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Bookbot

Dorit Rabinyan

    25. September 1972

    Dorit Rabinyan ist eine israelische Schriftstellerin, deren Werke sich mit der Komplexität menschlicher Beziehungen und gesellschaftlicher Grenzen auseinandersetzen. Ihre Schriften erforschen oft Themen wie Liebe, Identität und kulturelle Kollisionen und beleuchten die Zerbrechlichkeit menschlicher Verbindungen angesichts gesellschaftlicher Zwänge. Mit einem eindringlichen und lyrischen Stil fängt Rabinyan die emotionale Tiefe ihrer Charaktere ein und regt die Leser an, Vorurteile zu hinterfragen und die Feinheiten zwischenmenschlicher Bindungen anzunehmen. Ihre mutige Auseinandersetzung mit kontroversen Themen hat ihre Position als bedeutende Stimme in der zeitgenössischen Literatur gefestigt, die wichtige Gespräche anregt und Empathie fördert.

    Dorit Rabinyan
    Le figlie del pescatore persiano
    Unsere Hochzeiten
    Wir sehen uns am Meer
    Die Mandelbaumgasse
    • 2016

      Romeo und Julia heute: Von der unmöglichen Liebe zwischen einer Jüdin und einem Palästinenser Die Tel Aviverin Liat lernt in New York den Maler Chilmi kennen, der aus Ramallah stammt. Die beiden verlieben sich, wohl wissend, dass ihre Liebe keine Zukunft hat: Wenn die Zeit in New York vorbei ist, wird auch die Beziehung, die eigentlich nicht sein darf, zu Ende gehen. Doch Liat und Chilmi haben die Rechnung ohne ihre Gefühle gemacht … In der Heimat hätten sie sich nie kennengelernt, aber durch einen Zufall treffen die Israelin Liat und der Palästinenser Chilmi in New York aufeinander und verlieben sich. Liat kämpft mit sich, denn weder ihre Eltern noch ihre jüdischen New Yorker Freunde dürfen von der Beziehung erfahren, die ein klares Enddatum hat: Wenn Liat zurück nach Israel geht, ist Schluss. Doch Gefühle lassen sich nicht einfach abstellen, und die Herkunft der beiden sowie die Perspektivlosigkeit belasten ihre Gegenwart – eine Zukunft scheint unmöglich. Gibt es einen Ausweg, oder ist das private Glück vor dem Hintergrund des Konflikts der beiden Völker unmöglich? Ein Roman, der mit großer Wucht und in einer bildreichen, emotionalen Sprache von einer aussichtslosen Liebe erzählt. Das Buch wurde von der israelischen Erziehungsministerin im Januar dieses Jahres von der Lektüreliste der Oberstufe gestrichen, was auch in Deutschland ein starkes Presseecho hervorrief.

      Wir sehen uns am Meer
    • 2000

      In ihrer Hochzeitsnacht war Solis Gesicht ihr so nah, dass sie jedes eingewobene Lachfältchen sah. Iranis Hochzeitskleid, von ihrer Mutter aus 5854 Perlen und einem einzigen weißen Faden gefertigt, schimmerte vor seinen Augen wie leuchtendes Elfenbein." Das ist die Erinnerung von Irani Asisyan an ihre Hochzeit mit Soli, und sie ist Teil der Familiengeschichte der Asisyans. Abend für Abend erzählt Irani ihren vier Töchtern, wie die Vorfahren einst in der Türkei, in Persien und selbst im fernen Indien zueinander fanden, und sie malt sich aus, wie bald die Hochzeiten ihrer Kinder aussehen werden, jetzt, da sie in Israel leben. Aber das Versprechen vom Glück kann nicht immer gehalten werden. Die §umschwärmte Sophia gerät an einen Juwelenhändler aus Tel Aviv, Marcelle verliebt sich in einen Nachbarsjungen, der sie überhaupt nicht wahrnimmt, und Lisi wird ihrem Mann bei wilden Touren durch Tanzclubs untreu. Sie alle finden sich wieder im Hause Asisyan ein. Es ist die Jüngste, Matti, die sch ließlich etwas ganz Unerhörtes tut und der Familie neue Hoffnung gibt. In sinnlichen Bildern entfaltet Dorit Rabinyan das Schicksal einer Familie. Sie zeigt die kleinen Lügen und die großen Sehnsüchte ihrer Figuren, schlägt Brücken in die Vergangenheit zu fernen, traumerfüllten Orten. Orientalische Fabulierlust und moderne Erzählkunst verbindet Dorit Rabinyan zu einem Fest der Sinne.§

      Unsere Hochzeiten
    • 1999