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George Orwell

    25. Juni 1903 – 21. Januar 1950

    Dieser Autor ist für seine scharfe Intelligenz und seinen Witz, sein tiefes Bewusstsein für soziale Ungerechtigkeit und seinen intensiven Widerstand gegen Totalitarismus bekannt. Sein Werk zeichnet sich durch sprachliche Klarheit und den Glauben an demokratischen Sozialismus aus. Erfahrungen als Polizist in Burma und im Spanischen Bürgerkrieg prägten seine Weltsicht maßgeblich. Er gilt als einer der bedeutendsten Chronisten der englischen Kultur des 20. Jahrhunderts, dessen Einfluss auf die heutige Sprache und Gesellschaft bis heute spürbar ist.

    George Orwell
    Meistererzählungen. Ausgew. v. Christian Strich
    Der Bauch des Wals
    George Orwell: Farm der Tiere
    Ganz unten in Paris und London
    The English people
    George Orwell, Die großen Werke. Farm der Tiere, 1984, Die großen Essays. Im Schmuckschuber
    • Alles, was man von Orwell einfach gelesen haben muss – 3 Bände im Schmuckschuber Orwells unvergleichliche Zukunftsvision »1984«: Winston Smith, Geschichtsfälscher im Staatsdienst, verliebt sich in die schöne und geheimnisvolle Julia. Gemeinsam beginnen sie, die totalitäre Welt infrage zu stellen, als Teil derer sie bisher funktioniert haben. Die große Parabel »Farm der Tiere«: Man beraubt sie der Früchte ihrer Arbeit, sperrt sie ein, beutet sie aus. Die Tiere auf dem Gutshof haben genug und proben den Aufstand – für eine bessere Welt, in der alle Tiere gleich und frei sind. Klartext: »Die großen Essays« zeigen den politischen Autor in Reinform, deutlich, gewitzt, klug; einer, der kein Blatt vor den Mund nahm. Ausstattung: 3 Bände im Schuber, Paperback, matt

      George Orwell, Die großen Werke. Farm der Tiere, 1984, Die großen Essays. Im Schmuckschuber
      4,9
    • Ganz unten in Paris und London

      • 276 Seiten
      • 10 Lesestunden

      George Orwell verarbeitete in diesem - seinem ersten - Buch in Form einer literarischen Reportage seine Erlebnisse als Tellerwäscher in Paris und als Tramp in London und legte damit das Fundament für seine Karriere, die ihn zu einem der bekanntesten politischen Schriftsteller werden ließ. Er beschreibt den zur Schau gestellten Luxus in »eleganten« Hotels und Restaurants in Paris aus seinem Blickwinkel, nämlich dem eines arbeitslosen Ausländers, der es als Glücksfall erlebt, unter sklavenähnlichen Bedingungen in einer überhitzten und verdreckten Küche zu arbeiten, weil er nun nicht mehr hungern muss und wenigstens seine verlauste Unterkunft bezahlen kann. In London findet Orwell dagegen keine Arbeit, zieht mit hartgesottenen Tramps von einem Nachtasyl zum nächsten und lernt die Not und Überlebenstricks der Bettler und Straßenkünstler kennen. Wie später in »1984« und »Farm der Tiere« ergreift George Orwell Partei für diejenigen, die von den jeweils Herrschenden rechtlos gehalten und ausgebeutet werden. Es ist erschreckend festzustellen, wie wenig sich für die Schwächsten in der Gesellschaft seitdem geändert hat.

      Ganz unten in Paris und London
      5,0
    • Der Bauch des Wals

      Zwei Essays über Kunst und Politik

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      1940, der Zweite Weltkrieg wütete in Europa, schrieb George Orwell den Essay ›Im Innern des Wals‹, in dem er die Freiheit des Künstlers, sich von den Problemen der Welt abzuwenden, verteidigte – obwohl er selbst ein eminent politischer Autor war. Auf diesen berühmten Essay antwortet Ian McEwan in seiner ›Orwell Memorial Lecture‹, die erstmals in Buchform erscheint, und bezieht Orwells Überlegungen auf unsere Gegenwart.

      Der Bauch des Wals
      5,0
    • Dieser Band umfasst verschiedene Werke, darunter "Ein Hamlet ohne Poesie?", "Einen Elefanten erschießen", "Einen Mann hängen" und "Wie die Armen sterben", sowie weitere Erzählungen wie "Hopfenpflücken" und "Rache ist sauer".

      Meistererzählungen. Ausgew. v. Christian Strich
      4,3
    • George Orwells 1984 ist längst zu einer scheinbar nicht mehr erklärungsbedürftigen Metapher für totalitäre Verhältnisse geworden. Mit atemberaubender Unerbittlichkeit zeichnet der Autor das erschreckende Bild einer durch und durch totalitären Gesellschaft, die bis ins letzte Detail durchorganisierte Tyrannei einer absolute autoritären Staatsmacht. Seine düstere Vision hat einen beklemmenden Wirklichkeitsbezug, dem sich auch der Leser von heute nur schwer entziehen kann.

      1984
      4,3
    • Diese Sonderausgabe bringt ein Vorwort von Ulrich Wickert; Farm der Tiere in der neuen Übersetzung von Michael Walter; Orwells Essay „Die Pressefreiheit“, sein Vorwort zur ukrainischen Ausgabe vom März 1947 und Briefe aus den Jahren 44/45, u. a. an den Verleger Victor Gollancz; Ein Kapitel aus Michael Sheldens großer Orwell-Biographie; die Illustrationen von F. K. Waechter

      Farm der Tiere
      4,3
    • Reise durch Ruinen

      Reportagen aus Deutschland und Österreich 1945

      Von März bis November 1945 folgte George Orwell als Kriegsberichterstatter den alliierten Streitkräften durch Deutschland und Österreich. Erstmals in einem Band und in deutscher Übersetzung erscheinen seine Reportagen aus dieser Zeit, in denen er frei von Triumph oder Hass schildert, welche Zerstörung der Krieg über Städte, Länder und Menschen gebracht hat."Die Menschen daheim haben keinen Begriff davon, wie es hier aussieht" – so gibt Orwell seiner Erschütterung Ausdruck. Er berichtet von einfachen Leuten, befreiten Kriegsgefangenen, festgenommenen Nazis, von der Orientierungslosigkeit, die Militärverwaltungen, Displaced Persons und Besiegte gleichermaßen befallen hat. Vor Ort wandelt sich die Perspektive: Aus Monstern werden zuweilen Menschen, und zwingender als Rache oder Wiedergutmachung ist die Frage, wie hier und jetzt die Zukunft gestaltet wird. Immer wieder reflektiert Orwell das Tauziehen zwischen Ost und West um die Mitte Europas und die große Herausforderung, die mit dem Ende des Krieges für die Welt gerade erst begonnen hat. Dabei begreift er, dass es nicht um das Schicksal einzelner Nationen geht, sondern um das der Weltgemeinschaft.

      Reise durch Ruinen
      4,2