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Marilyn Butler

    Die britische Literaturkritikerin Marilyn Butler ist bekannt für ihre tiefgehende Auseinandersetzung mit der Romantik und der Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts. Ihre Forschung konzentrierte sich auf das Verständnis der sozialen und intellektuellen Kräfte, die die literarische Produktion prägten, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Autorinnen wie Maria Edgeworth. Butler zeichnete sich durch präzise Analysen und die Fähigkeit aus, literarische Werke mit ihrem breiteren kulturellen und historischen Kontext zu verbinden. Ihre einflussreichen kritischen Werke beleuchten die Komplexität literarischer Strömungen und tragen zu einem tieferen Verständnis der britischen Literatur bei.

    Burke, Paine, Godwin, and the Revolution Controversy
    Die Abtei von Northanger
    Emma
    • \"Jemand, der keine Freude an einem guten Roman hat, muss unerträglich dumm sein, ganz gleich ob Mann oder Frau.\" Catherine Morland liest gern populäre Schauerromane. Als ihr gebildeter Verehrer sie seiner Familie vorstellt, ist diese \"not amused\". Die Aura des alten Landsitzes \"Northanger Abbey\" beflügelt Catherines Phantasie so sehr, dass sie überzeugt ist, ein düsteres Familiengeheimnis entdeckt zu haben.

      Die Abtei von Northanger1995
      3,7
    • »Die Schilderungen ... sind vollkommen« lebensgetreu und mit einer Genauigkeit gezeichnet, die den Leser entzückt.« Walter Scott ›Emma‹, erschienen 1816, ist Jane Austens letztes und reifstes Werk. Wie die meisten Romane der Autorin führt auch dieser in die Welt des soliden englischen Bürgertums zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Emma Woodhouse, Tochter aus wohlhabendem Haus, gibt sich mit Vorliebe dem Vergnügen hin, die Geschicke anderer Menschen zu lenken, sie lebt für das „match-making“, das Ehestiften, was zu allerlei Missverständnissen und Komplikationen führt. Ihre enttäuschenden Erwartungen zwingen sie jedoch zur Selbstkritik und tragen zu einem besseren Verständnis ihrer selbst und ihrer Umgebung bei.

      Emma1991
      4,1
    • This volume focuses on the significant Revolution debate in England during the 1790s, sparked by the French Revolution. It includes major works by Burke, Paine, and Godwin, alongside shorter pieces by writers like Cobbett and More. Part of the Cambridge English Prose Texts series, it highlights non-fictional prose from the late sixteenth to mid-nineteenth centuries, providing access to influential yet often overlooked writers. The debate featured interconnected works that reflect the historical context of their creation. Major tracts such as Burke's *Reflections on the Revolution in France*, Paine's *The Rights of Man*, and Godwin's *Enquiry Concerning Political Justice* are presented in depth, while important shorter writings are included almost in full. The volume portrays a community of oppositional writers who engaged with each other and challenged the pro-government majority, offering insights into Romanticism and the development of extra-parliamentary opposition through the press. It also illustrates the debate's influence on figures like Mary Wollstonecraft, Coleridge, and Wordsworth. Comprehensive annotations clarify obscure references, while an introduction by Dr. Butler provides an overview of the pamphlet war and its key players. A critical guide for further reading is also included, making this volume an essential resource for students of English Romantic literature, history, and political history.

      Burke, Paine, Godwin, and the Revolution Controversy1984