Zum Gedenken an den 60. Jahrestag der Vernichtung Dresdens im Februar 2005 Simon Heffer, The Literary Review „Kommt in Erzählvermögen und Überzeugungskraft Antony Beevors Stalingrad-Buch gleich.“ Nicholas Fearn, Independent on Sunday „Ein erzählerisches Werk voller Dramatik, das sich nie zur Übertreibung hinreißen lässt. alles ist überzeugend dokumentiert, ohne den sterilen Jargon so vieler Bücher zur Militärgeschichte. Indem es die Legenden zu Grabe trägt, liefert Taylors Maßstäbe setzendes und bewegendes Werk den passenden Gedenkstein.“ David Cesarani, The Independent
Caroline Alexander erzählt packend die berühmte Meuterei auf der Bounty, beleuchtet die Hintergründe und korrigiert die gängige Lesart, um den Ereignissen und Personen historische Gerechtigkeit zukommen zu lassen.
„Erinnert euch, was euch droht! Erinnert euch: Ihr wart passiv, und Ihr dürft es nicht länger bleiben.“ Marek Edelman, der letzte Überlebende des Warschauer Ghetto-Aufstandes von 1943, schildert in diesem beeindruckenden Werk sein außergewöhnliches Leben als Zeuge und Protagonist des 20. Jahrhunderts. Persönlich und packend, aber auch sachlich, beschreibt er den ersten bewaffneten jüdischen Widerstand gegen die Nazi-Herrschaft. Das Buch beleuchtet auch die Geschichte des jüdischen Arbeiterbundes, der 1897 gegründet wurde, mit dem Ziel, Demokratie und Sozialismus zu fördern und den aufkeimenden Faschismus zu bekämpfen. Edelman zeigt sich als unbequemer 'Held', der das Pathos meidet und sich selbst als „Hüter der Gräber meines Volkes“ bezeichnet. Es ist ein spannendes Werk, das einen oft übersehenen Aspekt des jüdischen Widerstandes beleuchtet. Als Sproß von Bundisten wurde Edelman bereits in seinen Zwanzigern einer der Anführer des Aufstandes im Warschauer Ghetto. Nach dem Krieg arbeitete er als Herzchirurg und engagierte sich in der demokratischen Opposition Polens, wo er zu den Führern von Solidarnosc gehörte.
Weshalb wir lieben und leiden, uns verbinden, tren
477 Seiten
17 Lesestunden
„Am Anfang war der Seitensprung“, sagt Robin Baker und enthüllt die vielen geheimen Mittel und listigen Strategien, die unsere Körper im Laufe der Evolution herausgebildet haben, um sich - häufig gegen unseren bewußten Willen - erfolgreich fortzupflanzen. Er stellt auf unterhaltsame Weise die biologischen Grundlagen unseres Liebeslebens dar und zeigt, was beim Sex wirklich los ist. Ein schonungsloser Blick auf unser Sexualverhalten, der aufklärt, provoziert und amüsiert.
Entwicklung ist ein lebenslanger, nicht mechanischer Prozess, in dem Ordnung und Chaos miteinander verwoben sind. Die Persönlichkeit des Menschen ist nicht nur das Produkt seiner frühen Kindheit; er ist nicht Gefangener seiner Vergangenheit. Diese Thesen zur menschlichen Entwicklung hat Jerome Kagan nach jahrelanger Forschung mit Kindern und Jugendlichen zusammengefasst. In einer ausführlichen Einleitung ordnet Kagan seine Erkenntnisse in den aktuellen Stand der Entwicklungspsychologie ein und formuliert die Grundlagen seines dynamischen Entwicklungsbegriffs. Anschließend beleuchtet er zentrale Themen des kindlichen Wachstums und Reifens, wie die Entstehung und Entfaltung von Denken, Gefühlen, Moral und sozialen Bindungen. Kagan verbindet historische, anthropologische und philosophische Erkenntnisse mit psychologischen Fragestellungen. Daniel Goleman beschreibt Kagan als einen brillanten Autor, der Erkenntnisse aus der Kinderforschung mit zeitlosen Fragen über die menschliche Natur verknüpft. Orville G. Brim, Jr. lobt das Werk als das beste Buch über menschliche Entwicklung seit John Locke und über Psychologie und Philosophie seit William James.
Nach dem Tod seines Vaters entdeckt Leon Wieseltier die Wurzeln seiner jüdischen Religion. Elf Monate lang spricht er täglich das Kaddisch, das jüdische Trauergebet, und begegnet dem Reichtum jüdischen Denkens, das sich um Tod, Trauer, Erinnerung und Trost dreht. Diese anrührende Autobiographie behandelt auch die Frage, was religiöse Bindung in der heutigen Zeit bedeutet. Elie Wiesel empfiehlt das Buch als intellektuell bereichernd und tief bewegend. Harold Bloom beschreibt Wieseltier's Kaddisch als eine beeindruckende Mischung aus Gelehrsamkeit und emotionaler Intensität und plant, das Buch erneut zu lesen. Edward Hirsch hebt Wieseltier's aphoristische Begabung hervor und vergleicht ihn mit Denkern wie Pascal und Nietzsche. Wieseltier, der literarische Herausgeber von The New Republic, ist ein meist unobservanter Jude, dessen Trauer ihn dazu bringt, die Rituale seines Glaubens zu beobachten. Er besucht täglich die Synagoge, um das Kaddisch zu rezitieren, und vertieft sich in eine Vielzahl von Texten, die die Geschichte und spirituelle Bedeutung dieser Gebete beschreiben. Mit Kraft und Klarheit beschreibt er den Prozess, wie er seinen Geist und sein Herz auf die Trauer ausrichtet, die ihn erfüllt. Ein zentrales Zitat des Buches lautet: "Aus Tränen, Gedanken."