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Heinrich Steinfest

    10. April 1961

    Heinrich Steinfest schafft fesselnde Erzählungen, die die Komplexität der menschlichen Natur erforschen, oft durch die Linse der Spannung. Sein Schreiben zeichnet sich durch einen scharfen, prägnanten Stil und eine düster-humorvolle Perspektive auf die Absurditäten des Lebens aus. Steinfests Geschichten sind bekannt für ihre verschlungenen Handlungsstränge und ihre tiefgründige thematische Tiefe, die den Leser einlädt, moralische Mehrdeutigkeiten und die Feinheiten des menschlichen Daseins zu betrachten.

    Der schlaflose Cheng
    Der schlaflose Cheng. Sein fünfter Fall
    Der Nachmittag des Pornographen. Ein Roman zwischen Schnecken und Katholizismus
    Das schwarze Manuskript
    Gemälde eines Mordes
    Die Möbel des Teufels
    • Die Möbel des Teufels

      • 432 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Frau Wolf und Cheng ermitteln Nach 44 Jahren kehrt Leo Prager aus dem Südpazifik zurück nach Wien: Dort liegt seine Schwester Eva zur Identifikation in der Gerichtsmedizin - und Leo stellt sich viele Fragen. Wer tötet eine Parlamentsstenografin? Ist der Mord politisch, oder liegt das Motiv in Evas streng gehütetem Privatleben? Dass er bei den Antworten von Chengs Frau Wolf Unterstützung erfährt, ist nichts als reiner Zufall. Aber ein glücklicher. Ein Kriminalroman der ganz besonderen Sorte. Spannend, unwahrscheinlich und sehr sehr realistisch - dabei voller Liebe. Und die führt bekanntlich immer ans Ziel.

      Die Möbel des Teufels
      4,6
    • Gemälde eines Mordes

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Der Fälscher, der ein Killer ist Oliver Roschek ist angesehener Wombatforscher und wurde zuletzt in Australien gesehen. Seine Frau Astrid bittet Frau Wolf und Cheng, ihren Mann wieder aufzuspüren. Die beiden Detektive nehmen den lukrativen Auftrag an, obwohl Flugzeuge nicht zu ihren bevorzugten Transportmitteln zählen. Doch in Roscheks Ferienhaus angekommen, fehlt jede Spur von ihm – stattdessen treffen sie auf vier sonderbare Urlauber. Könnte einer von ihnen der Fälscher sein , jener weltweit gesuchte Auftragsmörder? Hat er gar den Wombatforscher auf dem Gewissen? Nicht ausgeschlossen, denkt Cheng, und dann machen die vier ernst. »Ein ganz und gar fantastisches Buch, selten steckte in einem Krimi so viel Weisheit über das Leben.« Brigitte über »Die Möbel des Teufels«

      Gemälde eines Mordes
      4,7
    • Das schwarze Manuskript

      Roman | »Die intelligenteste Literatur unserer Gegenwart« Denis Scheck

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Wenn einer alles hat und alles aufgibt Ashok Oswald hat diesen Pool bauen lassen, nachdem er im Alter von 45 Jahren zu einem beträchtlichen Vermögen gekommen war. Wie jeden Morgen zieht er seine Bahnen durch das kühle Wasser, doch dieser Morgen ist besonders: Drei Fremde zwingen ihn, sein Ritual zu unterbrechen und das Manuskript herauszugeben, das Peter Bischof ihm vor vielen Jahren anvertraute. Ashok händigt es aus, aber was ist so bedeutsam an diesem Buch, dass sie zu allem bereit scheinen? Um das herauszufinden, gibt Ashok sein altes Leben auf. Ein abgründiger Roman, in dem Literatur und Leben sich aufs Originellste kreuzen. »Steinfest erzählt lustvoll, klug, mitreißend.« SZ »Ungewöhnliche Protagonisten, prachtvolle Stories und eine sehr sorgfältig gewählte Sprache.« FAZ

      Das schwarze Manuskript
      5,0
    • Eine PR-Agentin wird erschossen, ein Modearzt vergiftet und erschlagen, ein Manager stirbt gewaltsam in der Badewanne (nach dem Akt), ein Gefängniswächter (während des Akts), eine zu junge Ehefrau (nach dem Akt), ein Herausgeber (nach dem Akt) . . . und ein echter Politiker & Kommerzialrat landet tatsächlich hinter Gittern (!).Es geht um Industriespionage und Eifersucht, die militant-religiöse Rettung der Welt und Schnecken im Garten, um ein Hochglanz-Pornomagazin und einen katholischen Haushalt, undurchsichtige Verwandtschaftsverhältnisse und eine durch Haß wüst entschlossene (christl.) Teppich-Knüpferin: Steinfest spart auch in seinem zweiten Roman bei AARACHNE an Verwicklungen und kritischen Rundum-Schlägen nichts aus, was ein Kriminalstück in eine Gesellschaftssatire verwandelt.Man könnte meinen, der Autor sei bei Thomas Bernhard in die Schule gegangen . . . Steinfests Stilprinzip ist die kommentierende Abschweifung, indem er in jeglichem Geschehen stets die Selbstinszenierung des herrschenden Weltgeistes erkennt. Daß sagenhaft schmierige Bösartigkeit, daß Eitelkeit und Dummheit immer wieder den Sieg des Diabolischen verhindern, macht Steinfests Hinterfotzigkeiten zu reinem Vergnügen . . . immer von launisch-absurden Spekulationen getragen, oder von Argumenten, die das Kabaretthafte der Regeln selbst zum Inhalt haben. (DER STANDARD)

      Der Nachmittag des Pornographen. Ein Roman zwischen Schnecken und Katholizismus
      5,0
    • Cheng macht Urlaub auf Mallorca, wo er Peter Polnitz trifft, die Synchronstimme eines Weltstars. Ein Jahr später wird Polnitz wegen Mordes verurteilt. Seine Tochter überzeugt Cheng, den Fall zu übernehmen und Polnitz' Unschuld zu beweisen. Cheng lernt Polnitz besser kennen und findet einen neuen Lebenssinn.

      Der schlaflose Cheng. Sein fünfter Fall
      4,0
    • Cheng macht Urlaub. Besser gesagt, entfernt er sich räumlich, um fernab von Wien auf andere Gedanken zu kommen. In der Bar seines mallorquinischen Hotels spricht ihn ein Mann an - Peter Polnitz, die Synchronstimme des englischen Weltstars Andrew Wake. Cheng und Polnitz unterhalten sich über Gott und die Welt, gehen aber ohne die Absicht auseinander, sich je wieder zu sehen. Ein Jahr später melden die Nachrichten, Polnitz sei wegen Mordes an Wake zu lebenslanger Haft verurteilt worden - und seine Tochter taucht in Chengs Büro auf: Sie überredet ihn, den Fall zu übernehmen und Polnitz' Unschuld zu beweisen. Am Ende kennt er Polnitz besser, als ihm lieb sein kann - und weiß endlich, was er mit dem Rest seines Lebens anstellen soll.

      Der schlaflose Cheng
      4,4
    • Randzeichnungen

      Nebenwege des Schreibens

      KRIMINALISTISCHEN Spürsinn braucht, wer sich dem Phänomen der Randzeichnungen widmet: den geheimnisvollen Nebenwegen des Schreibens und Denkens, den unbewussten Kritzeleien und scheinbar logischen Strich-Werken, die manches literarische Manuskript zu etwas ganz Besonderem machen. Beginnt zu zeichnen, wer noch oder nicht mehr schreiben kann oder mag? Wer könnte solche Fragen mit mehr Sachkenntnis und subversiver Phantasie nachgehen als Heinrich Steinfest, Maler und Schriftsteller, der in seinen literarischen Krimis aus Elementen der Wirklichkeit parallele Welten konstruiert, so absurd wie das Leben. Im vorliegenden Marbacher Magazin liefert Heinrich Steinfest nicht nur zweckdienliche Hinweise zum Thema, sondern erzählt auch die Geschichte des Antiquitätenhändlers Pürglitz, der eine höchst sonderbare Randzeichnung entdeckt.

      Randzeichnungen
      4,0
    • Sprung ins Leere

      Roman | Der SPIEGEL-Bestseller-Autor über die Macht der Kunst und die Täuschung

      • 496 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Das Leben als Sprung ins Leere, die Kunst als Täuschung und Zufluchtsort Klara Ingold arbeitet im Kunsthistorischen Museum in Wien. Sie ist beseelt von einer tiefen Liebe zu den Gemälden. Deshalb interessiert sie sich anders als ihre Mutter auch für die künstlerische Hinterlassenschaft ihrer ungeliebten Großmutter Helga, die die Familie 1957 ohne ein Wort verließ – und deren Werke jetzt in einer Lagerhalle wiederentdeckt werden. Darunter findet sich eine Fotografie, die einen vagen Hinweis liefert, wohin sie gegangen sein könnte. Klaras emotionale Spurensuche führt nach Japan, zu einem Gemälde mit dem Titel »Die blinde Köchin«, das vielleicht ihre Großmutter zeigt. »Heinrich Steinfest erzählt lustvoll, klug, mitreißend.« SZ

      Sprung ins Leere
      3,0
    • Das Scheitern beginnt früh, darin besteht seine Macht. Natürlich, wir lernen, uns gegen die beständige Kraft der Misserfolge zu stemmen. Der eingebildeten wie der tatsächlichen. Weshalb wir auch ein solches Theater um Triumphe, Goldmedaillen oder Intelligenzquotienten machen. Es ist unser Weg, gegen all die Beschränkungen, die uns Gott oder die Natur auferlegt haben, anzukämpfen. Zugleich studieren wir begeistert das vertraute und fremde Unglück, die Fehlschläge und Blamagen. Heinrich Steinfest beschäftigt sich mit der philosophischen Seite des Scheiterns ebenso wie mit der praktischen, dem Scheitern beim Kochen, in der Liebe und der Kunst, erzählt vom spirituellen Scheitern und dem Versuch, einen gewissen Mr. Ku im Tischtennis zu schlagen.

      Gebrauchsanweisung fürs Scheitern
      2,0
    • Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte

      Kriminalroman

      • 250 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Eigentlich wollte Szirba, ein Auslandswiener in Stuttgart, nur seiner unschuldigen Obsession nachgehen, doch er hat die Rechnung am falschen Ort gemacht. Denn Stuttgart ist weitaus gefährlicher als vermutet: Szirba wird angeschossen und als leicht verletzter Zeuge eines Verbrechens ins Spital eingeliefert. Und muss bald feststellen, dass man ihn lieber tot sehen möchte. Seine Flucht entwickelt sich zum tragisch-komischen Parforceritt durch eine unwirkliche Stadt. Der andere Mann heißt Jooß. Er ist der Killer …

      Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte
      3,9