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José Saramago

    16. November 1922 – 18. Juni 2010

    José Saramago zählt zu den bedeutendsten internationalen Schriftstellern des letzten Jahrhunderts. Sein umfangreiches Werk, das in mehr als vierzig Sprachen übersetzt wurde, zeichnet sich durch einen unverwechselbaren Erzählstil, tiefen Humanismus und scharfe Gesellschaftskritik aus. Saramago verwebt meisterhaft historische Ereignisse mit existenziellen Überlegungen und erforscht die Komplexität der menschlichen Natur. Seine Romane, oft gekennzeichnet durch lange, fließende Sätze und unkonventionelle Dialoge, regen die Leser an, über das Wesen von Realität, Macht und Freiheit nachzudenken.

    José Saramago
    Das Todesjahr des Ricardo Reis
    Die Nacht. A Noite
    Hoffnung im Alentejo
    Das Evangelium nach Jesus Christus
    Dinge
    Über die Liebe und das Meer
    • José Saramago, Nobelpreisträger und die »literarische Stimme Portugals« (Der Spiegel) ist seinen Lesern vor allem als Roman- und Prosaschriftsteller bekannt. Dabei stand am Anfang seines literarischen Schaffens die Lyrik, zu der er auch später immer wieder zurückkehrte. Was ist Zeit? Was ist der Mensch? Welche Kraft hat die Natur, und was hat es mit dem ewigen Mysterium der Liebe auf sich? Fragen, mit denen sich der »Lyriker« Saramago immer wieder beschäftigt hat. Es ist kaum bekannt, dass zu dem beeindruckenden literarischen Werk des Nobelpreisträgers auch drei Gedichtbände gehören - die bislang nicht ins Deutsche übersetzt und vor allem von der Literaturwissenschaft wahrgenommen wurden. Die Liebe und das Meer, zwei immer wiederkehrende Motive in Saramagos Gedichten, wurden zum Motto dieser Auswahl.

      Über die Liebe und das Meer
      4,8
    • Das Evangelium nach Jesus Christus

      • 510 Seiten
      • 18 Lesestunden

      José Saramago wurde am 16.11.1922 in Azinhaga, Portugal, geboren und zog mit zwei Jahren nach Lissabon. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wechselte er von einem Gymnasium auf eine berufliche Schule, die er 1939 als Maschinenschlosser verließ. Nach zwei Jahren in diesem Beruf arbeitete er in der Verwaltung. Ab 1955 frequentierte er das Literatencafé «Café Chiado» und erhielt durch Vermittlung eine Stelle im Verlag «Estúdios Cor», wo er seine ersten Werke veröffentlichte. 1969 trat er in die kommunistische Partei ein und unternahm seine erste Auslandsreise nach Paris. Ab 1968 war er literarisch und politisch aktiv in verschiedenen Zeitungen und war von März bis November 1975 beigeordneter Direktor der ältesten portugiesischen Tageszeitung. Nach der „Nelkenrevolution“ 1974 arbeitete er im Ministerium für Kommunikation und verdiente von 1975 bis 1980 seinen Lebensunterhalt hauptsächlich als Übersetzer. Ab 1980 war er freier Schriftsteller. 1986 sprach er sich gegen den Beitritt Spaniens und Portugals zur EU aus. Saramago war Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada und des Ordre des Arts et Lettres sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Seine Werke wurden in 26 Sprachen übersetzt. Er lebte zuletzt auf Lanzarote und verstarb am 18. Juni 2010. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nobelpreis für Literatur (1998) und mehrere weitere Preise.

      Das Evangelium nach Jesus Christus
      4,3
    • Hoffnung im Alentejo

      • 313 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Die Provinz Alentejo, das Land der Sonne, Olivenhaine und Korkeichen, aber auch das Land der Latifundien, Großgrundbesitzer und Tagelöhner. José Saramago schildert wortmächtig den harten Alltag der Arbeiter, ihr anfängliches Aufbegehren gegen die Allmacht des Patrons bis hin zu den ersten organisierten Streiks. "Hoffnung im Alentejo" ist ein bewegender Tribut an die Männer und Frauen, unter denen Saramago als Kind aufwuchs, und ein faszinierender Einblick in das frühe Werk des Nobelpreisträgers.

      Hoffnung im Alentejo
      4,3
    • José Saramagos Buch erzählt in Form eines Dramas von der Nelkenrevolution in Portugal, die in der Nacht vom 24. zum 25. April 1974 die Diktatur stürzt und Demokratie bringt. In einer Lissaboner Zeitungsredaktion erleben die Mitarbeiter diese historischen Ereignisse, geprägt von Zensur und unterschiedlichen Haltungen.

      Die Nacht. A Noite
      4,0
    • Das Todesjahr des Ricardo Reis

      • 495 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Eine wunderbare Hommage an einen der bedeutendsten Dichter Portugals: Fernando Pessoa Die Romanfigur Ricardo Reis, Alter Ego des portugiesischen Dichters Fernando Pessoa, begegnet ihrem Schöpfer in einem Lissabonner Hotel ... Mit Phantasie, politischem Gespür und stilistischer Brillanz entwirft Saramago ein imaginäres Leben und verarbeitet es zu einem meisterhaften literarischen Vexierspiel. Als der Arzt Ricardo Reis 1935 erfährt, dass Fernando Pessoa gestorben ist, kehrt er aus Brasilien in seine Heimat Lissabon zurück. Ohne konkrete Pläne mietet er sich in ein Hotel ein, flaniert durch Lissabon, liest in Zeitungen über Hitlers Machtansprüche und den drohenden spanischen Bürgerkrieg - und beginnt zwei Affären: eine erotische mit dem Zimmermädchen Lídia und eine platonische mit der am Arm gelähmten Marcenda. Dann sitzt eines Tages unvermittelt der vermeintlich tote Pessoa in seinem Hotelzimmer, dem das Schicksal offenbar noch ein paar Monate zugestanden hat. Sie diskutieren über Politik, Einsamkeit und Tod, bis Ricardo Reis allmählich immer mehr verblasst und zu verschwinden droht.

      Das Todesjahr des Ricardo Reis
      4,1
    • Das Memorial

      • 463 Seiten
      • 17 Lesestunden

      José Saramago wurde am 16. November 1922 in Azinhaga, Portugal, als Sohn einer Landarbeiterfamilie geboren und zog mit zwei Jahren nach Lissabon. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wechselte er vom Gymnasium auf eine berufliche Schule, die er 1939 als Maschinenschlosser verließ. Nach zwei Jahren in diesem Beruf arbeitete er in der Verwaltung und frequentierte ab 1955 das Literatencafé „Café Chiado“. Dort fand er durch Vermittlung eine Stelle im Verlag „Estúdios Cor“ und veröffentlichte seine ersten Werke. 1969 trat er in die kommunistische Partei ein und unternahm seine erste Auslandsreise nach Paris. Ab 1968 war er literarisch und politisch für verschiedene Zeitungen tätig und war 1975 beigeordneter Direktor der ältesten portugiesischen Tageszeitung. Nach der „Nelkenrevolution“ 1974 arbeitete er im Ministerium für Kommunikation und verdiente seinen Lebensunterhalt von 1975 bis 1980 hauptsächlich als Übersetzer. Ab 1980 war er freier Schriftsteller. 1986 sprach er sich gegen den Beitritt Spaniens und Portugals zur EU aus. Saramago war Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada und des Ordre des Arts et Lettres, sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Seine Werke wurden in 26 Sprachen übersetzt. Er lebte zuletzt auf Lanzarote und verstarb am 18. Juni 2010. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nobelpreis für Literatur (1998) und mehrere nationale Preise.

      Das Memorial
      4,0
    • Die Stadt der Blinden

      • 398 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Ein Mann steht an einer roten Ampel und wartet auf Grün, doch plötzlich ist er blind. Sein Augenarzt steht vor einem Rätsel. Noch am gleichen Abend erblindet auch er. Wie eine gefährliche Seuche greift die Blindheit um sich. Der Staat reagiert hilflos und sperrt die Blinden in eine leerstehende Irrenanstalt. Schon bald sind die Zustände in dem Haus katastrophal. Zunehmend sind die Insassen dem Terror ihrer Bewacher ausgesetzt. Unter ihnen ist auch der Arzt mit seiner Frau. Sie ist die einzige Sehende …«Ein brillanter Roman.» (Neue Zürcher Zeitung)

      Die Stadt der Blinden
      4,0
    • Die Stadt der Sehenden

      • 384 Seiten
      • 14 Lesestunden

      «Ein sehr mutiges Buch ... geschrieben mit eigensinniger Weisheit und frischer Wut.» DIE ZEIT Bei einer politischen Wahl erhalten die Politiker eines namenlosen westlichen Landes eine schallende Ohrfeige: Fast alle abgegebenen Stimmzettel sind weiß! Entrüstet schlagen sie mit aller Kraft zurück: Der Ausnahmezustand wird verhängt, eine Mauer um die Stadt gezogen und schließlich jegliche behördliche Gewalt aus der Stadt abgezogen. Doch die Menschen arrangieren sich damit hervorragend und leben friedlich wie bisher. Die missachtete Staatsmacht muss also zu drastischeren Maßnahmen greifen ...

      Die Stadt der Sehenden
      4,0
    • Kain, der Brudermörder, wandelt in der Zeit des Alten Testamentes hin und her, um in den unterschiedlichsten biblischen Geschichten aufzutauchen: als Retter von Isaak, Liebhaber von Lilith, Zeuge der Zerstörung von Sodom und Gomorrha. Ist Gottes Handeln vernünftig?

      Kain
      3,9
    • Alle Namen

      • 313 Seiten
      • 11 Lesestunden

      José Saramago wurde am 16.11.1922 in Azinhaga, Portugal, geboren. Mit zwei Jahren zog die Familie nach Lissabon, wo er aus finanziellen Gründen von einem Gymnasium auf eine berufliche Schule wechselte und 1939 als Maschinenschlosser abschloss. Nach zwei Jahren in diesem Beruf arbeitete er in der Verwaltung. Ab 1955 frequentierte er das Literatencafé «Café Chiado» und fand über Kontakte eine Anstellung im Verlag «Estúdios Cor», wo er seine ersten Werke veröffentlichte. 1969 trat er in die kommunistische Partei ein und reiste erstmals ins Ausland. Ab 1968 war er literarisch und politisch in verschiedenen Zeitungen aktiv und wurde 1975 beigeordneter Direktor der ältesten portugiesischen Tageszeitung. Nach der „Nelkenrevolution“ 1974 arbeitete er im Ministerium für Kommunikation und verdiente von 1975 bis 1980 seinen Lebensunterhalt als Übersetzer. Ab 1980 war er freier Schriftsteller und äußerte sich 1986 gegen den Beitritt Spaniens und Portugals zur EU. Saramago war Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada und des Ordre des Arts et Lettres sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Seine Werke wurden in 26 Sprachen übersetzt. Er lebte zuletzt auf Lanzarote und verstarb am 18. Juni 2010. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nobelpreis für Literatur (1998) und mehrere nationale Preise.

      Alle Namen
      3,9
    • José Saramago wurde am 16. November 1922 in Azinhaga, Portugal, geboren. Mit zwei Jahren zog seine Familie nach Lissabon. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wechselte er von einem Gymnasium auf eine berufliche Schule, die er 1939 als Maschinenschlosser verließ. Nach zwei Jahren in diesem Beruf arbeitete er in der Verwaltung. Ab 1955 besuchte er häufig das Literatencafé «Café Chiado» und fand durch Vermittlung eine Stelle im Verlag «Estúdios Cor», wo er seine ersten Werke veröffentlichte. 1969 trat er in die kommunistische Partei ein und reiste erstmals ins Ausland nach Paris. Ab 1968 war er literarisch und politisch in verschiedenen Zeitungen aktiv und war 1975 beigeordneter Direktor der ältesten portugiesischen Tageszeitung «Diáro de Notícias». Nach der Nelkenrevolution 1974 arbeitete er im Ministerium für Kommunikation und verdiente von 1975 bis 1980 seinen Lebensunterhalt hauptsächlich als Übersetzer. Ab 1980 war er freier Schriftsteller. 1986 sprach er sich gegen den Beitritt Spaniens und Portugals zur EU aus. Er war Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada und des Ordre des Arts et Lettres sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Saramago lebte zuletzt auf Lanzarote und verstarb am 18. Juni 2010. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nobelpreis für Literatur (1998) und mehrere nationale Preise.

      Der Doppelgänger
      3,9
    • In seinem vielbeachteten Blog bezieht Saramago Stellung zu aktuellen politischen und kulturellen Themen, berichtet aber auch über Dinge, die ihn persönlich berühren. Mal laut, zornig und provozierend, mal leise, einfühlsam und mit feiner Ironie - immer regen seine Notizen zum Nachdenken und Mitreden an. Egal, ob es um Obamas Möglichkeiten und Grenzen, um den Papst, die Wirtschaftskrise oder den mutigen Widersacher der italienischen Mafia, Roberto Saviano, geht. Ganz gleich, ob er als Linker die Linke provoziert und vor allem darüber entsetzt ist, dass die Betroffenen nicht einmal reagieren, oder ob er sich mit den Palästinensern solidarisiert und Israel heftig rügt, ob er über Pessoa, Borges und Fuentes schreibt oder darüber, dass politische Demokratie nichts wert ist, wenn sie nicht durch eine ökonomische und kulturelle untermauert ist. In seinen Tagebucheinträgen geht Saramago schonungslos ins Gericht mit Politik, Kirche, Kultur und Gesellschaft, schreibt aber auch sehr persönlich über Freundschaft, Liebe und Tod.

      Das Tagebuch
      3,9
    • Eine Sensation aus dem Nachlass des Nobelpreisträgers: Jahrzehntelang galt sein Roman „Claraboia“ als verschollen. Nun wurde er erstmals veröffentlicht. In seinem 1953 vollendeten Werk beleuchtet Saramago das Schicksal der Bewohner eines Lissabonner Wohnhauses. Er blickt hinter jede Tür, lüftet die kleinen und großen Geheimnisse, erfasst die Sorgen und Nöte und beschwört dabei eindrucksvoll die Atmosphäre in Portugal während der Salazar-Diktatur. Ein früher Morgen im Lissabon der 1950er Jahre. In einem Mietshaus nahe am Fluss erwacht das Leben. Der Schuster Silvestre öffnet seine Werkstatt, Isaura, die die Wohnung mit drei anderen Frauen teilt, setzt sich an die Nähmaschine. Justina plagt sich mit ihrem ständig nörgelnden Mann herum. Dona Lídia, die als Geliebte eines reichen Fabrikanten als Einzige keine finanziellen Sorgen hat, raucht ihre erste Zigarette... Die Atmosphäre ist geprägt von Armut, Melancholie und Argwohn. Der Alltagstrott verändert sich erst, als Silvestre einen Untermieter aufnimmt, der frischen Wind in die Hausgemeinschaft bringt.

      Claraboia oder wo das Licht einfällt
      3,8
    • José Saramago wurde am 16.11.1922 in Azinhaga, Portugal, als Sohn einer Landarbeiterfamilie geboren. Mit zwei Jahren zog die Familie nach Lissabon, wo er aus finanziellen Gründen von einem Gymnasium auf eine berufliche Schule wechselte und 1939 als Maschinenschlosser abschloss. Nach zwei Jahren im Krankenhaus wechselte er in die Verwaltung. Ab 1955 frequentierte er das Literatencafé «Café Chiado» und fand durch Vermittlung Arbeit im Verlag «Estúdios Cor», wo er seine ersten Werke veröffentlichte. 1969 trat er in die kommunistische Partei ein und reiste erstmals nach Paris. Ab 1968 war er literarisch und politisch für verschiedene Zeitungen tätig und war 1975 beigeordneter Direktor der ältesten portugiesischen Tageszeitung. Nach der „Nelkenrevolution“ arbeitete er im Ministerium für Kommunikation und verdiente von 1975 bis 1980 seinen Lebensunterhalt als Übersetzer. Ab 1980 war er freier Schriftsteller und sprach sich 1986 gegen den EU-Beitritt Spaniens und Portugals aus. Saramago war Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada und des Ordre des Arts et Lettres sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Seine Werke sind in 26 Sprachen übersetzt. Er lebte zuletzt auf Lanzarote und verstarb am 18. Juni 2010. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nobelpreis für Literatur (1998) und mehrere weitere Preise.

      Die Geschichte von der unbekannten Insel
      3,9
    • «Dieser Roman ist so voller Ironie und Lust am Spiel der Sprache, dass man sich gern zur Lektütre verführen lässt.» (Frankfurter Rundschau) Ein Korrektor probt den Aufstand: Statt brav ein Buch über die Historie Lissabons auf Fehler durchzusehen, ändert er es eigenmächtig. Die Aktion revolutioniert sein Leben. Er wird zum besessenen Schriftsteller, der nun seine eigene Geschichte der Belagerung von Lissabon schreibt. Ein Sieg der Phantasie über die Fakten. Und gleichzeitig ist dies der Beginn einer wunderbaren Liebesgeschichte.

      Geschichte der Belagerung von Lissabon
      3,9
    • Das steinerne Floß

      • 413 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Mit einem Riss quer durch die Pyrenäen trennt sich die Iberische Halbinsel vom Rest Europas und treibt auf den Atlantik hinaus. Während sich Wissenschaftler und Politiker in Erklärungen versuchen, sieht sich das Volk in seinem ungebrochenen Glauben an Mythen und Legenden bestärkt. Einfühlend und komisch setzt sich der Nobelpreisträger José Saramago mit Ängsten und Träumen seiner Landsleute auseinander.

      Das steinerne Floß
      3,9
    • Ein strahlendes Meisterwerk der Aufklärung, voller Menschenliebe und poetischer Brillanz Der alte Cipriano Algor betreibt mit seiner Tochter Marta in einem portugiesischen Dorf eine kleine Töpferei. Seine Waren verkauft er an das Einkaufszentrum. Eines Tages wird ihm mitgeteilt, dass man im Kunststoffzeitalter auf seine Dienste verzichten könne. Der Markt hat kein Interesse an Tongeschirr. Doch so schnell mag Cipriano nicht aufgeben. “Und dann taucht ein Buch auf, einfach geschrieben und leicht wie das Glück, um es mit einem kurzen Wort auf die einfachste Art zu sagen. Und man denkt, da ist es ja endlich, und wer es nicht liest, ist selbst daran schuld.”(Süddeutsche Zeitung)

      Das Zentrum
      3,8
    • »Am darauffolgenden Tag starb niemand.« So beginnt der Roman, in dem das Unvorstellbare wahr wird:Kein Mensch kommt mehr zu Tode- weder gewaltsam noch friedlich. Die Bevölkerung ist verstört, die Politiker sind ratlos. Steuert das Land auf eine Katastrophe zu? In seinem skurillphilosophischenRoman stellt sich José Saramago den existenziellen Fragen unserer Zeit.

      Eine Zeit ohne Tod
      3,8
    • José Saramago wurde am 16.11.1922 in Azinhaga, Portugal, als Sohn einer Landarbeiterfamilie geboren. Mit zwei Jahren zog die Familie nach Lissabon. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wechselte er vom Gymnasium auf eine berufliche Schule und schloss 1939 als Maschinenschlosser ab. Nach zwei Jahren im Krankenhaus wechselte er in die Verwaltung. Ab 1955 verbrachte er viel Zeit im Literatencafé «Café Chiado» und fand durch Vermittlung Arbeit im Verlag «Estúdios Cor», wo seine ersten Werke veröffentlicht wurden. 1969 trat er der verbotenen kommunistischen Partei bei und reiste erstmals ins Ausland nach Paris. Ab 1968 war er literarisch und politisch für verschiedene Zeitungen aktiv und war 1975 kurzzeitig beigeordneter Direktor der ältesten portugiesischen Tageszeitung. Nach der „Nelkenrevolution“ 1974 arbeitete er im Ministerium für Kommunikation und verdiente von 1975 bis 1980 seinen Lebensunterhalt als Übersetzer. Ab 1980 war er freier Schriftsteller. 1986 sprach er sich gegen den EU-Beitritt Spaniens und Portugals aus. Saramago war Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada und des Ordre des Arts et Lettres sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Seine Werke wurden in 26 Sprachen übersetzt. Er lebte zuletzt auf Lanzarote und verstarb am 18. Juni 2010. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nobelpreis für Literatur (1998) und mehrere nationale Preise.

      Handbuch der Malerei und Kalligraphie
      3,2
    • Der Stuhl und andere Dinge

      • 177 Seiten
      • 7 Lesestunden

      José Saramago wurde am 16.11.1922 in Azinhaga, Portugal, als Sohn einer Landarbeiterfamilie geboren und zog mit zwei Jahren nach Lissabon. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wechselte er von einem Gymnasium auf eine berufliche Schule, die er 1939 als Maschinenschlosser verließ. Nach zwei Jahren in diesem Beruf arbeitete er in der Verwaltung. Ab 1955 frequentierte er das Literatencafé «Café Chiado» und fand durch Vermittlung eine Stelle im Verlag «Estúdios Cor», wo er seine ersten Werke veröffentlichte. 1969 trat er in die kommunistische Partei ein und unternahm seine erste Auslandsreise nach Paris. Von 1968 bis 1975 war er literarisch und politisch für verschiedene Zeitungen tätig, darunter als beigeordneter Direktor der ältesten portugiesischen Tageszeitung «Diáro de Notícias». Nach der „Nelkenrevolution“ 1974 arbeitete er im Ministerium für Kommunikation und verdiente von 1975 bis 1980 seinen Lebensunterhalt als Übersetzer. Ab 1980 war er freier Schriftsteller. 1986 sprach er sich gegen den Beitritt Spaniens und Portugals zur EU aus. Saramago war Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada und des Ordre des Arts et Lettres sowie Ehrendoktor mehrerer Universitäten. Seine Werke wurden in 26 Sprachen übersetzt. Er lebte zuletzt auf Lanzarote und verstarb am 18. Juni 2010. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Nobelpreis für Literatur (1998) und mehrere nationale Preise.

      Der Stuhl und andere Dinge
      3,8
    • Nach einer wahren Geschichte Elefant Salomon ist als Besitz von Johann III. von Portugal nur noch gelitten. Das exotische Tier aus den fernen Kolonien fristet ein trostloses Dasein, bis die Königin auf die Idee kommt, ihn ihrem Vetter, dem Großherzog Maximilian aus Wien, zum Geschenk zu machen. Mit einem großen Tross wird Salomon samt seinem Mahut auf eine abenteuerliche Reise geschickt, an deren Ende die eindrucksvolle Überquerung der italienischen Alpen steht ...

      Die Reise des Elefanten
      3,8
    • Die Poesie des Optimismus José Saramago weiß, wie es ist, in Armut aufzuwachsen. Wenn man in jedem Frühjahr die Bettdecken verpfänden muss. Wenn die Großeltern mit den kleinen Ferkeln im Bett schlafen, um sie vor der Kälte zu schützen. Oder wenn man sich mit der ganzen Familie einen Teller Suppe teilen muss. Seine Eltern, beide tüchtige, aber ungebildete Landarbeiter, konnten dem kleinen «Zezito» — so Saramagos Spitzname — das Gymnasium nicht finanzieren, der zukünftige Literaturnobelpreisträger musste zunächst eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker machen. Doch seine Liebe zum geschriebenen Wort entdeckte er früh, und sie ließ ihn nicht mehr los. «Die Begebenheiten, die Saramago preisgibt, leuchten wie Kieselsteine im Fluss.» (Süddeutsche Zeitung)

      Kleine Erinnerungen
      3,6
    • “Ein in jeder Hinsicht großartiges Buch” (Neue Zürcher Zeitung) Der Nobelpreisträger José Saramago auf einer Fahrt durch seine Heimat Portugal: überall spürt er in sich jenen Einklang, der ihn mit Land und Menschen verbindet, aber oft spürt er auch Missklänge. Er besucht das Bekannte wie das Entlegene, Versteckte. Und sehr genau, ja penibel beobachtet er. Sein Reiseführer quillt über vor Wissen über Geschichte und Kultur, die Zeit der Weltherrschaft, Maler, Entdecker, Schriftsteller, Heilige und Sünder. “Der Reisende ist kein Tourist. Das ist ein großer Unterschied. Reisen heißt entdecken, alles andere ist nur vorfinden.” (José Saramago)

      Die portugiesische Reise
      3,6
    • An Unexpected Light

      • 24 Seiten
      • 1 Lesestunde

      A lasting childhood experience of simple, soulful joy unfolds in this poetic narrative by Nobel Prize winner José Saramago. Through evocative prose, the story captures the essence of innocence and the profound impact of memories that shape one's identity. The excerpt reflects on the beauty of everyday moments, inviting readers to reminisce about their own cherished experiences.

      An Unexpected Light
      3,5
    • The Double : Enemy

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      What happens when Deadline M-ximo Afonso, a 38-year-old professor of history, discovers that there is a man living in the same city who is identical to him on every physical detail, but not related by blood at all. And what happens when each of these men attempt to investigate each other's lives?

      The Double : Enemy
      3,8
    • Ein neu illustrierter Klassiker der französischen Literatur erzählt von Elzéard Bouffier, einem Schäfer, der kurz vor dem Ersten Weltkrieg in der zerstörten Provence Bäume pflanzt. Mit Geduld und Willen schenkt er den Menschen Lebensfreude und verändert nachhaltig die Natur. Die Illustrationen von Quint Buchholz betonen die aktuelle Thematik.

      Der Mann, der Bäume pflanzte
      4,6
    • Memoriaal van het klooster

      Roman

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Alternate cover edition here Era uma vez um rei que fez promessa de levantar convento em Mafra. Era uma vez a gente que construiu esse convento. Era uma vez um soldado maneta e uma mulher que tinha poderes. Era uma vez um padre que queria voar e morreu doido. «Um romance histórico inovador. Personagem principal, o Convento de Mafra. O escritor aparta-se da descrição engessada, privilegiando a caracterização de uma época. Segue o estilo: "Era uma vez um rei que fez promessas de levantar um convento em Mafra... Era uma vez a gente que construiu esse convento... Era uma vez um soldado maneta e uma mulher que tinha poderes... Era uma vez um padre que queria voar e morreu doido". Tudo, "era uma vez...". Logo a começar por "D. João, quinto do nome na tabela real, irá esta noite ao quarto de sua mulher, D. Maria Ana Josefa, que chegou há mais de dois anos da Áustria para dar infantes à coroa portuguesa a até hoje ainda não emprenhou (...). Depois, a sobressair, essa espantosa personagem, Blimunda, ao encontro de Baltasar. Milhares de léguas andou Blimundo, e o romance correu mundo, na escrita e na ópera (numa adaptação do compositor italiano Azio Corghi). Para a nossa memória ficam essas duas personagens inesquecíveis, um Sete Sóis e o outro Sete Luas, a passearem o seu amor pelo Portugal violento e inquisitorial dos tristes tempos do rei D. João V.» (Diário de Notícias, 9 de Outubro de 1998)

      Memoriaal van het klooster
      4,7
    • Poesia - 98: Els poemes possibles

      Traducció de Josep Domènech - Edició bilingüe

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      RITUAL.Si és altar el poema, sacrifico. En aquesta pedra de lluna que és el versel coltell del viu guanya tall. Aquí m ́he agenollat. No refuso el cérvol de la prada del meu somnial dard violent que el colpeix. No hi ha foc sense llenya tosca,encara que les mans de la llum acabin brutesde la cendra entebeïda de les paraules.

      Poesia - 98: Els poemes possibles
      4,0
    • The year: 1936. Europe dances while an invidious dictator establishes himself in Portugal. The city: Lisbon-gray, colorless, chimerical. Ricardo Reis, a doctor and poet, has just come home after sixteen years in Brazil.

      Година смрти Рикарда Ренша
      4,1
    • A Maior Flor do Mundo

      • 48 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Plano Nacional de Leitura Livro recomendado para o 4º ano de escolaridade, destinado a leitura orientada. E se as histórias para crianças passassem a ser de leitura obrigatória para os adultos? Seriam eles capazes de aprender realmente o que há tanto tempo têm andado a ensinar? A Maior Flor do Mundo de José Saramago CRÍTICAS DE IMPRENSA Part straightforward, part mysterious and poetically powerful, his illustrations truly complement the great author’s literary masterstroke. The White Ravens

      A Maior Flor do Mundo
      4,1
    • Andrea Mantegna

      Una ética, una estética

      • 64 Seiten
      • 3 Lesestunden

      "¿Qué edad tenía Andrea Mantegna cuando vio, por primera vez, los frescos de Giotto? Niño era, pues sabemos que aún no había cumplido los once años cuando fue a trabajar al taller del pintor Francesco Squarcione, en Padua"- José Saramago (1922-2010-Premio Nobel de Literatura 1998)Esta edición contiene dos ensayos sobre el pintor Andrea Mantegna. El primero "Andrea Mantegna, una ética. una estética" del escritor portugués José Saramago (1922 Azinhhaga, Portugal - 2010 Tías, España), Premio Nobel de Litaratura 1998. El segundo "La importancia de Mantegna. La obscura belleza del renacimiento" de Keith Christiansen, Responsable de Pintura Europea en el Metropolitan Museum of Art de Nueva York, publicado en el número del 31 de diciembre de 2008 de la revista The New Republic.

      Andrea Mantegna
      3,3
    • Cuadernos de Lanzarote

      • 656 Seiten
      • 23 Lesestunden

      Saramago has lived in Lanzarote, Spain, since 1993. Following a suggestion of his family's, Saramago started compiling an account of his daily life. More than a mere gathering of memories or reflections, this book explores the reasoning behind his controversial opinions.

      Cuadernos de Lanzarote
      3,8
    • O lagarto

      • 24 Seiten
      • 1 Lesestunde

      «O Lagarto» é um conto breve incluído em A Bagagem do Viajante (1973), volume que reuniu as crónicas escritas por José Saramago para o diário A Capital e para o semanário Jornal do Fundão entre 1971 e 1972. A história narra o aparecimento no Chiado de um misterioso lagarto, cuja presença surpreende os transeuntes e mobiliza os bombeiros, o exército e a aviação. Num estilo claro e preciso, a fábula oferece uma pluralidade de sentidos capaz de cativar leitores de todas as idades. Esta edição conta ainda com as magníficas xilogravuras do mestre J. Borges.

      O lagarto
      3,2
    • José Saramago muestra lo importante que es el libro y la lectura en la vida de un ser humano. Hace comparaciones con la vida cotidiana, manifestando que la gente sólo saca excusas para explicar el porqué no leen, teniendo aún herramientas suficientes para lograr una buena lectura. Cuestiona también si la enseñanza refuerza como debería de ser la lectura y el amor por los libros, siendo ésta indispensable en la educación. Para dar solución a todas estas cuestiones de Saramago, es necesario detallar con atención sus explicaciones, pues da a entender que no es que no se pueda leer un libro, sino que no se quiere.

      Nuestro libro de cada día
    • Nuestra arma es nuestra palabra

      • 464 Seiten
      • 17 Lesestunden

      En este libro fundamental, Seven Stories Press presenta una poderosa colección de escritos literarios, filosóficos y políticos del enigmático vocero de los zapatistas, SubComandante Marcos. Con la introducción del ganador del Premio Nobel, José Saramago, e ilustrado con bellas fotos en blanco y negro, se cristaliza la pasión de un rebelde y el genio literario de los indígenas de México. Marcos capturó la atención mundial el 1 de enero de 1994, cuando un grupo guerrillero indígena, autodenominado "Zapatista", se rebeló contra el gobierno mexicano en Chiapas. Desde entonces, ha alterado el curso de la política mexicana y se ha convertido en un símbolo internacional de movimientos de base, rebelión y democracia. Su prolífico torrente de escritos, que incluye poesía política, cuentos y mitos tradicionales, llena más de cuatro volúmenes. Esta obra presenta lo mejor de sus escritos, muchos de los cuales no habían sido publicados antes en inglés. Dividido en tres secciones, el libro reúne ensayos políticos, reflexiones filosóficas y una colección de historias cortas y mitos indígenas. A través de estas páginas, se escucha la voz de las comunidades indígenas en resistencia, expresando la búsqueda de dignidad, democracia y libertad. Es la voz de un pueblo que se niega a ser olvidado, luchando por la democracia con sus palabras como única arma.

      Nuestra arma es nuestra palabra
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      Workbook + MP3 3

      • 188 Seiten
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    • Книга имен

      Впервые на русском — метафизический триллер от знаменитого португальца, лауреата Нобелевской премии

      • 304 Seiten
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      Жозе Сарамаго — один из крупнейших писателей современной Португалии, лауреат Нобелевской премии по литературе 1998 года. Герой "Книги имен", служащий Главного архива записи актов гражданского состояния — архива настолько исполинского, что в нем можно заблудиться и пропасть без вести, — одержим единственной страстью: он собирает газетные вырезки, с помощью которых старается восстановить биографии ста знаменитых современников, но быстро убеждается, что каждый из них в той или иной мере скрывает правду о себе. Перед ним проплывают тысячи и тысячи историй, тысячи и тысячи имен, пока одно из них не вбирает в себя как в фокус всю его одержимость, ещё глубже увлекая в кафкианский лабиринт... Впервые на русском языке! Очередной шедевр от лауреата Нобелевской премии и одного из величайших писателей современности!

      Книга имен