Fritz Rudolf Fries’ Essays zur Literatur sind Ausdruck seines großen literarischen Interesses, das sich weder auf Epochen noch auf Stile eingrenzen lässt. Insbesondere der spanischsprachigen Literatur widmete er dabei zeit seines Lebens seine Aufmerksamkeit. Die knapp fünfzig Texte zur Literatur, die dieser Band versammelt, reichen zeitlich von den späten 50er Jahren bis in Fries’ Todesjahr 2014, und zeigen einen Autor, der sich mit unterschiedlichsten Autoren und Werken befasste und dabei mit außergewöhnlichem literarischen Gespür nie die Freude daran verlor, literarische Neuentdeckungen zu machen. Neben Autoren wie Daniel Kehlmann, dessen Debüt Fries mit großer Zustimmung rezensierte, oder Thomas Pynchon beschäftigte sich der in Bilbao geborene Fries besonders auch mit der spanischsprachigen Literatur. Der vorliegende Band zeigt nun, dass sich diese Auseinandersetzung nicht auf bestimmte Stile oder Epochen beschränkte. Vielmehr reichen die Texte von spanischen Schelmenromanen des 16. Jahrhunderts über Miguel de Cervantes bis in die Moderne. Hier begegnen dem Leser bekannte Namen spanischer und lateinamerikanischer Autoren wie Federico García Lorca, Jorge Luis Borges, Carlos Fuentes, Pablo Neruda oder die Nobelpreisträger Octavio Paz und Mario Vargas Llosa.
Fritz Rudolf Fries Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Hesekiels Maschine oder Gesang der Engel am Magnetberg
- 318 Seiten
- 12 Lesestunden
1., Aufl. 2004 320 Seiten Gebundene Ausgabe Das Neue Berlin,
Diogenes auf der Parkbank
- 317 Seiten
- 12 Lesestunden
Der Roncalli-Effekt
- 255 Seiten
- 9 Lesestunden
Im Jahr des Hahns
- 246 Seiten
- 9 Lesestunden
An der Ostsee
- 143 Seiten
- 6 Lesestunden
Die Väter im Kino
- 396 Seiten
- 14 Lesestunden
Herbsttage im Niederbarnim
- 99 Seiten
- 4 Lesestunden
Es war ein Ritter Amadis
- 124 Seiten
- 5 Lesestunden
Kroniek van de gebeurtenissen in een kleine stad in Azië voor de Laatste Oorlog, gezien vanuit de toekomst waarin de stad is ingelijfd bij het grote Rijk van het Midden.
Fritz Rudolf Fries beschreibt in seinem akademischen Kolportageroman die Verbindung von Belehrung und Unterhaltung. Die Geschichte folgt Dr. Alexander Retard, der trotz seiner Einschränkungen und der Akademie, die ihm Reisen untersagt, von seinem Freund Ole Knut Berlinguer inspiriert wird, ein Buch über ihr Leben und das rätselhafte Verschwinden Berlinguers zu schreiben.
Alexanders neue Welten
- 415 Seiten
- 15 Lesestunden
Erlebte Landschaft
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Schumann, China und der Zwickauer See
- 175 Seiten
- 7 Lesestunden
Fünfzehn Reisegeschichten, aufgeschrieben im Laufe von zwanzig Jahren, geben Auskunft nicht nur über Länder, Zeiten, Menschen, über Literatur und Kunst, sie teilen dem Leser auch einiges mit über den Reisenden selbst: Manches gerät, nicht ohne Spur leiser Ironie, zum Selbstzeugnis. Fritz Rudolf Fries ist ein Schriftsteller, der sich in mehreren Kulturen auskennt und in dessen literarischem Werk Spanien, Lateinamerika, Frankreich und unsere Welt in reizvoller Wechselbeziehung miteinander korrespondieren. (Klappentext)
Amadís von Gallien
- 267 Seiten
- 10 Lesestunden
Amadís de Gaula (Amadís von Gallien) ist der Held eines Ritterromans, der – zusammen mit seinen vielen Erweiterungen und Fortsetzungen – in der Renaissance eine der beliebtesten Lektüren in Westeuropa bildete. Amadís ist der Sohn des Königs Perion von Gallien und der britischen Prinzessin Elisena; er wird als Säugling ausgesetzt und nach Schottland verschlagen. Dort verliebt er sich in Oriana, die Tochter des Königs Lisuarte von England.
Kindheitsgeschichten
- 267 Seiten
- 10 Lesestunden
Verbannung und Sieg des Ritters Cid aus Bivar
- 100 Seiten
- 4 Lesestunden
"Die Geschichte von 'Verbannung und Sieg des Ritters Cid aus Bivar' ist sehr alt"--Page 90.
Příběh o životě svého dědečka F.X. Stannebeina, vyučeného sazeče a zástupce německé exportní firmy ve Španělsku, především pak zneuznalého vynálezce. Zatím co světem otřásají události první světové války, žije Stannebein jen a jen svým projektem řiditelné vzducholodi.
German
Der Weg nach Oobliadooh
- 285 Seiten
- 10 Lesestunden
Fritz Rudolf Fries war einmal ein berühmter Schriftsteller.*Sein erster Roman: ein früher avantgardistischer Höhepunkt aller Literatur der DDR.*»Zwar haben wir es nicht mit einem Jazz-Roman zu tun, aber doch mit einem Roman voller Jazz, und das in einem Maße, wie es seitdem in keinem deutschen Roman wieder vorkommt…, eines der bemerkenswertesten Bücher der deutschen Nachkriegsliteratur.« Jazzzeitung 2010*Der Weg nach Oobliadooh, das virtuose Romanschelmenstück des damals 31-jährigen Fritz Rudolf Fries, führte nicht in die realsozialistischen Niederungen, sondern in die sprachartistischen Höhen der Literaturmoderne.*»I knew a wonderful princess in the land of Oo-bla-dee« – aus einer Songzeile des Bebop-Jazzers Dizzy Gillespie stammt das rebellische Sehnsuchtsmotiv zweier Außenseiter: Phantasie ohne Grenzen.*Es scheint heute fast noch weniger vorstellbar als damals, dass dieser Roman in der DDR verfasst werden konnte – schreibt Helmut Böttiger in seinem großen Essay über Der Weg nach Oobliadooh. Der passte weder so richtig in die Zeit im Osten noch in diejenige im Westen – es ist Zeit, diesen fulminanten Roman wiederzuentdecken.






























