Der Held dieses Romans ist das Klavier, das im 19. Jahrhundert Europa eroberte und von kühnen Pionieren bis in den Wilden Westen gebracht wurde. Dieter Hildebrandt beschreibt seinen Siegeszug und seine Niederlagen in den Salons und Konzertsälen. Beethoven mit seinem rabiaten Auftreten in der Aristokratie Wiens, Franz Liszt mit seinen Klavierschlachten, aber auch Robert Schumann und der scheue Chopin, der die Etüde in Paris salonfähig gemacht hat, treten in diesem Buch noch einmal auf - das heimliche Zentrum jedoch bildet immer das Klavier.
Dieter Hildebrandt Bücher
Dieter Hildebrandt war ein deutscher Kabarettist, der für seinen politisch-satirischen Witz und seine scharfen Beobachtungen bekannt wurde. Seine Karriere begann er in studentischen Kabarettgruppen, bevor er einflussreiche Kabarettbühnen mitbegründete. Seine Arbeit zeichnete sich durch treffende Kommentare zur deutschen Gesellschaft und Politik aus, oft unter Einsatz raffinierten Wortspiels und Ironie. Durch Rundfunk und Fernsehen erreichte er ein breites Publikum und etablierte sich als eine prägende Figur des deutschen Kabaretts.






Loch in Erde, Bronze rin ...
- 61 Seiten
- 3 Lesestunden
Generationen von Schülern sind gezwungenermaßen bestens vertraut mit Schillers Lied von der Glocke, der Bürgschaft oder anderen Balladen aus seiner Feder. Die dichterische Qualität ist unbestritten, dennoch haben Schillers Gedichte nicht nur Schüler, sondern auch Dichterkollegen zu Spottversen und Parodien animiert - etwa Heinz Erhardt, Hans Magnus Enzensberger oder August Wilhelm Schlegel. Dieter Hildebrandt hat in diesem Buch eine amüsante Auswahl der gelungensten Schiller-Parodien zusammengestellt. Ideal ergänzt werden die Texte durch die gekonnt-ironischen Bilder des Karikaturisten Luis Murschetz. (Amazon.de)
Dieter Hildebrandt präsentiert in diesem Buch eine amüsante Auswahl der besten Schiller-Parodien, inspiriert von Generationen von Schülern und Dichtern. Die ironischen Bilder des Karikaturisten Luis Murschetz ergänzen die Texte perfekt und verleihen dem Werk zusätzlichen Charme.
Wenn der Biber Fieber kriegt
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden
„Tiere sind auch nur Menschen“, heißt ein mit Recht so häufig zitiertes Sprichwort: Hier schreibt Schimpi an die Affenverwandtschaft im Urwald vom Leben in Hagenbeck (Heinz Ehrhardt), ottos mops kotzt bekanntlich - ogottogott (Ernst Jandl), ein Wiesel sitzt, ganz Ästhet, um des Reimes willen inmitten Bachgeriesel auf einem Kiesel (Christian Morgenstern) und ein liebeskranker Ichtyosaurus wird zum zärtlichen Ichtyosüß (Friedrich Theodor Vischer). Cornelia von Seidlein hat diese Sammlung der ulkigsten und einfallsreichsten Tiergedichte aus den letzten vier Jahrhunderten liebevoll-verspielt illustriert.
Alfred Brendel fasst es kurz und bündig zusammen: »Das Klavier kann alles.« Neben der klassischen Musik hat es sich im 20. Jahrhundert neue, faszinierende Bereiche wie Jazz, Film, Improvisation und Unterhaltungsmusik erobert. Dieter Hildebrandt erzählt diese Geschichte des Klaviers in all seinen Facetten: von Busoni bis Scott Joplin, von Rubinstein bis Gershwin, von Glenn Gould bis Keith Jarrett, von Horowitz bis Gulda. Eine Geschichte voll skurriler Erfindungen, Anekdoten und überraschender Wendungen - nicht nur der Musikstile!
Eine Weltstadt mit Reiseführer und Stadtplan kennenzulernen ist eine Sache. Witziger und lehrreicher aber kann es sein, die Atmosphäre und die Geschichte einer Stadt in einem Kaleidoskop aus Impressionen, Ideen und Ortsbeschreibungen zu entdecken. Dieter Hildebrandt, liebevoll und ironisch der Universalität seiner Vaterstadt zugewandt, hat in seiner Taschen-Enzyklopädie ein sehr persönliches Fazit gezogen.
Pianoforte
- 397 Seiten
- 14 Lesestunden
Alfred Brendel fasst es kurz und bündig zusammen: »Das Klavier kann alles.« Neben der klassischen Musik hat es sich im 20. Jahrhundert neue, faszinierende Bereiche wie Jazz, Film, Improvisation und Unterhaltungsmusik erobert. Dieter Hildebrandt erzählt diese Geschichte des Klaviers in all seinen Facetten: von Busoni bis Scott Joplin, von Rubinstein bis Gershwin, von Glenn Gould bis Keith Jarrett, von Horowitz bis Gulda. Eine Geschichte voll skurriler Erfindungen, Anekdoten und überraschender Wendungen - nicht nur der Musikstile!
Die Neunte
Schiller, Beethoven und die Geschichte eines musikalischen Welterfolgs
„Freude schöner Götterfunken ...“ Bei keiner anderen Symphonie können so viele Leute mitsingen. Aber was hat es mit Beethovens Neunter wirklich auf sich? Schillers Ode an die Freude hatte Beethoven lange beschäftigt, bevor er sie vertonte. Zuerst reagierte die Hörerschaft erschrocken, dann mit wachsender Begeisterung. Dieter Hildebrandt erzählt die Geschichte einer Symphonie, die ein beispielloser musikalischer Welterfolg wurde, und die Geschichten über die Literaten und die Musiker, die diesen Erfolg möglich machten.
Dieter Hildebrandt über die Arbeit an seinem Buch „Man schreibt seine Lebenserinnerungen nur einmal. Danach hat man die Aufgabe, unverzüglich zu sterben. Wenn das nicht gelingt, beginnt man am ersten Buch zu zerren und zu mäkeln. Was blieb mir übrig, als ein zweites zu schreiben. Das aber brachte ich nur mit Hilfe von Tausenden von Denkzetteln zustande. Am zweiten zupfte und zauste ich nun wieder, was dazu führte, dass ich mich entschloss, endlich Geschichten zu erzählen, die ich in den ersten zwei Büchern weggelassen habe. Das Problem, das nun entstanden ist, entbehrt nicht der Komik. Inzwischen bin ich merklich älter geworden, in Würde und totaler Gelassenheit, versteht sich, habe also Anspruch darauf, ernst genommen zu werden, wenn ich feststelle: Den gesamten Kritikansatz an den ersten beiden Büchern habe ich total vergessen. Mein Erinnerungsvermögen lässt nach und nach immer mehr nach, und im nächsten Jahr könnte ich schon behaupten, ich sei ein Verbindungsmann der Gestapo zum stalinistischen Geheimdienst gewesen. Der “Stern„ würde es mir glauben. “Stern-TV„ auch. Man muss nur glaubwürdig alt genug sein. Diese Vorbedingung erfülle ich.“
Das Berliner Schloss
- 293 Seiten
- 11 Lesestunden
Fünf Jahrzehnte konnte niemand das Berliner Schloss leiden. Voltaire, Friedrich der Große und die meisten anderen Schlossbewohner wollten ihm lieber entkommen denn es bewohnen. Dieter Hildebrandt stellt die Frage an uns Zeitgenossen: Warum wollen wir partout zurück in dieses Schloss, das tausend Zimmer, aber keine Seele hatte? Hatten nicht die Berliner schon 1448 ein besseres Gespür für Architektur, als sie den ersten Burgbau durch eine Wasserflut zu verhindern wussten? Dem Hype um die Rekonstruktion in der Mitte Berlins setzt Dieter Hildebrandt einen verblüffenden Rückbau entgegen.



