Systematisch wurden in den Jahren der argentinischen Diktatur (1976-1983) die Babys inhaftierter Regimegegnerinnen geraubt und von Militärs adoptiert. Viele Jahre später versucht eine junge Frau – Opfer dieser Praxis –, Licht in das Dunkel ihrer Herkunft zu bringen. Alle ihre inneren Kräfte muß Luz dabei aufbieten, um von den Schatten der Vergangenheit nicht erdrückt zu werden.
Elsa Osorio Bücher





Im Himmel Tango
- 504 Seiten
- 18 Lesestunden
Einen Film über die Geschichte des Tangos drehen? Nur allmählich kann sich die junge Pariserin Ana mit dem Gedanken anfreunden, bedeutet das doch, sich mit ihrem Geburtsland Argentinien auseinanderzusetzen und mit der unrühmlichen Vergangenheit ihrer herkunftsstolzen Familie. Anas Recherchen führen sie ans Ende des 19. Jahrhunderts, als in Buenos Aires Hunderttausende Einwanderer von Bord der Schiffe gehen und der Tango, diese neue, selbstbewußte Musik, auf den Tanzböden Menschen unterschiedlichster Herkunft vereint – und Familien spaltet. Nach ihrem Weltbestseller Mein Name ist Luz erzählt Elsa Osorio nun im berauschenden Rhythmus des Tangos die Geschichte zweier Familien und eines ganzen Landes.
In ihrem Bestsellerroman Mein Name ist Luz schilderte Elsa Osorio das aufrüttelnde Schicksal einer jungen Frau, die nach zwanzig Jahren endlich Licht in das Dunkel ihrer Herkunft bringt. Auf sehr eindringliche und bewegende Weise befassen sich auch Osorios Erzählungen mit den Träumen und Hoffnungen von Menschen, die eine Sackgasse mit Ausgang suchen. Andrea findet auf der Trauerfeier für einen ihr Unbekannten den Ort, an dem sie weinen kann; ein Mann, der während der Diktatur jahrelang unter Marcos’ Namen lebte, schenkt Marcos endlich sein Leben zurück; Gabi reist ihrem vermißten Bruder nach und findet ein ganz anders geartetes Glück: »Wie kaum jemandem zuvor gelingt es Elsa Osorio, über eine schwere Zeit zu schreiben.« Süddeutsche Zeitung
»Ohne Davor, ohne Danach, das Jetzt kann morgen zu Ende sein, in fünfzig Jahren oder in fünf Minuten. Das macht es so kostbar ... und so schrecklich.« Im Sommer 1936 pulsiert Madrid vor revolutionärer Hoffnung, während die Angst vor dem bevorstehenden Militärputsch wächst. Die Straßen sind voller junger Menschen, die nach Waffen für den bevorstehenden Bürgerkrieg suchen. Die argentinische Anarchistin Mika Etchebéhère hat sich gemeinsam mit ihrem Mann Hipólito dem bewaffneten Widerstand angeschlossen, um gegen Francos Truppen für eine gerechtere Welt zu kämpfen. Ihre politische Überzeugung und die Liebe zu ihrem kranken Mann führen sie in den Krieg. Ein Schicksalsschlag droht, ihren Lebenswillen zu erschüttern, doch die Ereignisse helfen ihr, persönliche Trauer zu überwinden. Mikas starke Ausstrahlung und ihre Fähigkeit, andere zu begeistern, machen sie für die schlecht ausgerüsteten Milizen unentbehrlich, und sie wird zur Capitana, der einzigen Frau, die im Spanischen Bürgerkrieg eine Kolonne führt. Während sie mit ihren jungen Soldaten in den Schützengräben kämpft, werden sie von den moskauhörigen Kommunisten als Feinde der Republik diffamiert – ein weiteres Drama entfaltet sich. In diesem aufwühlenden Roman wird das Leben und die Liebe einer außergewöhnlichen Frau in Zeiten von Krieg und Revolution lebendig.
A veinte años, luz. Mein Name ist Luz, spanische Ausgabe
- 382 Seiten
- 14 Lesestunden
El nacimiento de su hijo permite a la joven Luz iluminar una región oscura de su memoria. Fue tan sólo una fugaz intuición, pero desde ese instante la duda sobre su verdadero origen pasó a convertirse en una obsesión: ¿era ella, como había creído durante veinte años, hija y nieta de adictos a la dictadura argentina o, por el contrario, era la hija, nacida en cautiverio, de dos desaparecidos? Como si de repente cayese la venda que le tapaba los ojos, su pasado entero cobra un nuevo sentido. Luz despierta de su letargo y se arroja a una búsqueda tenaz y obsesiva de la verdad, que va iluminando los rincones más sombríos de la sociedad en la que se ha educado. La historia que, poco a poco, se va desvelando es la de un país dividido por un régimen de terror, herido por la tortura, el horror de las desapariciones, la infame ocultación y la posterior traición del olvido.