José Saramago, Nobelpreisträger und die »literarische Stimme Portugals« (Der Spiegel) ist seinen Lesern vor allem als Roman- und Prosaschriftsteller bekannt. Dabei stand am Anfang seines literarischen Schaffens die Lyrik, zu der er auch später immer wieder zurückkehrte. Was ist Zeit? Was ist der Mensch? Welche Kraft hat die Natur, und was hat es mit dem ewigen Mysterium der Liebe auf sich? Fragen, mit denen sich der »Lyriker« Saramago immer wieder beschäftigt hat. Es ist kaum bekannt, dass zu dem beeindruckenden literarischen Werk des Nobelpreisträgers auch drei Gedichtbände gehören - die bislang nicht ins Deutsche übersetzt und vor allem von der Literaturwissenschaft wahrgenommen wurden. Die Liebe und das Meer, zwei immer wiederkehrende Motive in Saramagos Gedichten, wurden zum Motto dieser Auswahl.
José Saramago Bücher
José Saramago zählt zu den bedeutendsten internationalen Schriftstellern des letzten Jahrhunderts. Sein umfangreiches Werk, das in mehr als vierzig Sprachen übersetzt wurde, zeichnet sich durch einen unverwechselbaren Erzählstil, tiefen Humanismus und scharfe Gesellschaftskritik aus. Saramago verwebt meisterhaft historische Ereignisse mit existenziellen Überlegungen und erforscht die Komplexität der menschlichen Natur. Seine Romane, oft gekennzeichnet durch lange, fließende Sätze und unkonventionelle Dialoge, regen die Leser an, über das Wesen von Realität, Macht und Freiheit nachzudenken.







Das Evangelium nach Jesus Christus
- 510 Seiten
- 18 Lesestunden
José Saramago wurde am 16.11.1922 in Azinhaga, Portugal, geboren und zog mit zwei Jahren nach Lissabon. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wechselte er von einem Gymnasium auf eine berufliche Schule, die er 1939 als Maschinenschlosser verließ. Nach zwei Jahren in diesem Beruf arbeitete er in der Verwaltung. Ab 1955 frequentierte er das Literatencafé «Café Chiado» und erhielt durch Vermittlung eine Stelle im Verlag «Estúdios Cor», wo er seine ersten Werke veröffentlichte. 1969 trat er in die kommunistische Partei ein und unternahm seine erste Auslandsreise nach Paris. Ab 1968 war er literarisch und politisch aktiv in verschiedenen Zeitungen und war von März bis November 1975 beigeordneter Direktor der ältesten portugiesischen Tageszeitung. Nach der „Nelkenrevolution“ 1974 arbeitete er im Ministerium für Kommunikation und verdiente von 1975 bis 1980 seinen Lebensunterhalt hauptsächlich als Übersetzer. Ab 1980 war er freier Schriftsteller. 1986 sprach er sich gegen den Beitritt Spaniens und Portugals zur EU aus. Saramago war Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada und des Ordre des Arts et Lettres sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Seine Werke wurden in 26 Sprachen übersetzt. Er lebte zuletzt auf Lanzarote und verstarb am 18. Juni 2010. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nobelpreis für Literatur (1998) und mehrere weitere Preise.
Hoffnung im Alentejo
- 313 Seiten
- 11 Lesestunden
Die Provinz Alentejo, das Land der Sonne, Olivenhaine und Korkeichen, aber auch das Land der Latifundien, Großgrundbesitzer und Tagelöhner. José Saramago schildert wortmächtig den harten Alltag der Arbeiter, ihr anfängliches Aufbegehren gegen die Allmacht des Patrons bis hin zu den ersten organisierten Streiks. "Hoffnung im Alentejo" ist ein bewegender Tribut an die Männer und Frauen, unter denen Saramago als Kind aufwuchs, und ein faszinierender Einblick in das frühe Werk des Nobelpreisträgers.
José Saramagos Buch erzählt in Form eines Dramas von der Nelkenrevolution in Portugal, die in der Nacht vom 24. zum 25. April 1974 die Diktatur stürzt und Demokratie bringt. In einer Lissaboner Zeitungsredaktion erleben die Mitarbeiter diese historischen Ereignisse, geprägt von Zensur und unterschiedlichen Haltungen.
In seinem vielbeachteten Blog bezieht Saramago Stellung zu aktuellen politischen und kulturellen Themen, berichtet aber auch über Dinge, die ihn persönlich berühren. Mal laut, zornig und provozierend, mal leise, einfühlsam und mit feiner Ironie - immer regen seine Notizen zum Nachdenken und Mitreden an. Egal, ob es um Obamas Möglichkeiten und Grenzen, um den Papst, die Wirtschaftskrise oder den mutigen Widersacher der italienischen Mafia, Roberto Saviano, geht. Ganz gleich, ob er als Linker die Linke provoziert und vor allem darüber entsetzt ist, dass die Betroffenen nicht einmal reagieren, oder ob er sich mit den Palästinensern solidarisiert und Israel heftig rügt, ob er über Pessoa, Borges und Fuentes schreibt oder darüber, dass politische Demokratie nichts wert ist, wenn sie nicht durch eine ökonomische und kulturelle untermauert ist. In seinen Tagebucheinträgen geht Saramago schonungslos ins Gericht mit Politik, Kirche, Kultur und Gesellschaft, schreibt aber auch sehr persönlich über Freundschaft, Liebe und Tod.
Das Todesjahr des Ricardo Reis
- 495 Seiten
- 18 Lesestunden
Eine wunderbare Hommage an einen der bedeutendsten Dichter Portugals: Fernando Pessoa Die Romanfigur Ricardo Reis, Alter Ego des portugiesischen Dichters Fernando Pessoa, begegnet ihrem Schöpfer in einem Lissabonner Hotel ... Mit Phantasie, politischem Gespür und stilistischer Brillanz entwirft Saramago ein imaginäres Leben und verarbeitet es zu einem meisterhaften literarischen Vexierspiel. Als der Arzt Ricardo Reis 1935 erfährt, dass Fernando Pessoa gestorben ist, kehrt er aus Brasilien in seine Heimat Lissabon zurück. Ohne konkrete Pläne mietet er sich in ein Hotel ein, flaniert durch Lissabon, liest in Zeitungen über Hitlers Machtansprüche und den drohenden spanischen Bürgerkrieg - und beginnt zwei Affären: eine erotische mit dem Zimmermädchen Lídia und eine platonische mit der am Arm gelähmten Marcenda. Dann sitzt eines Tages unvermittelt der vermeintlich tote Pessoa in seinem Hotelzimmer, dem das Schicksal offenbar noch ein paar Monate zugestanden hat. Sie diskutieren über Politik, Einsamkeit und Tod, bis Ricardo Reis allmählich immer mehr verblasst und zu verschwinden droht.
Die Stadt der Blinden
- 398 Seiten
- 14 Lesestunden
Ein Mann steht an einer roten Ampel und wartet auf Grün, doch plötzlich ist er blind. Sein Augenarzt steht vor einem Rätsel. Noch am gleichen Abend erblindet auch er. Wie eine gefährliche Seuche greift die Blindheit um sich. Der Staat reagiert hilflos und sperrt die Blinden in eine leerstehende Irrenanstalt. Schon bald sind die Zustände in dem Haus katastrophal. Zunehmend sind die Insassen dem Terror ihrer Bewacher ausgesetzt. Unter ihnen ist auch der Arzt mit seiner Frau. Sie ist die einzige Sehende …«Ein brillanter Roman.» (Neue Zürcher Zeitung)
In der Hauptstadt einer ungenannten westlichen Demokratie geben bei einer Regionalwahl aus heiterem Himmel drei Viertel aller Bürger einen unbeschrifteten Stimmzettel ab. Die Regierung hält sich mit diesem Wahlergebnis für handlungsunfähig; eine Wiederholung der Wahl bringt ein noch schlechteres. Die Minister sind bestürzt, ein subversiver Angriff auf das System, meinen manche, eine Torpedíerung der Demokratie. Statt dass man die Motive der Wähler ergründet, wird der Ausnahmezustand verhängt, um den «Infektionsherd» zu finden. Diktatorische Maßnahmen greifen, Panzer patrouillieren durch die Stadt, willkürliche Verhaftungen folgen. Unter den Verfolgten ist auch eine Frau, die Frau des Augenarztes aus « Die Stadt der Blinden », Saramagos paradigmatischem Meisterwerk über die moralische Zerbrechlichkeit des Menschen. « Die Stadt der Sehenden » ist, wenngleich vollig unabhängig davon zu lesen, dessen Weiterführung, Ergänzung und Gegenstück - eine glanzvolle politische Parabel, ein Buch darüber, wie fragil unsere Demokratie sein kann, wie sehr es von uns abhängt, sie mit Leben zu füllen; ein weiteres, notwendiges Element im Zyklus des großen Moralisten Saramago über das Wesen unseres Menschseins.
Der bekennende Atheist José Saramago schreibt in seinem letzten Roman kurzerhand die Bibel um und lässt den Brudermörder Kain eine ganz eigene Reise durchs Alte Testament antreten. So trifft Kain, der in der Zeit vor und zurück katapultiert wird, auf die verführerische Lilith, rettet Isaak vor der Opferung durch seinen Vater Abraham, verfolgt fassungslos die Zerstörung von Sodom und Gomorrha und findet sich zum Schluss auf der Arche Noah wieder. Immer wieder stößt er dabei auf die Erkenntnis, dass göttliches Handeln mit rationalem Denken schwerlich nachzuvollziehen ist.
Alle Namen
- 313 Seiten
- 11 Lesestunden
José Saramago wurde am 16.11.1922 in Azinhaga, Portugal, geboren. Mit zwei Jahren zog die Familie nach Lissabon, wo er aus finanziellen Gründen von einem Gymnasium auf eine berufliche Schule wechselte und 1939 als Maschinenschlosser abschloss. Nach zwei Jahren in diesem Beruf arbeitete er in der Verwaltung. Ab 1955 frequentierte er das Literatencafé «Café Chiado» und fand über Kontakte eine Anstellung im Verlag «Estúdios Cor», wo er seine ersten Werke veröffentlichte. 1969 trat er in die kommunistische Partei ein und reiste erstmals ins Ausland. Ab 1968 war er literarisch und politisch in verschiedenen Zeitungen aktiv und wurde 1975 beigeordneter Direktor der ältesten portugiesischen Tageszeitung. Nach der „Nelkenrevolution“ 1974 arbeitete er im Ministerium für Kommunikation und verdiente von 1975 bis 1980 seinen Lebensunterhalt als Übersetzer. Ab 1980 war er freier Schriftsteller und äußerte sich 1986 gegen den Beitritt Spaniens und Portugals zur EU. Saramago war Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada und des Ordre des Arts et Lettres sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Seine Werke wurden in 26 Sprachen übersetzt. Er lebte zuletzt auf Lanzarote und verstarb am 18. Juni 2010. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nobelpreis für Literatur (1998) und mehrere nationale Preise.
Ist der Mensch einzigartig? Der Geschichtslehrer Tertuliano Máximo Afonso holt sich zur Ablenkung vom Leben einen Film aus der Videothek. Erwartungsgemäß gefällt ihm der Film nicht. Aber wie groß ist seine Überraschung, als er feststellt, dass ihm eine der Nebenfiguren zum Verwechseln ähnlich ist. Am nächsten Tag beginnt er seinem Doppelgänger nachzuforschen. Zu seinem Schrecken muss er feststellen, dass beide absolut identisch sind. Der große Roman des Nobelpreisträgers
Claraboia oder wo das Licht einfällt
- 352 Seiten
- 13 Lesestunden
Eine Sensation aus dem Nachlass des Nobelpreisträgers: Jahrzehntelang galt sein Roman „Claraboia“ als verschollen. Nun wurde er erstmals veröffentlicht. In seinem 1953 vollendeten Werk beleuchtet Saramago das Schicksal der Bewohner eines Lissabonner Wohnhauses. Er blickt hinter jede Tür, lüftet die kleinen und großen Geheimnisse, erfasst die Sorgen und Nöte und beschwört dabei eindrucksvoll die Atmosphäre in Portugal während der Salazar-Diktatur. Ein früher Morgen im Lissabon der 1950er Jahre. In einem Mietshaus nahe am Fluss erwacht das Leben. Der Schuster Silvestre öffnet seine Werkstatt, Isaura, die die Wohnung mit drei anderen Frauen teilt, setzt sich an die Nähmaschine. Justina plagt sich mit ihrem ständig nörgelnden Mann herum. Dona Lídia, die als Geliebte eines reichen Fabrikanten als Einzige keine finanziellen Sorgen hat, raucht ihre erste Zigarette... Die Atmosphäre ist geprägt von Armut, Melancholie und Argwohn. Der Alltagstrott verändert sich erst, als Silvestre einen Untermieter aufnimmt, der frischen Wind in die Hausgemeinschaft bringt.
Ein Mann bittet beim König um ein Schiff, damit er die unbekannte Insel suchen kann. Obwohl der König nicht daran glaubt, dass es noch unbekannte Inseln gibt, erhält der Mann sein Schiff und macht sich auf die Reise. Literaturnobelpreisträger José Saramago erzählt in seinem modernen Märchen von einer Zeit, da niemand mehr an unbekannte Regionen auf dieser Welt glaubt. Niemand bis auf den Mann, dessen Beharrlichkeit am Ende belohnt wird. Poetisch, märchenhaft und weise.
Die Geschichte der Belagerung von Lissabon
- 432 Seiten
- 16 Lesestunden
Der allein lebende Korrektor Raimundo da Silva erledigt die ihm zugeteilten Aufträge stets gewissenhaft und pünktlich. Für seine Anmerkungen, Deleaturen und Korrekturen bedient er sich seines eigenen Wissens und der ihn umgebenden Lexika, Wörter-und Geschichtsbücher. Menschlichen Kontakt hat er selten, seine Putzfrau und sein Arbeitgeber sind sein einziger Kontakt zur Außenwelt. Doch während einer routinemäßigen Abschlusskorrektur probt er plötzlich den Aufstand: Statt brav ein Buch über die Historie Lissabons auf Fehler durchzusehen, ändert er es eigenmächtig. Die Aktion revolutioniert sein Leben. Er wird zum besessenen Schriftsteller, der nun seine eigene Geschichte der Belagerung von Lissabon schreibt. Ein Sieg der Phantasie über die Fakten. Und gleichzeitig ist dies der Beginn einer wunderbaren Liebesgeschichte.
Das steinerne Floß
- 413 Seiten
- 15 Lesestunden
Mit einem Riss quer durch die Pyrenäen trennt sich die Iberische Halbinsel vom Rest Europas und treibt auf den Atlantik hinaus. Während sich Wissenschaftler und Politiker in Erklärungen versuchen, sieht sich das Volk in seinem ungebrochenen Glauben an Mythen und Legenden bestärkt. Einfühlend und komisch setzt sich der Nobelpreisträger José Saramago mit Ängsten und Träumen seiner Landsleute auseinander.
Das Zentrum
- 395 Seiten
- 14 Lesestunden
José Saramago wurde am 16.11.1922 in Azinhaga, Portugal, geboren. Mit zwei Jahren zog die Familie nach Lissabon. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wechselte er von einem Gymnasium auf eine berufliche Schule, die er 1939 als Maschinenschlosser verließ. Nach zwei Jahren in diesem Beruf arbeitete er in der Verwaltung. Ab 1955 frequentierte er das Literatencafé «Café Chiado» und fand durch Vermittlung eine Stelle im Verlag «Estúdios Cor», wo seine ersten Werke veröffentlicht wurden. 1969 trat er in die kommunistische Partei ein und unternahm seine erste Auslandsreise nach Paris. Ab 1968 war er literarisch und politisch für verschiedene Zeitungen aktiv und war 1975 beigeordneter Direktor der ältesten portugiesischen Tageszeitung «Diáro de Notícias». Nach der „Nelkenrevolution“ 1974 arbeitete er im Ministerium für Kommunikation und verdiente von 1975 bis 1980 als Übersetzer seinen Lebensunterhalt. Ab 1980 war er freier Schriftsteller. 1986 sprach er sich gegen den Beitritt Spaniens und Portugals zur EU aus. Saramago war Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada und des Ordre des Arts et Lettres sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Seine Werke wurden in 26 Sprachen übersetzt. Er lebte zuletzt auf Lanzarote und starb am 18. Juni 2010. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nobelpreis für Literatur (1998) und mehrere nationale Preise.
Eine Zeit ohne Tod
- 252 Seiten
- 9 Lesestunden
José Saramago wurde am 16.11.1922 in Azinhaga, Portugal, geboren. Mit zwei Jahren zog die Familie nach Lissabon, wo er aus finanziellen Gründen das Gymnasium verließ und 1939 eine berufliche Schule als Maschinenschlosser abschloss. Nach zwei Jahren im Krankenhaus wechselte er in die Verwaltung. Ab 1955 frequentierte er das Literatencafé «Café Chiado» und fand durch Kontakte eine Anstellung im Verlag «Estúdios Cor», wo seine ersten Werke veröffentlicht wurden. 1969 trat er der kommunistischen Partei bei und unternahm seine erste Auslandsreise nach Paris. Ab 1968 engagierte er sich literarisch und politisch in verschiedenen Zeitungen und war von März bis November 1975 beigeordneter Direktor der ältesten portugiesischen Tageszeitung. Nach der „Nelkenrevolution“ 1974 arbeitete er im Ministerium für Kommunikation und verdiente von 1975 bis 1980 seinen Lebensunterhalt als Übersetzer. Ab 1980 war er freier Schriftsteller. 1986 sprach er sich gegen den Beitritt Spaniens und Portugals zur EU aus. Saramago war Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada und des Ordre des Arts et Lettres sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Seine Werke wurden in 26 Sprachen übersetzt. Er lebte zuletzt auf Lanzarote und verstarb am 18. Juni 2010. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nobelpreis für Literatur (1998) und mehrere nationale Preise.
José Saramago wurde am 16.11.1922 in Azinhaga, Portugal, als Sohn einer Landarbeiterfamilie geboren. Mit zwei Jahren zog die Familie nach Lissabon. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wechselte er vom Gymnasium auf eine berufliche Schule und schloss 1939 als Maschinenschlosser ab. Nach zwei Jahren im Krankenhaus wechselte er in die Verwaltung. Ab 1955 verbrachte er viel Zeit im Literatencafé «Café Chiado» und fand durch Vermittlung Arbeit im Verlag «Estúdios Cor», wo seine ersten Werke veröffentlicht wurden. 1969 trat er der verbotenen kommunistischen Partei bei und reiste erstmals ins Ausland nach Paris. Ab 1968 war er literarisch und politisch für verschiedene Zeitungen aktiv und war 1975 kurzzeitig beigeordneter Direktor der ältesten portugiesischen Tageszeitung. Nach der „Nelkenrevolution“ 1974 arbeitete er im Ministerium für Kommunikation und verdiente von 1975 bis 1980 seinen Lebensunterhalt als Übersetzer. Ab 1980 war er freier Schriftsteller. 1986 sprach er sich gegen den EU-Beitritt Spaniens und Portugals aus. Saramago war Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada und des Ordre des Arts et Lettres sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Seine Werke wurden in 26 Sprachen übersetzt. Er lebte zuletzt auf Lanzarote und verstarb am 18. Juni 2010. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nobelpreis für Literatur (1998) und mehrere nationale Preise.
Der Stuhl und andere Dinge
- 177 Seiten
- 7 Lesestunden
José Saramago wurde am 16.11.1922 in Azinhaga, Portugal, als Sohn einer Landarbeiterfamilie geboren und zog mit zwei Jahren nach Lissabon. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wechselte er von einem Gymnasium auf eine berufliche Schule, die er 1939 als Maschinenschlosser verließ. Nach zwei Jahren in diesem Beruf arbeitete er in der Verwaltung. Ab 1955 frequentierte er das Literatencafé «Café Chiado» und fand durch Vermittlung eine Stelle im Verlag «Estúdios Cor», wo er seine ersten Werke veröffentlichte. 1969 trat er in die kommunistische Partei ein und unternahm seine erste Auslandsreise nach Paris. Von 1968 bis 1975 war er literarisch und politisch für verschiedene Zeitungen tätig, darunter als beigeordneter Direktor der ältesten portugiesischen Tageszeitung «Diáro de Notícias». Nach der „Nelkenrevolution“ 1974 arbeitete er im Ministerium für Kommunikation und verdiente von 1975 bis 1980 seinen Lebensunterhalt als Übersetzer. Ab 1980 war er freier Schriftsteller. 1986 sprach er sich gegen den Beitritt Spaniens und Portugals zur EU aus. Saramago war Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada und des Ordre des Arts et Lettres sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Seine Werke wurden in 26 Sprachen übersetzt. Er lebte zuletzt auf Lanzarote und verstarb am 18. Juni 2010. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nobelpreis für Literatur (1998) und mehrere nationale Preise.
Inspiriert von der wahren Geschichte eines indischen Elefanten, den man im 16. Jahrhundert auf spektakuläre Weise über Land und See von Spanien nach Wien überführte, erzählt Saramago meisterhaft und voller Ironie von den sagenhaften Abenteuern des Elefanten Salomon und seines gewitzten Mahuts. Salomon ist als Besitz von Johann III. von Portugal nur noch gelitten. Das exotische Tier aus den fernen Kolonien fristet ein trostloses Dasein, bis die Königin auf die Idee kommt, ihn ihrem Vetter dem Großherzog Maximilian aus Wien zum Geschenk zu machen. Mit einem großen Tross wird Salomon samt seinem Mahut auf eine abenteuerliche Reise geschickt, an deren Ende die eindrucksvolle Überquerung der italienischen Alpen steht. Unterwegs lernt man nicht nur die Eigenheiten und Vorlieben des Elefanten kennen, sondern auch die der Menschen und der Gesellschaft um ihn herum. Dabei ist es der indische Mahut, der, Narr und Weiser zugleich, seine Zeitgenossen häufig demaskiert. Augenzwinkernd verknüpft Saramago in seinem Roman, der einen zuweilen an einen gewissen Ritter aus der Mancha denken lässt, Realität und Fiktion.
Der Literaturnobelpreisträger José Saramago stammt aus ärmlichen Verhältnissen in der portugiesischen Provinz Ribatejo und wuchs dort und in Lissabon auf. Die «kleinen Erinnerungen» schildern seine Kindheit und Jugend, ein bewegtes, farbiges Leben zwischen städtischer und ländlicher Kultur, und sie beschreiben – durchzogen von poetischen Reflexionen, historischen Betrachtungen und privaten Reminiszenzen – den Werdegang und künstlerischen Reifeprozess eines der größten lebenden Autoren Europas.
“Ein in jeder Hinsicht großartiges Buch” (Neue Zürcher Zeitung) Der Nobelpreisträger José Saramago auf einer Fahrt durch seine Heimat Portugal: überall spürt er in sich jenen Einklang, der ihn mit Land und Menschen verbindet, aber oft spürt er auch Missklänge. Er besucht das Bekannte wie das Entlegene, Versteckte. Und sehr genau, ja penibel beobachtet er. Sein Reiseführer quillt über vor Wissen über Geschichte und Kultur, die Zeit der Weltherrschaft, Maler, Entdecker, Schriftsteller, Heilige und Sünder. “Der Reisende ist kein Tourist. Das ist ein großer Unterschied. Reisen heißt entdecken, alles andere ist nur vorfinden.” (José Saramago)
Román Baltasar a Blimunda se odehrává v 18. století: dějištěm je portugalský královský dvůr stejně jako prostředí nejchudších vrstev. Skvěle zvládnutá historická látka (vystupují tu historické postavy a glosovány jsou různé události, jako například stavba františkánského kláštera v Mafře nebo sestrojení létajícího stroje) se míchá s fikcí v několika dějových liniích. Tou nejdůležitější je ale příběh velké lásky dvou titulních postav... Román přibližuje praktiky církve a inkvizice a velmi ironicky proti nim vystupuje. Dílo dokáže výborně vystihnout dobovou mentalitu a fantazii, roli intuice v duchovním životě lidí, učenost, umění i magii.
An Unexpected Light
- 24 Seiten
- 1 Lesestunde
A lasting childhood experience of simple, soulful joy unfolds in this poetic narrative by Nobel Prize winner José Saramago. Through evocative prose, the story captures the essence of innocence and the profound impact of memories that shape one's identity. The excerpt reflects on the beauty of everyday moments, inviting readers to reminisce about their own cherished experiences.
The Double : Enemy
- 304 Seiten
- 11 Lesestunden
What happens when Deadline M-ximo Afonso, a 38-year-old professor of history, discovers that there is a man living in the same city who is identical to him on every physical detail, but not related by blood at all. And what happens when each of these men attempt to investigate each other's lives?
The Silence Of Water
- 32 Seiten
- 2 Lesestunden
A story of quiet contemplation and steely resolve by the winner of the Nobel Prize for Literature, illustrated for readers of all ages. “I returned to the spot, even though the sun had already set, I cast my hook into the water and waited. I don't think there is a deeper silence in the world than the silence of water. I felt it then and never forgot it.” On the banks of a river near his grandparents’ farm, a boy is about to catch a big fish. At the same moment that he loses his prey, the boy has a moment of growing awareness of the interconnectedness of all things. He is compelled to try again to catch the fish even though he is sure it’s gone. And even though his chance has passed and he is company only to silence, he has staked a claim there by the river’s edge. From a childhood memory detailed in his book Small Memories, José Saramago spins a tale of quiet depth and wisdom–here translated by Margaret Jull Costa, and beautifully illustrated by Yolanda Mosquera.
Le Portugal Regards sur l'Europe
- 128 Seiten
- 5 Lesestunden
Ein neu illustrierter Klassiker der französischen Literatur erzählt von Elzéard Bouffier, einem Schäfer, der kurz vor dem Ersten Weltkrieg in der zerstörten Provence Bäume pflanzt. Mit Geduld und Willen schenkt er den Menschen Lebensfreude und verändert nachhaltig die Natur. Die Illustrationen von Quint Buchholz betonen die aktuelle Thematik.
Alternate cover edition here Era uma vez um rei que fez promessa de levantar convento em Mafra. Era uma vez a gente que construiu esse convento. Era uma vez um soldado maneta e uma mulher que tinha poderes. Era uma vez um padre que queria voar e morreu doido. «Um romance histórico inovador. Personagem principal, o Convento de Mafra. O escritor aparta-se da descrição engessada, privilegiando a caracterização de uma época. Segue o estilo: "Era uma vez um rei que fez promessas de levantar um convento em Mafra... Era uma vez a gente que construiu esse convento... Era uma vez um soldado maneta e uma mulher que tinha poderes... Era uma vez um padre que queria voar e morreu doido". Tudo, "era uma vez...". Logo a começar por "D. João, quinto do nome na tabela real, irá esta noite ao quarto de sua mulher, D. Maria Ana Josefa, que chegou há mais de dois anos da Áustria para dar infantes à coroa portuguesa a até hoje ainda não emprenhou (...). Depois, a sobressair, essa espantosa personagem, Blimunda, ao encontro de Baltasar. Milhares de léguas andou Blimundo, e o romance correu mundo, na escrita e na ópera (numa adaptação do compositor italiano Azio Corghi). Para a nossa memória ficam essas duas personagens inesquecíveis, um Sete Sóis e o outro Sete Luas, a passearem o seu amor pelo Portugal violento e inquisitorial dos tristes tempos do rei D. João V.» (Diário de Notícias, 9 de Outubro de 1998)
Biblioteca Alfaguara: El Evangelio según Jesucristo
- 520 Seiten
- 19 Lesestunden
¿Quién ese este nuestro Dios, primero hebraico y ahora cristiano, que quiere la sangre, la muerte, para que sea restablecido el equilibrio de un mundo que sólo de sus leyes se nutre? ¿Cómo puede la nueva ley ser ley de Amor si aún pesa sobre el hombre la hipoteca de la condenación eterna? ¿Cómo puede pensarse criatura divina digna de la inmortalidad, el hombre, si durante toda su existencia debe someterse a una ley de terror que preexiste y es exterior a él? ¿Por qué debemos temer el castigo eterno cuando el castigo, para el justo, debería ser en esta nuestra vida, en el remordimiento y en la conciencia de nuestra indignidad? En palabras del propio autor, El Evangelio según Jesucristo "es como una relectura de los evangelios, es como un viaje al origen de una religión". Narrada en tercera persona y centrada de modo particular en las etapas y zonas de la vida de Jesucristo acerca de las que procuran menos información los textos evangélicos, la presente novela ha sido acogida del modo más favorable por la crítica en virtud de su vigor y pujanza literaria.
Двойник (Dvojnik)
- 320 Seiten
- 12 Lesestunden
Alle namen - druk 3
- 224 Seiten
- 8 Lesestunden
Meneer José, een brave ambtenaar van de burgelijke stand, slijt zijn dagen in een archief van metafysische afmetingen. Hij heeft slechts één ondeugd: om zijn verzameling knipsels over beroemde mensen aan te vullen met officiëlere gegevens over hun persoon verschaft hij per ongeluk thuis met de geboorteakte van een onbekende vrouw. Jose, een saaie ambtenaar op het z.g. Algemeen Archief van de Burgerlijke Stand, verzamelt krantenknipsels van beroemde mensen. Op een dag gaat zijn aandacht per toeval uit naar de geboorte-akte van een onbekende vrouw. Jose heeft een doel in zijn leven gevonden. Hij wil een reconstructie van het leven van deze vrouw maken. De weleer makke ambtenaar lapt nu alle regels aan zijn laars. Leugen, inbraak, werkverzuim, vervalsing van officiele documenten: het doel heiligt de middelen. Zijn nieuwsgierigheid wordt een ware obsessie. Zijn speurtocht is een verzetsdaad. Na een uitputtende speurtocht ontdekt Jose dat de onbekende vrouw zelfmoord heeft gepleegd. Jose is een ander mens geworden. De Portugese schrijver (1922, winnaar van de Nobelprijs 1998) heeft een intrigerende en prachtige roman geschreven die ons de meest donkere en negatieve kanten van de hedendaagse maatschappij laat zien: eenzaamheid, anonimiteit en volgzaamheid. Een juweeltje. Uitstekende en verzorgde vertaling naar het Nederlands.
Пещера
- 352 Seiten
- 13 Lesestunden
Година смрти Рикарда Ренша
- 446 Seiten
- 16 Lesestunden
The year: 1936. Europe dances while an invidious dictator establishes himself in Portugal. The city: Lisbon-gray, colorless, chimerical. Ricardo Reis, a doctor and poet, has just come home after sixteen years in Brazil.
A Maior Flor do Mundo
- 48 Seiten
- 2 Lesestunden
Plano Nacional de Leitura Livro recomendado para o 4º ano de escolaridade, destinado a leitura orientada. E se as histórias para crianças passassem a ser de leitura obrigatória para os adultos? Seriam eles capazes de aprender realmente o que há tanto tempo têm andado a ensinar? A Maior Flor do Mundo de José Saramago CRÍTICAS DE IMPRENSA Part straightforward, part mysterious and poetically powerful, his illustrations truly complement the great author’s literary masterstroke. The White Ravens
Pavilhão de Portugal - Expo '98: O conto da ilha desconhecida
- 35 Seiten
- 2 Lesestunden
Um dia, um homem dirigiu-se à porta do rei para pedir um barco, mas aquela era a porta das petições, e não foi recebido pelo rei. Depois de muita insistência e de a muitas portas bater pelos meandros da burocracia real lá conseguiu que o rei lhe desse, finalmente, o tão desejado barco. A mulher da limpeza do palácio real foi a única tripulação que arranjou e, depois de apetrechado e limpo o barco, dormiram essa noite no cais. Na manhã seguinte batizaram a embarcação e, pela hora do meio-dia, com a maré, a Ilha Desconhecida fez-se enfim ao mar, à procura de si mesma.
"¿Qué edad tenía Andrea Mantegna cuando vio, por primera vez, los frescos de Giotto? Niño era, pues sabemos que aún no había cumplido los once años cuando fue a trabajar al taller del pintor Francesco Squarcione, en Padua"- José Saramago (1922-2010-Premio Nobel de Literatura 1998)Esta edición contiene dos ensayos sobre el pintor Andrea Mantegna. El primero "Andrea Mantegna, una ética. una estética" del escritor portugués José Saramago (1922 Azinhhaga, Portugal - 2010 Tías, España), Premio Nobel de Litaratura 1998. El segundo "La importancia de Mantegna. La obscura belleza del renacimiento" de Keith Christiansen, Responsable de Pintura Europea en el Metropolitan Museum of Art de Nueva York, publicado en el número del 31 de diciembre de 2008 de la revista The New Republic.
Dagli ultimi atti del mandato di George W. Bush alle intemperanze del nostro presidente del consiglio, dalla crisi finanziaria che ha sconvolto i mercati occidentali alle polemiche su Guantànamo, dalla libertà limitata di Roberto Saviano ai recenti bombardamenti sulla Striscia di Gaza: "Il quaderno" raccoglie gli interventi pubblicati da Saramago sul suo blog tra il settembre 2008 e il marzo 2009, contributi fulminei e taglienti - al centro di polemiche tutte italiane - capaci di stilare una lucida, ironica e appassionata cartella diagnostica del nostro presente. E se a scandire il tempo e a dettare l'urgenza di queste cronache sono gli accadimenti del mondo, è la poesia più vera a ispirare le pagine dedicate alla notte in cui Obama ha vinto le elezioni americane, al ricordo di Fernando Pessoa o di Rosa Parks la sarta di Montgomery, Alabama, che viaggiando in autobus si rifiutò di cedere il posto a una persona di razza bianca -, come pure l'omaggio alla città di Lisbona o l'episodio del ritorno alla Torre di Belém della statua dell'elefante che dà il titolo al suo ultimo romanzo. Contributi vibranti, densi di acume e fervida immaginazione, che ci rivelano un Saramago, come scrive Umberto Eco nella prefazione, "impenitentemente irritato, e tenero".
La Biblioteca di Repubblica - 28: L'anno della morte di Ricardo Reis
- 350 Seiten
- 13 Lesestunden
Ricardo Reis è uno degli "eteronimi" con cui Fernando Pessoa firmava le sue opere. José Saramago, con un'invenzione vertiginosa, dà a questo nome una storia e un vissuto, facendolo tornare a Lisbona nel 1935, anno della morte di Pessoa, e facendolo morire un anno dopo, giusto in tempo per visitare la tomba del suo creatore. Nel 1936, non solo Ricardo, che non è mai nato, muore, ma inizia anche a morire la grande civiltà europea onorata da Pessoa, ora in crisi sotto il regime nazifascista di Salazar, Franco, Hitler e Mussolini, con la guerra di Spagna a segnare un destino catastrofico. L'eteronimo sopravvive brevemente al suo creatore, sufficiente per lamentare il genio sprecato e l'anacronismo di un umanesimo in un'epoca di mostri. Saramago, in questa elegia, ritrova la felicità di un'affabulazione ricca e dolorosa, in un miracolo di stile che unisce evocazioni liriche, nostalgie intimistiche e scavi abissali sul senso dell'esistere, con la durezza della denuncia politica e un impegno etico e civile esaltato dalla singolarità del contesto. La Psiche, la Cultura e la Storia si intrecciano felicemente.
Cuadernos de Lanzarote
- 656 Seiten
- 23 Lesestunden
Saramago has lived in Lanzarote, Spain, since 1993. Following a suggestion of his family's, Saramago started compiling an account of his daily life. More than a mere gathering of memories or reflections, this book explores the reasoning behind his controversial opinions.
O lagarto
- 24 Seiten
- 1 Lesestunde
«O Lagarto» é um conto breve incluído em A Bagagem do Viajante (1973), volume que reuniu as crónicas escritas por José Saramago para o diário A Capital e para o semanário Jornal do Fundão entre 1971 e 1972. A história narra o aparecimento no Chiado de um misterioso lagarto, cuja presença surpreende os transeuntes e mobiliza os bombeiros, o exército e a aviação. Num estilo claro e preciso, a fábula oferece uma pluralidade de sentidos capaz de cativar leitores de todas as idades. Esta edição conta ainda com as magníficas xilogravuras do mestre J. Borges.
Operazione pace
- 116 Seiten
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Каменный плот
- 459 Seiten
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