Im Gasperlmaier-Haus kehren die erwachsenen Kinder mit ihren Familien zurück, und das Leben wird turbulent. Ein tödlicher Unfall und das Ausgraben einer Leiche durch einen Hund sorgen für Aufregung. Franz Gasperlmaier, der Polizist, muss sich mit Männern auseinandersetzen, die Frauenhass propagieren, und einem skrupellosen Immobilienhai, während ein Hauch von Marihuanaduft die Luft durchzieht. Trotz seines Wunsches nach einem ruhigeren Leben wird er in die Ereignisse hineingezogen. Franz ist ein Familienmensch, der die Zeit mit seinem Enkel Theo genießt, auch wenn er sich mit vegetarischer Kost abfinden muss, wenn die Kinder zu Besuch sind. Diese kleinen Eigenheiten machen ihn liebenswert. Begleite ihn ins Ausseerland, wo er alte Bekannte trifft und die Schönheit seiner Heimat im Salzkammergut erlebt. Doch in seinem 11. Fall stößt er auf unerwartete Schattenseiten, wie die Welt der Incels. Glücklicherweise hat er Unterstützung von seinen vertrauten Freunden: dem skurrilen Nachbarn Dr. Altmann, der resoluten Ermittlerin Dr. Kohlross und dem ehemaligen Kollegen Friedrich, der nun Sportler ist. Herbert Dutzler gewährt einen liebevollen Blick auf das Ausseerland und seine Menschen, ohne die dunklen Seiten zu ignorieren.
Herbert Dutzler Bücher
Dieser Autor, geboren Mitte 1958, schafft Erzählungen mit einer sprachlichen Gewandtheit und einem scharfen Intellekt, die bei zeitgenössischen Lesern Anklang finden. Seine umfangreiche Erfahrung im Unterrichten von Deutsch und Englisch prägt sein Schreiben, das meisterhaft Spannung und psychologische Tiefe einsetzt und sich oft aus der komplexen Welt der Kriminalliteratur speist. Auch wenn sein Fokus auf einem bestimmten Genre liegt, überschreiten sein Stil und seine Themen einfache Handlungsstränge. Sein Werk zeugt von jahrelangem Studium der Literaturgeschichte, deutlich beeinflusst von deutschen und anglo-amerikanischen Traditionen, was ihm erlaubt, universell fesselnde Geschichten zu erzählen.






Wenn Wut die Kontrolle übernimmt. Von einem, der auszog, um dich das Fürchten zu lehren. Der Weg eines unschuldigen Kindes zum rechtsradikalen Mörder: vorbestimmt oder frei gewählt? Leo ist ein unschuldiges Kindergartenkind und zugleich ein rechtsradikaler Mörder. Sein Hass hat seinen Ursprung in der Erziehung durch seinen Vater, der von Leo Gehorsam und Autorität erwartet. Leos Mutter, die die Schläge abfängt, wird zur gebrochenen Frau. Leo bleibt keine Wahl, als selbst gewalttätig zu werden; sein Weg scheint vorgezeichnet. Doch gibt es vielleicht doch eine Wahl? Könnte er sich gegen seinen Hass entscheiden? Hoffnung kommt in Form von Marinca, die möglicherweise zu ihm durchdringen kann, doch die Zeit drängt. Die Spannung ist greifbar, die Schlinge zieht sich zu und lässt keine Luft zum Atmen. Du bist mittendrin, erlebst Leos Gedanken und seine zunehmende Paranoia. Du begleitest ihn auf seinem Weg von der Unschuld zur Schuld und kannst jeden Gedanken nachvollziehen – auch wenn du das nicht willst. Düster und verstörend, bietet der Autor einen außergewöhnlichen Einblick in den Kopf eines Täters und zeigt einen unaufhaltsamen Weg, der in die Zerstörung anderer und von sich selbst führt.
Letzter Knödel
Ein Altaussee-Krimi
In Altaussee, während eines russisch-österreichischen Gipfels, wird Postenkommissar Gasperlmaier von ausländischen Beamten verdrängt. Die Situation ändert sich, als eine tote Köchin in einem Cateringzelt gefunden wird. Gasperlmaier freut sich, seine Kollegin Dr. Kohlross zur Unterstützung zu haben. Der Mord könnte mit dem Gipfeltreffen oder der Gastronomie zu tun haben, und die Identität der Toten wirft Fragen auf. Privat wird Gasperlmaiers Leben durch die neue Liebe seiner Tochter durcheinandergebracht, was ihn unerwartet herausfordert. Gasperlmaier, über 50 und ein zurückhaltender, ehrlicher Polizist, hat bereits acht Fälle gelöst und sich dabei weiterentwickelt. Er hat spektakuläre Morde im Volksmusikmilieu und Trachtenbusiness aufgeklärt und dabei verschiedene Verkleidungen und Verfolgungsmethoden genutzt. Trotz seiner persönlichen Veränderungen hat er seinen Appetit auf das Leben nie verloren. Herbert Dutzler nimmt die Leser mit auf einen Ausflug ins Ausseer Land, wo die Schönheit der Salzkammergut-Region und die Herausforderungen des ländlichen Lebens humorvoll dargestellt werden. Dutzler zeigt sowohl die Zuneigung zur Region als auch die negativen Seiten, wie die Abgrenzung der Einheimischen gegenüber Fremden, und bringt dabei eine Portion Humor ins Spiel.
Ein Kind mit Wissensdurst und Erwachsene in Erklärungsnot. Siegfried ist ein neugieriger Junge, der viele Fragen stellt, doch seine Lehrer tadeln ihn für seine Neugier und nennen ihn frech. Fragen wie „Warum müssen wir die Erbsünde immer noch büßen?“ oder „Was ist ein Nazi?“ führen zu Verwarnungen und Einträgen ins Klassenbuch. Er versteht nicht, warum seine Mama arbeiten und den Führerschein machen will, während Papa im Haushalt nicht hilft. Die ständige Antwort „das verstehst du noch nicht“ frustriert ihn, denn er möchte die Welt um sich herum begreifen. Siegfried wächst in den 1960er Jahren in Österreich auf, einer Zeit, in der Langhaarfrisuren kritisch beäugt werden und Jungen nicht mit der Oma kochen oder künstlerisch Brötchen belegen, sondern Fußball spielen sollen. Frauen kümmern sich um den Haushalt, während Männer entscheiden, ob sie arbeiten dürfen. Die Nachwirkungen des Krieges sind spürbar, und die Vergangenheit, insbesondere die Präsenz ehemaliger Nationalsozialisten im Lehrerkollegium, bleibt ein Tabuthema. Herbert Dutzler nimmt uns mit auf eine nostalgisch-kritische Reise in diese nicht allzu ferne Vergangenheit. Durch Siegfrieds Augen erleben wir die Herausforderungen des Aufwachsens, die Magie der Kindheit und die gesellschaftlichen Erwartungen, während wir erkennen, dass sich seitdem glücklicherweise einiges verändert hat.
Ein Blick durch Kinderaugen: Erlebe die 60er Jahre mit Siegfried, der nach dem Abschluss der Volksschule voller Vorfreude auf das Gymnasium ist. Bevor es jedoch dorthin geht, steht eine aufregende Busfahrt nach Italien an. Sigi, ein Junge mit dicker Brille und einem Traum, Astronaut zu werden, hinterfragt oft die Sorgen der Erwachsenen in seiner Familie, besonders wenn er sich für Kochrezepte interessiert und beim Pizza-backen fast das Haus in Brand steckt. In seiner Welt, in der Computerspiele noch Zukunftsmusik sind, gibt es viel zu entdecken: am Bach hinterm Haus oder während der Zugfahrt zur Schule. Seine Lieblingsspeisen kommen nicht aus dem Internet, sondern direkt aus Mamas Küche. Doch nicht alles ist unbeschwert. Eingefahrene Rollenbilder belasten seine Eltern, der rauhe Umgangston im Gymnasium und der Spott der anderen Kinder, besonders für einen guten Schüler mit ein paar Kilos mehr, sind herausfordernd. Herbert Dutzler nimmt die Leser mit auf eine Reise in seine eigene Kindheit, die er in den 60er Jahren verbrachte. Er bietet einen kindlichen und erfrischenden Blick auf eine Zeit, die nicht unbedingt besser war, aber an die wir uns gerne erinnern.
Winterzeit ist Krimizeit: Die renommiertesten Krimiautor* innen Österreichs sind der Einladung von Buchhändlerin und Krimi-Queen Rotraut Schöberl gefolgt und erzählen von zweifelhaften Geschenken, vergifteten Vanillekipferln und Morden im Kerzenlicht. Denn gerade in der stillsten Zeit des Jahres kann das Schweigen tödlich enden und auch der leise rieselnde Schnee hat schon manche Leiche zugedeckt. Mit Texten von Bernhard Aichner, Ellen Dunne, Herbert Dutzler, Colin Hadler, Christian Klinger, Tatjana Kruse, Stefan Kutzenberger, René Laffite, Gudrun Lerchbaum, Beate Maly, Beate Maxian, Kurt Palm, Theresa Prammer, Thomas Raab, Erwin Riedesser, Wolfgang Salomon, Constanze Scheib, Rotraut Schöberl, Reinhard Tötschinger, Emily Walton/Mina König, Peter Zirbs u. a.
Die Einsamkeit des Bösen
Kriminalroman
DIE WURZELN DES BÖSEN REICHEN TIEF Das kleine Mädchen Alexandra lernt früh, was es bedeutet, grundlos böse zu sein, geprägt von Hass, Frust und Aggression. Obwohl die erwachsene Alexandra ihre Kindheit scheinbar hinter sich gelassen hat, schlummern düstere Geheimnisse in ihr, die weder ihr Mann noch ihre Kinder kennen. Manchmal sind diese Erinnerungen so weit weg, dass selbst sie sie vergisst. EIN LOTTERIEGEWINN: ÜBERRASCHENDER GELDSEGEN ODER FLUCH? Als ein Millionengewinn Alexandras Leben auf den Kopf stellt, fühlt sie sich plötzlich allein. Ihr Ehemann wird ihr fremd, Heimlichkeiten vor Freunden nehmen zu, und die Kinder stellen materielle Ansprüche. Nichts ist mehr wie zuvor, und Alexandras Fassade beginnt zu bröckeln. Die Schatten ihrer Vergangenheit belasten sie weiterhin, und das zornige kleine Mädchen, das einst dem Bösen ins Auge blickte, regt sich in ihr. HERBERT DUTZLER ZEIGT DIE DUNKLE SEITE SEINES KÖNNENS Herbert Dutzler, bekannt durch seine erfolgreiche Krimiserie um Franz Gasperlmaier, präsentiert einen fesselnden Kriminalroman. Seine Figuren sind präzise gezeichnet und zeigen viel psychologischen Tiefgang – kein menschlicher Abgrund bleibt unentdeckt. Die Handlungen sind nachvollziehbar und könnten sogar von Freunden stammen. Das Böse ist oft näher, als man denkt. „Der neue Dutzler - typisch und doch anders. Fans werden ihren Bestsellerautor neu kennenlernen.“ – Stefan Mödritscher, Buchhandlung Morawa, W
Letzte Bootsfahrt
Ein Altaussee-Krimi
AUS MIT RUHE UND GEMÜTLICHKEIT! – EIN ATMOSPHÄRISCHER ALPENKRIMI MIT INSPEKTOR GASPERLMAIER. In einem pikanten Szenario wird die Leiche eines Geschäftsmannes entdeckt, was selbst einem erfahrenen Dorfpolizisten den Appetit verdirbt. Rasch kommen dubiose Details ans Licht, darunter Bestechung und unseriöse Grundstücksdeals. Hinter der idyllischen Kulisse des Ausseerlandes geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Der sympathisch-tollpatschige Gasperlmaier verlässt sich in seinem dritten Fall auf sein Bauchgefühl, bis ihm flau im Magen wird, da auch seine Mutter in den Fall verwickelt zu sein scheint. Leserstimmen loben den Autor für seinen amüsanten Regionalkrimi mit der richtigen Portion Lokalkolorit, der viele vergnügliche Lesestunden beschert. Die spannende Tätersuche wird als Ratespiel beschrieben, während die raffiniert verwobene Story mit der idyllischen Atmosphäre des Ausseerlandes begeistert. Herbert Dutzler, ein preisgekrönter Krimiautor, erhielt 2014 drei GOLDENE BÜCHER für seine Krimi-Bestsellerreihe. Zu den bereits erschienenen Titeln zählen Letzter Kirtag, Letzter Gipfel und Letzte Bootsfahrt. Neu ist die Sammlung Gasperlmaier - Die ersten 3 Altaussee-Krimis in einem Band.
Letzter Saibling
Ein Altaussee-Krimi
Im malerischen Toplitzsee entdeckt Inspektor Gasperlmaier grausige Leichenteile, die offenbar mit dem jährlichen Fischessen des Altausseer Skiclubs in Verbindung stehen. Trotz seiner Erfahrungen kann er sich keinen seiner Skiclub-Freunde als grausamen Killer vorstellen. Herbert Dutzler hat mit seinem liebenswürdigen Inspektor Gasperlmaier die Herzen der Krimi-Fans erobert, indem er Spannung, Humor und originelle Figuren im gemütlichen Ausseerland vereint. Leser loben die fesselnde Krimihandlung und die charmanten Charaktere, die schwungvoll und flüssig erzählt werden. Viele sind begeistert von Gasperlmaier und konnten es kaum erwarten, bis der vierte Band erschienen ist. Die authentische Beschreibung der Schauplätze versetzt die Leser ins vertraute Salzkammergut und zeugt von wahrer Erzählkunst. Die Krimi-Bestsellerreihe von Herbert Dutzler wurde 2014 mit drei Goldenen Büchern vom Hauptverband des österreichischen Buchhandels ausgezeichnet. Bisher sind die Bände "Letzter Kirtag," "Letzter Gipfel," "Letzte Bootsfahrt" und "Letzter Saibling" erschienen. Neu ist eine Sammlung der ersten drei Altaussee-Krimis in einem Band.



