptfigur mit Vorbildcharakter. Die Einfachheit der Sprache und die klare Botschaft lassen den Leser die Bedeutung der Verbindung zur Natur spüren und den Wunsch, in Einklang mit ihr zu leben. Dieses Gefühl prägt sich dauerhaft ein, da es den tief verwurzelten Wunsch berührt, die Beziehung zur Natur zu pflegen. Als künstlerische Entsprechung zu dieser literarischen Wucht wird der Berliner Bildhauer Wolfgang Flad erwähnt, dessen Werke die Energie und Dynamik der Formen darstellen und eine Ästhetik von Wachstum und Vitalität verkörpern.

      Der Mann mit den Bäumen
      4,6
    • Was ich liebte

      • 476 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Zwei befreundete Künstlerfamilien im New Yorker Stadtteil Soho. Siri Hustvedt erzählt vom Aufbrechen und Ankommen, von Idealen und Lebensentwürfen, von Eltern und Kindern – und davon, wie ein tragischer Unfall ein sorgsam geplantes Glück jäh zerstört.

      Was ich liebte
      4,4
    • Menschen und Masken

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Paris, Hotel Gallia, ein festlich geschmückter Saal. André Poitou, ein erfolgreicher Schuhfabrikant im Ruhestand, träumt von einem triumphalen Einzug, bei dem ihm das Kreuz der Ehrenlegion verliehen wird. Er möchte sein bisheriges Leben hinter sich lassen und eine neue Jugend im Zeichen von Freundschaft, Sport und Lebensfreude erleben. Doch anstelle der erhofften Feierlichkeit erwartet ihn eine schonungslose Entlarvung und allgemeine Peinlichkeit. Masken fallen, und die Menschen um ihn herum, getrieben von kleinlichen Begierden und Rivalitäten, werden sichtbar. Bove lässt seine Figuren wie chemische Elemente miteinander reagieren; wenn Poitous engste Freunde aufeinandertreffen, sprühen die Funken boshaften Esprits. Sie nennen ihren Freund spöttisch „die Klette“ oder „Kokotte im Ruhestand“. Diese deli- und maliziöse Kostbarkeit hinterlässt beim Leser einen scharfen Verdacht: Der Mensch benötigt keine Feinde, solange er Kollegen, Verwandte und Freunde hat.

      Menschen und Masken
      4,0
    • Das andere Geschlecht

      Sitte und Sexus der Frau

      • 941 Seiten
      • 33 Lesestunden

      Das berühmte Standardwerk von Simone de Beauvoir. Die universelle Standortbestimmung der Frau, die aus jahrtausendealter Abhängigkeit von männlicher Vorherrschaft ausgebrochen ist, hat nichts an Gültigkeit eingebüßt. Die Scharfsichtigkeit der grundlegenden Analyse tritt in der Neuübersetzung noch deutlicher hervor.

      Das andere Geschlecht
      4,2
    • MILAN KUNDERA entwirft durch die großen Romane der Weltliteratur ein Bild Europas. Mit dem Wissen und den Gedanken der Romanciers - Rabelais und Flaubert, Gombrowicz und Broch - unternimmt Kundera die Verteidigung der europäischsten aller Künste, des Romans. Und manchmal scheinen die Bücher lebendiger als die Wirklichkeit selbst.

      Der Vorhang
      4,0
    • Eine Liebeserklärung an das Lesen – der Longseller jetzt exklusiv als KiWi Voller Witz, Charme und Intelligenz schreibt Daniel Pennac gegen Leseverdrossenheit und Bildungsdruck, gelingt es ihm überzeugend, Forderungen der Pisa-Studie einzulösen. Er plädiert für die unantastbaren Rechte des Lesers: Die 10 Rechte des Lesers: 1. Das Recht, nicht zu lesen 2. Das Recht, Seiten zu überspringen 3. Das Recht, ein Buch nicht zu Ende zu lesen 4. Das Recht, noch einmal zu lesen 5. Das Recht, irgendwas zu lesen 6. Das Recht auf Bovarysmus, d. h. den Roman als Leben zu sehen 7. Das Recht, überall zu lesen 8. Das Recht, herumzuschmökern 9. Das Recht, laut zu lesen 10. Das Recht, zu schweigen

      Wie ein Roman
      4,0
    • «Camus irrt sich nicht in seinem Roman. Das Drama sind nicht die, die durch die Hintertür zum Friedhof entwischen – und für die die Angst vor der Pest endlich vorbei war –, sondern die Lebenden, die in ihren stickigen Schlafzimmern Blut schwitzten, ohne der belagerten Stadt entfliehen zu können.» (Gabriel García Márquez)Die Stadt Oran wird von rätselhaften Ereignissen heimgesucht. Die Ratten kommen aus den Kanälen und verenden auf den Straßen. Kurze Zeit später sterben die ersten Menschen an einem heimtückischen Fieber: Die Pest wütet in der Stadt. Oran wird hermetisch abgeriegelt. Ein Entkommen ist nicht möglich. Albert Camus’ erfolgreichster Roman gehört zu den Klassikern der Weltliteratur. In ihm seziert er hellsichtig das menschliche Handeln im Angesicht einer Katastrophe.

      Die Pest
      3,9
    • Die Unwissenheit

      • 179 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Irena hatte immer das Gefühl, sie könne über ihr Leben nicht selbst entscheiden. Seit sie Prag 1968 verlassen hat, lebt sie in Paris und fühlt sich weder hier noch dort zu Hause. Doch eines Tages trifft Irena einen Mann, den sie zu kennen glaubt. War er es nicht, mit dem damals, vor vielen Jahren, eine Liebesgeschichte begann? Plötzlich scheint es möglich, die Erfahrungen, die Erinnerungen miteinander zu teilen und ein neues, eigenes Leben zu beginnen ...

      Die Unwissenheit
      3,9
    • Chantal und Jean-Marc sind ein glückliches Paar. Als Chantal eines Tages entdeckt, daß sich die Männer nicht mehr nach ihr umdrehen, ist Jean-Marc voller Mitgefühl. Dann, eines Tages bekommt sie einen Liebesbrief. Für kurze Zeit entfacht der anonyme Bewunderer - der Stammgast im Bistro, oder vielleicht der Bettler an der Ecke? - eine neue Leidenschaft in ihr. Aber wie reagiert Jean-Marc? Fast unmerklich wird aus der höchst realistischen Liebesgeschichte für die beiden ein Alptraum. »Vor der Wucht dieses aufregenden Textes gibt es kein Entkommen.« Verena Auffermann, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

      Die Identität.
      3,8
    • Eine Frau erlebt den Sommer: mit kühlem Blick und Herzenswärme. Die New Yorker Dichterin Mia steckt in einer Krise. Ihr Mann Boris will eine Ehe-Pause. Als Mia feststellt, dass die «Pause» viel jünger als sie und überdies Boris’ Assistentin ist, erleidet sie einen Zusammenbruch. Und beschließt kurzerhand, den Sommer in der Nähe ihrer Mutter, einer rüstigen Neunzigjährigen, zu verbringen. Es ist eine Zeit ohne Männer. Mia trifft die alten Freundinnen der Mutter und unterrichtet eine Gruppe pubertierender Mädchen in Lyrik. Und sie lernt sich selbst neu kennen. Endlich atmet Mia wieder frei durch — bis eine flehende Mail von Boris kommt ...

      Der Sommer ohne Männer
      3,5
    • Der Ekel

      Roman. Mit einem Anhang, der die in der ersten französischen Ausgabe vom Autor gestrichene Passagen enthält

      • 249 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Für Antoine Roquentin, Einzelgänger und Außenseiter in einer Provinzstadt, verliert das Leben plötzlich seine Selbstverständlichkeit. Unnachsichtig um Selbsterforschung bemüht, versucht er seinem immer stärkeren Ekel vor Dingen und Menschen auf den Grund zu gehen. Die Erfahrungen, Empfindungen und Visionen des Helden dieses ersten und bedeutendsten Romans des Existentialismus gaben Anstöße zu einer neuen Lebensphilosophie, die bis heute nichts von ihrer Brisanz eingebüßt hat.

      Der Ekel