Batya Gur, die in Jerusalem lebt, führt uns durch ihre Stadt, durch ihren Alltag. Sie beschreibt das Viertel, in dem sie mit ihrer Familie wohnt, wir begleiten sie auf dem Weg zum Fitness-Studio, und weiter zum Postamt, wo sie für ihren Sohn, der bei der Armee ist, ein Päckchen aufgeben will. Doch bevor sie das Postamt erreicht, melden die Nachrichten eine Bombenexplosion auf dem Machane-Jehuda-Markt, die Tote und Verletze fordert. Ein 'ganz normaler' Tag also, in einer Stadt, die sich von allen Großstädten dieser Welt unterschiedet. 'Eine einfache Liebesgeschichte war mein Verhältnis zu Jerusalem von Anfang an nicht', schreibt Batya Gur, und erinnert in Rückblenden an die wechselvolle Geschichte dieser Stadt, und an das bis in die heutige Zeit reichende schwierige politische Klima. Mit der detektivischen Genauigkeit, die man von ihren Kriminalromanen kennt, erzählt Batya Gur aber auch von der Anziehungskraft, die Jerusalem seit Jahrhunderten mit seiner unvergleichlichen Schönheit auf die Menschen ausübt. Und von der besonderen Beschaffenheit des Jerusalemer Lichts, dem die Wendung 'Goldenes Jerusalem' entspringt, und über das Batya Gur schreibt: 'Und in dieses Licht, das ist nicht zuviel gesagt, habe ich mich verliebt.'
Batya Gur Bücher






Stein für Stein
- 318 Seiten
- 12 Lesestunden
Das Lied der Könige
- 603 Seiten
- 22 Lesestunden
Seit dem Neujahrsfest widerfahren Inspektor Michael Ochajon aus Jerusalem seltsame Dinge: Erst entdeckt er in seinem Keller einen ausgesetzten Säugling. Dann wird der berühmte Vater seiner Nachbarin bei einem Raubüberfall ermordet. Bald darauf wird deren Bruder, der Stargeiger Gabriel, mit einer Cellosaite erdrosselt. Michael Ochajon soll in beiden Fällen ermitteln und begibt sich auf das intrigenreiche Terrain der Jerusalemer Musikszene.
Benji ist plötzlich wie verwandelt. Er nennt seinen Freund Shabi einen Verräter und versteckt sich vor ihm. Was ist los? In der Schule verschwindet ständig Geld und auch Shabis schwarze Schatulle mit den bunten Zeichenstiften ist plötzlich weg. Hat Benji etwas damit zu tun? Shabi versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, und lernt dabei Joli, in die er heimlich verliebt ist, näher kennen. Ein aufregendes Versteckspiel beginnt.
Am Anfang war das Wort : Roman
- 471 Seiten
- 17 Lesestunden
An der Universität von Jerusalem geht ein Mörder um. Inspektor Ochajon, bekannt für Charme, Eigensinn und unorthodoxe Methoden, beginnt zu ermitteln und gerät immer tiefer in die elitäre akademische Gesellschaft, eine Welt, in der Worte eine tödliche Macht besitzen können. Mit wunderbar tiefgründigen Charakteren, einem schillernden Ambiente und psychologischem Spürsinn gibt Batya Gur dem Kriminalroman eine neue Note.
Du sollst nicht begehren
- 505 Seiten
- 18 Lesestunden
Ein Kibbuz als friedliches Modell einer besseren Welt entpuppt sich als wahrhaft mörderisches Pflaster. Inspektor Ochajon soll den Tod der schönen Kibbuz-Sekretärin untersuchen, die an einer Überdosis Pflanzenschutzmittel starb. Schritt für Schritt tastet er sich in den abgeschotteten Kosmos des Kibbuz vor und stellt fest, daß hinter der Fassade von Harmonie und Solidarität tödliche Konflikte lauern...
Und Feuer fiel vom Himmel
- 479 Seiten
- 17 Lesestunden
Eine Serie von grausamen Morden erschüttert den israelischen Fernsehsender Kanal 1 Bei seinen Ermittlungen in den Korridoren und Studios des Senders stößt er schnell auf ein dunkles Geflecht von Beziehungen und Leidenschaften - doch der Lösung des Falls liegt ein Ereignis zugrunde, das weit dramatischer ist, als Ochajon es jemals vermutet hätte. Ein fesselnder psychologischer Spannungsroman - und zugleich ein faszinierendes Panorama der israelischen Gesellschaft. „Batya Gur ist die Pathologin einer Gesellschaft, deren Innenleben schon ohne Mord und Totschlag spannend ist wie ein Krimi.“ Der Spiegel „Ein Buch, das einen noch lange begleitet, wenn man es aus der Hand gelegt hat!“ Y-net „Batya Gurs Anliegen war universal. Sie war eine entschlossene, wehrhafte, kompromisslose Humanistin!“ Die Welt
Denn die Seele ist in deiner Hand
- 447 Seiten
- 16 Lesestunden
Auf dem Speicher eines verlassenen Wohnhauses in der Jerusalemer Altstadt wird die Leiche der 22-jährigen Zohra entdeckt. Bei seinen Ermittlungen stellt Inspektor Ochajon fest, dass die schöne junge Frau Geheimnisse in ihrem Leben barg, von denen niemand etwas ahnte. Wenig später verschwindet auch noch die zehnjährige Nesja spurlos, die Zohra vergötterte und sie stets genau beobachtet hat. Offensichtlich weiß das Kind mehr über die Hintergründe der Tat - und schwebt nun selbst in höchster Gefahr.
Inspektor Michael Ochajon von der Jerusalemer Kriminalpolizei steht vor einem Mordfall, wie er ungewöhnlicher nicht sein kann. Die hochangesehene Analytikerin Eva Neidorf wird am Morgen ihres großen Vortrages tot aufgefunden. Alle Verdächtigen sind ehrenwerte Mitglieder der Jerusalemer Psychoanalytischen Gesellschaft und mit der Toten in einem engen Netz gegenseitiger Abhängigkeiten verstrickt. Doch mit jedem Schritt in das Labyrinth dieser fremden Welt werden für Michael Ochajon die Risse in der glatten Oberfläche offensichtlicher.
So habe ich es mir nicht vorgestellt
- 445 Seiten
- 16 Lesestunden
Mitreißend und mit präzisem psychologischen Einfühlungsvermögen zeichnet Batya Gur das Porträt der ehrgeizigen Gynäkologin Jo'ela, die beruflich und privat heftigste Erschütterungen erlebt. Anhand ihres Weges durch Krise, Rückbesinnung und Neuanfang gewinnt der Leser tiefe Einblicke in die israelische Gesellschaft. Batya Gur beweist, daß sie auch ohne Krimi-Thema zu den großen Autorinnen ihres Landes gehört.



