Bookbot

Detlef Felken

    Ein Buch, das mein Leben verändert hat
    Oswald Spengler
    Der Untergang des Abendlandes
    • 2007

      Der Autor als Leser Der Autor als Leser - dieser einfache Grundgedanke stand am Ausgangspunkt der hier versammelten Beiträge. Rund 150 Autorinnen und Autoren des Verlages C. H. Beck beschreiben darin ihre persönlichen Erfahrungen mit Büchern. Nicht mit irgendwelchen Büchern indessen, sondern solchen, die ihr Leben verändert haben. Vom Kinderbuch und Wilhelm Busch bis zu Walter Benjamins „Ursprung des deutschen Trauerspiels“ oder Martin Heideggers „Sein und Zeit“, vom „Don Quijote“ des Cervantes bis zu den „Buddenbrooks“ von Thomas Mann, von Adalbert Stifters „Bunten Steinen“ bis zur „Suche nach der verlorenen Zeit“ des Marcel Proust, von Charles Dickens „David Copperfield“ und George Orwells „1984“ bis zu „Der Fremde“ von Albert Camus und José Saramagos „Stadt der Blinden“ - dieser Band lädt ein zu kurzweiligen Reisen in fremde Lesewelten, in denen man bekannten und unbekannten Büchern auf eine ganz eigene Weise begegnet. „Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt.“ Jorge Luis Borges Ausgezeichnet im Wettbewerb „Die schönsten deutschen Bücher 2007“ der Stiftung Buchkunst.

      Ein Buch, das mein Leben verändert hat
    • 1998

      Der Untergang des Abendlandes

      • 1269 Seiten
      • 45 Lesestunden
      4,1(1584)Abgeben

      Kaum ein geschichtsphilosophisches Werk hat so heftige Diskussionen und Missverständnisse ausgelöst wie Oswald Spenglers »Untergang des Abendlandes«. Hier wird erstmals der Versuch unternommen, eine »Philosophie des Schicksals« zu formulieren, die die abendländische Kultur in ihrer Zivilisations- und Endphase erklärt. Spengler argumentiert, dass Kulturen eine Lebensdauer von etwa einem Jahrtausend haben und einem schicksalhaften, jahreszeitlichen Verlauf folgen. Diese Perspektive führt zu faszinierenden Vergleichen und Prognosen, von denen einige mittlerweile bestätigt wurden. Sein Denken ist stark von Goethe und Nietzsche beeinflusst. In seinem Vorwort zur überarbeiteten Auflage von 1922 beschreibt er, wie er Nietzsches Ausblick in einen Überblick umwandelte. Die Wirkung von Spenglers Werk beruht auf seinem konsequenten Gedankengang und seiner bildhaften Sprache, die es auch Laien ermöglicht, den Text zu verstehen. Anton Mirko Koktanek bietet in seinem Nachwort eine fundierte Analyse von Spenglers Werk im Kontext der Geistesgeschichte seiner Zeit und beleuchtet dessen anhaltende Bedeutung für die Gegenwart und Zukunft.

      Der Untergang des Abendlandes
    • 1988