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Thomas Common

    Thomas Common war ein Übersetzer und Kritiker, der sich der Einführung von Friedrich Nietzsches Werk in die englischsprachige Welt widmete. Seine Bemühungen zeichneten sich durch eine enthusiastische und tief anerkennende Auseinandersetzung mit Nietzsches Philosophie aus. Er bemühte sich, das öffentliche Interesse durch seine Übersetzungen und seine eigenen Analysen zu erweitern, einschließlich eines äußerst günstigen Buches, das von George Bernard Shaw empfohlen wurde. Durch seine engagierte Zeitschrift strebte Common danach, ein breiteres Verständnis und eine größere Wertschätzung von Nietzsches komplexen Ideen bei einem größeren Publikum zu fördern.

    Also sprach Zarathustra
    Die fröhliche Wissenschaft
    • Friedrich Nietzsche gilt heute als einer der wichtigsten Zeugen der Suche des modernen Menschen nach einem neuen Selbstverständnis. Trotz seiner kraftvollen Sprache, seines polemischscharfen, aphoristischen Stils und seiner glänzenden kulturkritischen Analysen erfährt sein Werk erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine ihm angemessene Aufnahme. »Die fröhliche Wissenschaft« dokumentiert Nietzsches Grundgedanken und -konzeptionen und vermittelt einen Eindruck seiner inhaltlichen und formalen Qualität und Sprengkraft.

      Die fröhliche Wissenschaft
      4,3
    • Zarathustra, inspiriert von einem persischen Religionsstifter des 6. Jahrhunderts v. Chr., kämpft gegen den Nihilismus, der aus der Erkenntnis "Gott ist tot" resultiert. Er strebt an, einen neuen Glauben zu begründen: den Glauben an den 'Übermenschen'. Während schwache Menschen den Geboten des toten Gottes folgen, sucht der Übermensch sein Heil in der Ausrichtung auf das Irdische, auf Macht, Vitalität und Stärke, um der Welt einen neuen Sinn zu geben. Der Übermensch hat die Fähigkeit, alte moralische Werte abzuschaffen und in völliger Freiheit das Leben zu verbessern. Das Werk besteht hauptsächlich aus den Reden Zarathustras, der sich mit 30 Jahren in eine Höhle zurückzieht, um seine Lehre zu entwickeln und dem Nihilismus entgegenzuwirken. Das Buch gliedert sich in vier Teile: In den ersten beiden verkündet Zarathustra die Lehre vom Übermenschen. Im dritten Teil formuliert er den zentralen Gedanken seiner Philosophie: die ewige Wiederkehr des Gleichen und deren Sinnlosigkeit, was ihn gegen einen übergeordneten Sinn und ein Ziel der Geschichte richtet. Trotz des nihilistischen Gedankens erkennt er im Kreislauf des Lebens, auch im Leiden, den Wert des Daseins. Im letzten Teil wird Zarathustra um Hilfe in der durch den Tod Gottes verursachten Verzweiflung gebeten. Sein Wissen um die Wiederkehr des Gleichen ermöglicht es ihm, die christlichen Werte zu verwerfen und dem Ideal des Übermenschen zu entsprechen. Nietzsches ständige T

      Also sprach Zarathustra
      4,0