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Xue Xinran

    1. Januar 1958

    Xinran, deren Geburtsname Xue Xinran ist, ist eine Autorin, die für ihre literarischen Beiträge zum Leben von Frauen in China gefeiert wird. Ihre Werke zeichnen sich durch tiefgründige Einblicke in gesellschaftliche Erwartungen und die persönlichen Kämpfe von Frauen aus. Durch ihre Erzählungen beleuchtet Xinran die Komplexität menschlicher Beziehungen und den widerstandsfähigen Geist der Frauen. Ihr Ansatz ist sowohl einfühlsam als auch analytisch und bietet den Lesern fesselnde und zum Nachdenken anregende Prosa.

    Die namenlosen Töchter
    Wolkentöchter
    Kleine Kaiser
    Himmelsbegräbnis
    Gerettete Worte
    Verborgene Stimmen
    • Jahrelang gab Xinran Frauen in ihrer Radiosendung die Gelegenheit, das zu tun, was in China immer noch ungewöhnlich ist: über ihre Sehnsüchte, Wünsche und ihre Gefühle zu sprechen. Die Schilderungen eröffnen unfassbare Welten, wie die der Frauen vom »Rufenden Berg«, die verkauft werden, um in einer Familie nicht nur einem, sondern mehreren Söhnen als Ehefrau zu dienen. Xinrans Buch gelingt etwas ganz Besonderes: Die verborgenen Gefühle der Frauen erheben sich gegen das erfahrene, nahezu unbeschreibliche Leid.

      Verborgene Stimmen
      4,3
    • China – wem kommt da nicht das Bild von Menschenmassen in den Sinn? Doch dieses Volk, weiß Xinran, ist der wahre Schatz des riesigen Landes. Zum ersten Mal kommt nun die ältere Generation zu Wort und die einfachen Leute auf der Straße. Ein Taxifahrer, ein Kräuterweib und sogar ein Bandit erzählen Xinran von den Umwälzungen, mit denen sie fertig werden mussten, von Verfolgung, Revolution und Verwestlichung. Geschichten, die China aus einem neuen Blickwinkel zeigen.

      Gerettete Worte
      3,5
    • Als kleines Mädchen war Xinran fasziniert von der Geschichte über einen jungen Soldaten, der auf geheimnisvolle Weise in Tibet verschwunden war. Dreißig Jahre später trifft Xinran Shu Wen, die Ehefrau jenes Soldaten, und hört die Geschichte ihrer einzigartigen Liebe.1958 sind Shu Wen und ihr Mann Kejun junge idealistische Ärzte. Kurz nach ihrer Hochzeit geht Kejun mit der Armee nach Tibet, und nur wenige Wochen später erhält Shu Wen die Nachricht, ihr Mann sei dort umgekommen. Aus ihrer Verzweiflung erwächst der jungen Frau Entschlossenheit: Sie macht sich auf die Suche nach Kejun. Kaum in Tibet, wird sie nach einem Überfall von einer tibetischen Familie aufgenommen. Dreißig Jahre wird sie mit ihr durch das Hochland Tibets ziehen, ihren harten Alltag teilen, ihre Freuden und Leiden miterleben, ihre tiefe Verbundenheit mit der Religion bewundern lernen. Dreißig Jahre wird sie nach Kejun suchen, voller Liebe und unterstützt von den Menschen, mit denen sie lebt. Nach dreißig Jahren erfährt Shu Wen die Wahrheit über den Tod ihres Geliebten - und hat in dieser langen Zeit die Kraft in sich gefunden, seinen Tod hinzunehmen und ihre Liebe zu ihm zu bewahren. Xinran auf Lesereise: München, 14. März 2005, 20 Uhr: Muffathalle Berlin, 15. März 2005, 20 Uhr: Dorotheenstädtische Buchhandlung Hamburg, 17. März 2005, 20 Uhr: Museum für Völkerkunde Mannheim, 18. März 2005, 20 Uhr: Kulturzentrum Alte Feuerwache

      Himmelsbegräbnis
      4,1
    • Wohin entwickelt sich China? Dieser spannenden Frage spürt Xinran aus einer ungewöhnlichen Perspektive nach. In dem sich mit Lichtgeschwindigkeit wandelnden Land China müssen nun die ersten Sprösslinge der chinesischen Ein-Kind-Politik die Verantwortung für die anstehenden gigantischen Umwälzungen meistern - junge Erwachsene, die in ihrer Kindheit von besorgten Eltern behütet und abgeschottet von der Welt kaum auf den Alltag und das Leben vorbereitet wurden. Da gibt es beispielsweise Du Zhuang, den Sohn eines Geschäftsmanns, der nicht weiß, wie man einen Koffer öffnet und Kleidung aufhängt, oder Golden Swallow, die zwar im Ausland studiert, aber noch nie in ihrem Leben eine Küche betreten oder gar ein Messer berührt hat. In 10 wahren Geschichten erzählt die bekannte chinesische Journalistin und Autorin Xinran mitfühlend und kritisch, was Chinas Ein-Kind-Politik Eltern und Kindern angetan hat und zeichnet das facettenreiche Panorama eines Landes, das die Weltpolitik maßgeblich prägt. In diesem Buch wird Geschichte lebendig, chinesische Schicksale und insbesondere Schicksale von Frauen aus China werden in einer berührenden Weise erzählt, begreifbar und gleichzeitig in den historischen Zusammenhang eingeordnet: »Xinrans Buch zeigt, dass Chinas Ein-Kind-Politik eine grotesk-deformierte Generation hervorgebracht hat, die an Schuldgefühlen fast erstickt.« The Spectator

      Kleine Kaiser
      3,9
    • 'Wen diese Geschichten nicht berühren, der muss ein Herz aus Stein haben.' The Economist Warum hat meine Mutter mich nicht gewollt? Diese Frage stellen in China vor allem Mädchen, denn sie werden häufig von ihren Müttern verlassen. Nicht freiwillig, wie die zehn bewegenden Geschichten, die Xinran zusammengetragen hat, beweisen: Alle erzählen von dem schmerzlichen Verlust der eigenen Tochter. Keiner, der diese Geschichten liest, wird sie je vergessen. 'Geschichten, die man einfach lesen muss.' Amy Tan

      Wolkentöchter
      4,0
    • Sechs Mädchen und keinen einzigen Sohn – ihr unglücklicher Vater schämt sich vor der Dorfgemeinschaft. So sehr, dass er ihnen nicht einmal Namen gibt und sie einfach durchnumeriert. Doch Sanniu, das »Dritte Mädchen«, will beweisen, dass sie etwas wert ist, und flieht in die Stadt. In ihrem Heimatdorf hat sich das Leben und Denken der Menschen seit Jahrhunderten nicht geändert. Die junge Sanniu sieht ihre beiden älteren Schwestern und ist fest entschlossen, deren Schicksal einer arrangierten Ehe zu entgehen. Sie flieht nach Nanjing, denn sie weiß, dass sie dort Arbeit finden kann. Doch wird sie sich in der brodelnden Metropole zurechtfinden? Entgegen allen Ängsten findet die warmherzige junge Frau nicht nur überraschend schnell Arbeit, sondern zum ersten Mal auch Anerkennung für das, was sie tut. Selbstbewusst kehrt sie ins Dorf zurück – aus der namenlosen Tochter ist eine erfolgreiche Frau geworden. Doch wie wird ihre Familie reagieren?

      Die namenlosen Töchter
      3,6
    • Warum waschen Chinesen sich täglich die Füße? Aus welchem Grund tragen Chinesinnen auch im Sommer immer Strümpfe? Und gibt es überhaupt etwas, das Chinesen nicht essen? China ist ein Land voller Gegensätze. Die bekannte Autorin Xinran, die seit langem in Europa lebt, öffnet uns mit ihren Geschichten aus ihrer Heimat die Augen für die Merkwürdigkeiten des chinesischen Alltags und erklärt auch, warum die Chinesen Mao noch immer lieben.

      Chinesen spielen kein Mao-Mao
      3,5
    • Bericht van een Chinese moeder

      Verhalen over verlies en moederliefde

      • 270 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Tien portretten van Chinese vrouwen die dochters te vondeling hebben gelegd.

      Bericht van een Chinese moeder