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Anka Muhlstein

    Anka Muhlstein ist eine Biografin, deren Werk sich mit den Feinheiten historischer Persönlichkeiten und Epochen befasst. Ihr Schreibstil zeichnet sich durch akribische Recherche und eine fesselnde Erzählweise aus, die die Vergangenheit für zeitgenössische Leser lebendig werden lässt. Sie erforscht die Motivationen und Komplexitäten ihrer Subjekte und bietet nuancierte Porträts, die ihre Bedeutung beleuchten. Muhlsteins Hingabe an historische Genauigkeit und ihre fesselnde Prosa machen sie zu einer herausragenden Stimme in der biografischen Literatur.

    Die Gefahren der Ehe
    Die Austern des Monsieur Balzac
    Königinnen auf Zeit
    Der Brand von Moskau
    Mit Feder und Pinsel
    Camille Pissarro oder Von der Kühnheit zu malen
    • Camille Pissarro oder Von der Kühnheit zu malen

      Die Biografie über den »Vater des Impressionismus« | Mit zahlreichen farbigen Abbildungen

      • 301 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Das Buch untersucht das Leben von Camille Pissarro und wie sein jüdisches Erbe seinen künstlerischen Werdegang beeinflusste. Als zentrale Figur des Impressionismus pflegte Pissarro enge Beziehungen zu renommierten Künstlern wie Monet und Van Gogh, während er mit Gefühlen der Entfremdung aufgrund seiner karibischen Herkunft und seines jüdischen Hintergrunds kämpfte. Trotz seines Atheismus und der Vermeidung politischer Themen in seiner Kunst prägte seine Abstammung seine Perspektive. Anka Muhlstein präsentiert ein detailliertes und persönliches Porträt, bereichert durch Pissarros Werke und Korrespondenz, und hebt sein Engagement für künstlerische Freiheit hervor.

      Camille Pissarro oder Von der Kühnheit zu malen2023
      4,1
    • Mit Feder und Pinsel

      Zola, Balzac, Proust und die Malerei

      • 211 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Balzac wollte schreiben, wie ein Maler malt, Zola dienten Gemälde von Manet oder Degas als Ausgangspunkt für seine Romane: In ihrem neuen Buch beleuchtet Anka Muhlstein den Stellenwert von bildender Kunst im französischen Romanschaffen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts: Balzac, Zola, Proust, Huysmans und Maupassant. Mit der ihr eigenen Leichtigkeit und Sachkenntnis erörtert Anka Muhlstein künstlerische Themen und Motive in den Werken einiger der berühmtesten französischen Schriftsteller, setzt neue Akzente in deren Werdegang und bietet interessante Erkenntnisse über die Verwandtschaft zwischen bildender Kunst und Literatur. Seit der Eröffnung des Louvre waren Bilder das Thema in Frankreich. Enge Freundschaften zwischen Schriftstellern und bildenden Künstlern, wie die zwischen Zola und Cézanne oder Manet, oder intensive Einflüsse, wie der von Delacroix auf Balzac, waren keine Seltenheit. Und in vielen Romanen spielen fiktive Künstler, wie Prousts Elstir, eine zentrale Rolle. .

      Mit Feder und Pinsel2017
      3,0
    • „Wie sollte man sich Balzac anders vorstellen denn als unersättlichen Schlemmer, lebenshungrig, gierig nach Geld, nach Frauen, nach Ruhm?“ Anka Muhlstein lässt in ihrer grandiosen Lebensbeschreibung Balzacs das Paris des 19. Jahrhunderts in all seiner sinnlichen Pracht wiederauferstehen. Honoré de Balzac war Asket und Gourmet, Hungerleider und Vielfraß in einer Person. Vor allem aber war der Autor der Menschlichen Komödie genial maßlos im Darben wie im Luxus: Phasen mönchischer Arbeitsdisziplin mit frugalstem Speiseplan wechselten bei Balzac mit Freßzügen durch die Feinkostläden, Märkte und Bäckereien von Paris. Balzacs Leben fällt in eins mit dem Siegeszug der für die Zeitgenossen erstaunlichsten Hervorbringung der französischen Revolution: des Restaurants. Für den Romancier wie für den Menschen Balzac war das Restaurant eine Bühne, der ideale Ort zur Inszenierung seiner Sittengemälde – und seiner Lust am Exzess. Balzacs Speiseplan ist ein Gesellschaftsroman eigener Art, sein obsessiver Konsum von Birnen, Kaffee oder Weintrauben verrät viel über seine Form der Weltaneignung. Anka Muhlstein folgt Balzac durch dick und dünn und gewinnt dabei verblüffend neue und unterhaltsame Einsichten ins Leben und Werk des großen Getriebenen der französischen Literatur. Sie untersucht, warum Balzac Nüsse mit Armut verband, weshalb ihm ein Makkaroniauflauf das Paradies bedeutete und wieso er reizvolle Frauen stets mit Früchten verglich. Die 8

      Die Austern des Monsieur Balzac2011
      3,0
    • Der Brand von Moskau

      Napoleon in Rußland

      • 386 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Napoleons Rußlandfeldzug bleibt ein faszinierendes Thema, das bis heute für Spekulationen sorgt. Die Beweggründe für dieses waghalsige Unternehmen und die Verantwortung für den Brand von Moskau sind zentrale Fragen, die Historiker und Schriftsteller, wie Lew Tolstoi in seinem Epos, beschäftigt haben. Anka Muhlstein beleuchtet die Geschichte des Feldzugs mit einem Fokus auf die menschlichen Motivationen und ergänzt diese mit aufschlussreichen Augenzeugenberichten. Im Sommer 1812 greift Napoleon Rußland an, um Zar Alexander, der ihm die Vorherrschaft in Europa streitig macht, zu besiegen. Der Kaiser, gewohnt an Siege, plant eine entscheidende Schlacht, doch die Strapazen des über 2000 Meilen langen Marsches fordern ihren Tribut. Hunger, Krankheiten und Desertionen dezimieren seine multinationale Armee. Nach dem Brand von Moskau bleibt ihm nur der Rückzug, der in der Katastrophe an der Beresina endet. Muhlstein schildert eindringlich das Leiden der Soldaten, die blutigen Kämpfe bei Borodino und die Plünderungen in der verlassenen Stadt. Die Stimmen der Beteiligten, sowohl auf französischer als auch auf russischer Seite, verleihen ihrer Darstellung Lebendigkeit und Anschaulichkeit.

      Der Brand von Moskau2008
      3,8
    • Seit vielen Jahren sind Anka Muhlstein und Louis Begley verheiratet. Für die marebibliothek haben sie zum ersten Mal gemeinsam ein sehr persönliches Buch über ihre lebenslange Venedig-Passion geschrieben. Zwei Autoren, wie sie auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten: die Französisch schreibende Sachbuchautorin Anka Muhlstein, der Englisch schreibende Romancier Louis Begley. Während Begley seine Romanhelden immer wieder nach einem Ausweg aus dem Albtraum Geschichte suchen lässt, muss Muhlstein mit ihren vielfach ausgezeichneten Biographien mitten hinein in die Historie gehen. In 'Venedig unter vier Augen' unternimmt Anka Muhlstein einen Streifzug durch die Serenissima, während Louis Begley dem genius loci dieses einzigartigen Orts der Weltliteratur bei Henry James, Marcel Proust und Thomas Mann nachspürt und in einer meisterhaften Erzählung von einer erotischen Initiation und dem einzigen Weg nach Venedig erzählt:'Fährst du nach Venedig, musst du in einer Gondel ankommen, sagte Lilly, das ist das einzig Wahre. Alles andere wäre ein Sakrileg. Eine Gondelfahrt vom Bahnhof zu deinem Hotel, damit tust du der Stadt und dir Genüge, meine ich. Ich sollte dir dazu sagen, dass eine Autorität wie Thomas Mann anderer Meinung ist. Jedenfalls war er anderer Meinung, als er den 'Tod in Venedig' schrieb. Dort steht, dass auf dem Bahnhof in Venedig ankommen einen Palast durch die Hintertür betreten hieße.'

      Venedig unter vier Augen2007
      2,6
    • Die Gefahren der Ehe

      Elisabeth von England und Maria Stuart

      • 350 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Die fesselnde Geschichte zweier außergewöhnlicher Frauen, wie sie gegensätzlicher nicht sein können – Anka Muhlstein erzählt in ihrem spannenden Bestseller das Leben der Königinnen Elisabeth I. und Maria Stuart, erzählt von ihrer Suche nach Anerkennung und Liebe und von ihrem Kampf um die Macht in Europa am Beginn der Neuzeit. Sie sind Cousinen, und beide sind mit demselben Problem konfrontiert: sich zu verheiraten und ihrem Land – England bzw. Schottland – einen Erben zu hinterlassen. Elisabeth, die Frau der politischen Macht, ordnet sich keinem Mann unter, Maria Stuart geht drei Ehen ein. Ihr Leben im 16. Jahrhundert wird zu einem düsteren Kapitel der Weltgeschichte, bestimmt von Liebe, Haß und Intrigen.

      Die Gefahren der Ehe2005
      3,9
    • Königinnen auf Zeit

      • 351 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Katharina von Medici, Maria von Medici und Anna von österreich: Jede dieser drei Frauen übernahm die Regentschaft über das Königreich Frankreich bis zur Volljährigkeit ihres Sohnes. Von 1559 bis 1661 kam es in Frankreich dreimal nacheinander zu dieser Konstellation. Anka Muhlstein beschreibt anschaulich und anekdotenreich, mit wissenschaftlicher Kompetenz und psychologischem Einfühlungsvermögen die Regentschaft dieser drei Königinnen, die die Geschichte Europas im 16. und 17. Jahrhundert entscheidend mitbestimmt haben. Eine der stürmischsten und wichtigsten Epochen der französisch-europäischen Geschichte, die Zeit der Religions- und Bürgerkriege im 16. und 17. Jahrhundert, erscheint hier unter einem besonderen, neuen Blickwinkel.

      Königinnen auf Zeit2003
      3,7