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Oskar Loerke

    13. März 1884 – 24. Februar 1941
    Atem der Erde
    Der längste Tag
    Die weite Fahrt
    Gedichte
    Der Bücherkarren
    West-östlicher Divan
    • Die Gedichte in diesem Werk thematisieren den Kampf zwischen Freude und Trauer, während sie die Herausforderungen und Untergänge der Welt reflektieren. Mit einem eindringlichen Ton und poetischen Bildern wird die Sintflut als Metapher für Erneuerung und Zerstörung genutzt. Der Autor lädt die Leser ein, die Geschichten des Lebens zu entdecken und die Hoffnung auf einen Neuanfang zu bewahren, auch wenn die Dunkelheit überwiegt.

      Der längste Tag2023
    • Die Flucht Mahomets von Mekka nach Medina dient Goethe als inspirierendes Gleichnis für seine eigene Reise in den Jahren 1814 und 1815. Geplagt von den Schrecken des Krieges, sucht er nicht nur physische Freiheit, sondern auch geistige Erneuerung. Während er durch Kunst, Wein und die Gesellschaft von Freunden reist, reflektiert er über die gesellschaftlichen und politischen Umstände seiner Zeit. Diese heitere Hegire wird zum Symbol seiner Flucht vor der tristen Realität und dem eigenen Altern, während er die Hoffnung auf geistige Verjüngung nährt.

      Der Goethe des west östlichen Divans2023
    • Die Beschreibung thematisiert die faszinierende Verbindung zwischen Johann Sebastian Bachs musikalischem Schaffen und einer metaphysischen Dimension, in der der Komponist einen unsichtbaren Gottesstaat erschafft. Trotz der begrenzten biografischen Informationen wird ein tiefgreifender Einfluss seiner Musik auf das Unsichtbare erkennbar. Die bildhafte Darstellung eines apokalyptischen Richters mit einer Waage verdeutlicht den Gegensatz zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, wobei das Unsichtbare zunehmend an Gewicht gewinnt, während das Sichtbare an Bedeutung verliert.

      Das unsichtbare Reich2023
    • Atem der Erde

      Sieben Gedichtkreise

      Das Gedicht thematisiert die Vergänglichkeit des Lebens und die verlorene Unschuld der Kindheit. Der Sprecher reflektiert über seinen früheren Selbst und die Veränderungen, die die Zeit mit sich bringt. Der Besuch des Knaben, der einst er selbst war, symbolisiert das Streben nach verlorenen Träumen und die Trauer über verpasste Chancen. Die wiederkehrende Metapher der Mitte des Lebens verdeutlicht, dass sowohl die Jugend als auch die Gegenwart unweigerlich vergehen, während der Sprecher dazu anregt, das Leben in seiner Fülle zu akzeptieren und zu schätzen.

      Atem der Erde2022
    • Der Oger

      Roman

      • 344 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Oskar Loerke, ein bedeutender Dichter des Expressionismus und Magischen Realismus, prägte die moderne Naturlyrik. Seine Werke wurden größtenteils vom nationalsozialistischen Regime verboten, während er selbst als Vertreter der Inneren Emigration gilt. Die Beschreibung hebt seine Relevanz in der Literatur und die Herausforderungen hervor, mit denen er konfrontiert war.

      Der Oger2019
    • Die Tagebücher Oskar Loerkes sind ein zeit- und kulturgeschichtliches Quellenwerk ersten Ranges. Als Autor und Lektor des S. Fischer Verlags, als Kritiker und Sekretär der Preußischen Akademie für Sprache und Dichtung war Oskar Loerke lange Jahre einer der integersten Augenzeugen in den Brennpunkten der Zeitgeschichte, bis er 1941 unter dem Alpdruck nationalsozialistischer Kulturpolitik und zunehmender existentieller Bedrohung einem Herzversagen erlag. »Man kann ohne Übertreibung sagen, daß das Volk der Dichter und Denker in Loerke wieder einmal eine Begabung und einen Charakter höchsten Ranges unerkannt, ungenutzt und ungeehrt hat leben, arbeiten und sterben lassen ... In hundert Eintragungen seiner rein privaten, ohne jeden Gedanken an Veröffentlichung geschriebenen Tagebücher weht einen die Not und die stille Tragik dieses Lebens herzbewegend und beklemmend an. Es war ein schweres, hartes und oft verzweifeltes Leben, das dieser edle Dichter zwischen den Forderungen seines Schöpfertums, den Lasten und schwer empfundenen Verantwortungen seines Brotberufes hat bestehen müssen. Wie er es bestanden hat, davon erzählt dieses ergreifende Gedenkbuch viel ... Bis zuletzt bleibt sein Gemüt und sein Denken unerschrocken und unverführbar sich selber treu.« Hermann Hesse

      Tagebücher1986
    • Die Gedichte

      Herausgegeben von Peter Suhrkamp. Neu durchgesehen von Reinhard Tgahrt

      • 681 Seiten
      • 24 Lesestunden
      Die Gedichte1983
    • Der persische Dichter Hafis liebte die Sprache und verkörperte dies im 14. Jahrhundert allegorisch in seinem Diwan, wo die "Wortbraut" Gott, Wein und Liebe besingt. Johann Wolfgang von Goethe, berauscht von Hafis' Werk, übernahm das Bild der "Wortbraut" als Motto für seinen West-Östlichen Divan und sah es als Verpflichtung für sein eigenes Schreiben. Goethes Auseinandersetzung mit Hafis resultierte in einem sinnlichen Stück Weltliteratur, in dem er das gesamte Spektrum literarischer Möglichkeiten umgreift. Mit souveräner Beherrschung von Alltagssprache und gehobener Rede sucht er, die "Lieb-, Lied- und Weinestrunkenheit" in der Sprache zu vereinen. Besonders in dem Buch Suleika, einem Meisterstück, das an die 30-jährige Marianne von Willemer gerichtet ist, wird diese Verbindung zwischen Werk und Schöpfer deutlich. Der Austausch zwischen dem 66-jährigen Dichter und seiner Geliebten wird zu einem leidenschaftlichen Dialog. Marianne trug einige der schönsten Gedichte zu Suleika bei, was das Zwiegespräch zwischen der jungen Suleika und dem greisen Hatem auf ein neues, intimes Niveau hebt. Heinrich Heine lobte die Leichtigkeit und den Zauber von Goethes Versen, die eine raumzeitlich losgelöste Liebeserklärung an die Poesie darstellen. Goethe erklärte, dass seine Dichtung dazu bestimmt sei, uns von der Gegenwart abzulösen und in die grenzenlose Freiheit zu versetzen, was besonders in seiner Zeit wohltuend war.

      Insel-Taschenbuch - 75: West-östlicher Divan1974