Friedrich Jonas Bücher






Geschichte der Soziologie 2
Herausgegeben von Stephan Moebius
Friedrich Jonas' zweibändige Geschichte der Soziologie bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Soziologie im internationalen Kontext. Der erste Band behandelt zentrale Gesellschaftslehren, während der zweite die geistesgeschichtlichen Entwicklungen in verschiedenen Ländern beleuchtet und die Relevanz der Soziologie betont.
Geschichte der Soziologie 1
Herausgegeben und eingeleitet von Stephan Moebius
Friedrich Jonas’ zweibändige Geschichte der Soziologie bietet einen fundierten ideengeschichtlichen Überblick über die Vorläufer, die Entstehung und den Verlauf der Soziologie im internationalen Kontext. Im ersten Band werden die zentralen Gesellschaftslehren in der Aufklärung, im Idealismus, Liberalismus, Sozialismus und Positivismus dargestellt und erörtert. Im zweiten Band werden die geistesgeschichtlichen Entwicklungen der Soziologie in einzelnen Ländern vorgestellt. Dadurch entsteht ein beeindruckender Überblick über die Geschichte der soziologischen Denkweisen in Mitteleuropa und den USA, getreu Friedrich Jonas’ Motto: „Die Geschichte der Soziologie hört nicht auf, wenn das jeweils letzte Kapitel zu Ende geschrieben ist. [...] Als begriffene Geschichte ist sie die Quelle der Erneuerung und Lebendigkeit, ohne die die Wissenschaft nur ein kraftloser und irrelevanter Schatten ihrer selbst wäre.“
Geschichte der Soziologie 2
Von der Jahrhundertwende bis zur Gegenwart Mit Quellentexten (wv studium, 93)
- 524 Seiten
- 19 Lesestunden
WV Studium - 1: Geschichte der Soziologie 1
Aufklärung, Liberalismus, Idealismus, Sozialismus, Übergang zur industriellen Gesellschaft
- 490 Seiten
- 18 Lesestunden
Die Soziologie ist eine erfahrungsorientierte und zukunftsgerichtete Wissenschaft, die sich nicht durch Autoritäten oder Dogmen legitimieren kann. Ihre Geschichte ist kein Mausoleum, in dem Namen und Meinungen konserviert werden. In einer Zeit des enormen Wissenszuwachses gehört zum Fortschritt der Erkenntnis auch die Fähigkeit, das Vergangene zu reflektieren und die Toten ruhen zu lassen. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte einer Wissenschaft muss zur Klärung der aktuellen Fragen beitragen, vor denen sie steht. Laut PARSONS ist die Geschichte der Soziologie ein bequemer Weg zur soziologischen Theorie. Diese Sichtweise impliziert jedoch, dass die Geschichte nicht willkürlich behandelt werden kann. Sie zeigt nicht nur die Entwicklung von Problemstellungen und Denkansätzen, die der gegenwärtigen soziologischen Theorie zugrunde liegen, sondern bietet auch tiefere Einsichten in die Disziplin. Eine solche Auffassung erfasst nur einen Teil dessen, was von der Geschichte eines Wissenschaftsgebiets zu erwarten ist. Die Beschäftigung mit der Geschichte sollte letztlich dazu dienen, die gegenwärtigen Herausforderungen und Fragestellungen der Soziologie besser zu verstehen und zu bewältigen.



