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Karin H. Grimme

    Judentum
    Impressionismus
    Jean-Auguste-Dominique Ingres
    • Jean-Auguste-Dominique Ingres

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Der französische Neoklassizist Jean Auguste Dominique Ingres (1780-1867) war einer der wichtigsten Portraitmaler und historischen Maler des 19. Jahrhunderts. Er lernte bei Jacques-Louis David, Europas berühmtestem klassizistischem Maler, und ging in seinen Zwanzigern nach Rom, um die griechisch-römische Kunst und die Werke von Raphael, Holbein und Tizian zu studieren. 1819 zog es ihn nach Florenz, wo er von Masaccio beeinflusst wurde. 1824 kehrte Ingres nach Paris zurück und begann eine triumphale Karriere: Nach nur einem Jahr wurde er mit dem Orden der Ehrenlegion ausgezeichnet und zum Mitglied der Akademie gewählt. Berühmt wurde er vor allem für seine Darstellung nackter orientalischer Frauen im Harem oder im türkischen Bad – doch Ingres war auch ein fantastischer Zeichner, vielleicht der bedeutendste des 19. Jahrhunderts: Er hinterließ seiner Heimatstadt Montauban 4000 Skizzen und Zeichnungen. Im Gegensatz zu den Romantikern verfolgte Ingres klassische Ideale wie die Klarheit und Reinheit der Linie. Seine Arbeiten hatten maßgeblichen Einfluss auf Edgar Degas und Pablo Picasso und waren auch für Cindy Sherman und David Hockney Inspiration.

      Jean-Auguste-Dominique Ingres
      4,3
    • „Keine Kunst ist weniger spontan als die meine. Inspiration, Spontaneität, Temperament sind mir unbekannt. Das gleiche Sujet muss man zehn, sogar hundertmal wiederholen. Nichts in der Kunst darf einem Zufall gleichen, nicht einmal die Bewegung." Edgar Degas Die Abgrenzungen zu anderen Kunstströmungen sind so verschwommen wie das Wasser der Seine, auf dem sich das Licht bricht. Das ist ein Motiv, das die impressionistischen Maler in Frankreich am Ende des 19. Jahrhunderts wiederholt darstellten. So wie das Licht von der Wasseroberfläche reflektiert wird, so stark wirkte eine kleine Gruppe Maler mit ihren gemeinsamen Ausstellungen, die in den Jahren 1874 bis 1886 stattfanden, auf ihre Umgebung. Sie beeinflussten nicht nur andere Künstler auf der ganzen Welt, sondern zeigten der bürgerlichen Gesellschaft ihrer Zeit eine neue, moderne Form des Malens und des Sehens FRÉDÉRIC BAZILLE MARIE BRACQUEMOND GUSTAVE CAILLEBOTTE MARY CASSATT EDGAR DEGAS VINCENT VAN GOGH ARMAND GUILLAUMIN WASSILY KANDINSKY MAX LIEBERMANN CLAUDE MONET BERTHE MORISOT GIUSEPPE DE NITTIS CAMILLE PISSARRO PIERRE-AUGUSTE RENOIR MEDARDO ROSSO JOHN SINGER SARGENT GIOVANNI BATTISTA SEGANTINI GEORGES SEURAT WALTER RICHARD SICKERT PAUL SIGNAC ALFRED SISLEY MAX SLEVOGT FRITZ VON UHDE FEDERICO ZANDOMENEGHI

      Impressionismus
      4,3
    • Im Mittelpunkt des jüdischen Glaubens steht der eine und einzige Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs sowie der Bund, den Jahwe einst mit dem biblischen Volk Israel, stellvertretend für die ganze Menschheit, geschlossen hat. Grundlage des Glaubens bilden bis heute die in der Tora und im Talmud versammelten Schriften. Im Laufe der Geschichte entwickelten sich innerhalb des Judentums zahlreiche Strömungen zwischen der jüdischen Mystik (Kabbala) einerseits und Aspekte der europäischen Aufklärung integrierenden liberalen Glaubenspraxis andererseits. Die mehr als fünftausendjährige Geschichte des Judentums erzählt zugleich von einer Geschichte des Exils, der Verfolgung und Vertreibung seiner Glaubensangehörigen in zahlreichen Ländern der Erde bis hin zur Ermordung der europäischen Juden zu Beginn des 20. Jahrhunderts sowie von der Gründung und Entwicklung des Staates Israel und von jüdischer Glaubenspraxis in der Diaspora heute.

      Judentum
      4,0