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Audre Lorde

    18. Februar 1934 – 17. November 1992

    Audre Lorde war eine revolutionäre schwarze Feministin, deren Lyrik Themen wie Liebe, Verrat und die Komplexität der Mutterschaft erforschte. Lorde nutzte ihre literarische Arbeit, um politische Ziele voranzutreiben, insbesondere in den Bereichen Lesben- und Schwulenrechte sowie Feminismus. Ihr Schreiben zeichnete sich durch eine implizite, aber kraftvolle Schwarzheit aus und setzte sich offen mit Fragen der Identität und sozialen Gerechtigkeit auseinander. Sie war Mitbegründerin von Kitchen Table: Women of Color Press und diente als Staatsdichterin von New York, was ihren Einfluss auf literarische und aktivistische Landschaften festigte.

    Auf Leben und Tod, Krebstagebuch
    Vertrauen, Kraft & Widerstand
    Ein strahlendes Licht
    Die Quelle unserer Macht
    Zami
    Sister outsider
    • Audre Lorde ist die revolutionäre Denkerin und Ikone des Schwarzen Feminismus Audre Lorde wusste, was es heißt, als Bedrohung zu gelten: als feministische Dichterin, als Schwarze Frau in einer weißen akademischen Welt, als lesbische Mutter eines Sohnes. Viele „Formen menschlicher Verblendung haben ein und dieselbe Wurzel: die Unfähigkeit, Unterschiedlichkeit als eine dynamische Kraft zu begreifen, die bereichernd ist, nicht bedrohlich“. Lorde widmete ihr Schaffen dem Kampf gegen Unterdrückung. Verschiedenheit und Schwesternschaft, Zorn, Erotik und Sprache wurden zu kraftvollen Waffen. In ihren Texten über Rassismus, Patriarchat und Klasse finden wir Antworten auf die brennenden Fragen der Gegenwart – ein halbes Jahrhundert nach Erscheinen beweist der Band seine erschreckende Aktualität.

      Sister outsider
      4,6
    • Zami

      Eine neue Schreibweise meines Namens

      Ein Memoir von großer literarischer Kraft: Wer ‚Zami‘ liest, „hat das Gefühl, Audre Lorde erlebt und nicht nur intellektualisiert zu haben.“ New York Times Als Tochter karibischer Einwanderer wächst Audre Lorde im Harlem der vierziger Jahre heran. Eine Zeit, die sie eindrucksvoll und zutiefst poetisch heraufbeschwört. Ihre Erinnerungen sind geprägt von bedeutsamen Beziehungen zu Frauen – ihrer Mutter, Freundinnen, Geliebten –, von ihren Erfahrungen in der queeren New Yorker Subkultur aber auch von schmerzhaften Momenten der Ausgrenzung. Wie in einem Bildungsroman entwirft Lorde in ihrem literarischen Hauptwerk ein Porträt der Künstlerin als junge Frau, erzählt die Geschichte einer Selbstfindung: vom hochbegabten Mädchen zur brillanten Schriftstellerin und zur „Schwarzen, Lesbe, Feministin, Mutter, Dichterin, Kriegerin“.

      Zami
      4,5
    • Die Quelle unserer Macht

      Gedichte – zweisprachige Ausgabe englisch-deutsch

      Die Auswahl von Audre Lordes lyrischem Werk, die sie kurz vor ihrem Tod in Berlin zusammenstellte, behandelt Themen wie Liebe zwischen Frauen, Selbstbehauptung, Machtmissbrauch und die kreative Kraft von Unterschieden. Ihre Gedichte reflektieren eine mutige Auseinandersetzung mit Leben und Tod und bieten eine Vision einer besseren Welt.

      Die Quelle unserer Macht
      4,4
    • Ein strahlendes Licht

      Schriften, Reden und Gespräche

      »Ich bin Schwarz, lesbisch, Feministin, Kriegerin, Dichterin, Mutter.« So beschrieb sich Audre Lorde. Noch heute, knapp dreißig Jahre nach ihrem Tod, ist sie unvergesslich als Ikone des Schwarzen Feminismus und des Civil Rights Movement. Ein strahlendes Licht ist die perfekte Einführung in ihr Werk, versammelt es doch Lordes wichtigste Schriften zum Kampf gegen Rassismus, gegen die Unterdrückung von Frauen und für eine gesellschaftliche Anerkennung nicht-heterosexueller Beziehungs- und Familienstrukturen, Themen, die uns noch immer umtreiben. Und so gibt dieses Buch auch prägnante Antworten auf brennende Fragen unserer Zeit. Ein zentraler Text in diesem Band ist Lordes Bericht über ihre Krebserkrankung, die für sie zum Katalysator gegen jede Art von Unterdrückung wurde. Lorde lehnt sich auf gegen all jene, die die Stimmen derer, die sie als »anders« empfinden, zum Schweigen bringen wollen und feiert zugleich weibliche Stärke und Solidarität. Und all das tut sie mit Verve, mit Wut, mit lyrischer Präzision.

      Ein strahlendes Licht
      4,0
    • „Es sind nicht die Unterschiede, die uns hemmen, es ist das Schweigen.“ Mit ihren Gedichten, Texten und Reden wollte Audre Lorde (1934-1992) das Schweigen über Rassismus_Sexismus_Klassismus in politischen Aktivismus transformieren. Sie wurde und ist noch immer eine der wichtigsten Inspirationen für antirassistische Frauenlesbenbewegungen. Im deutschen Kontext hat ihr aktivistisches und akademisches Engagement in den 80er Jahren zentral zu Debatten um Rassismus_Antisemitismus innerhalb feministischer Zusammenhänge beigetragen und Schwarze feministische Stimmen sowie das Bilden einer Community bestärkt. Noch bis heute wirkt ihr Denken fort und verhelfen ihre W_orte zu: Vertrauen, Kraft & Widerstand. Der Band, herausgegeben von AnouchK Ibacka Valiente, bietet mit elf kurzen, erstmals ins Deutsche übersetzten Texten und Reden von Audre Lorde eine pointierte Einführung in die Ideen ihres politischen Handelns. Eindringlich formuliert Audre Lorde darin ihre noch immer aktuelle Dominanzkritik sowie Ansätze zu antidiskriminierendem Aktivismus: von sprachlichen Interventionen bis zur Schaffung politischer Bündnisse über Differenzen hinweg.

      Vertrauen, Kraft & Widerstand
      4,3
    • Die Schriftstellerin Audre Lorde starb 1992 an den Folgen ihrer Brustkrebserkrankung. Auf eindringliche Weise vermitteln ihre Aufzeichnungen die Angst und zugleich die Kraft und Lebenslust der Autorin. Ihr Krebstagebuch ist das Vermächtnis einer überaus sensiblen, kämpferischen, klugen Frau.

      Auf Leben und Tod, Krebstagebuch
      3,0
    • "African american women writer Audre Lorde and poet Pat Parker first met in 1969; they began exchanging letters regularly five years later. Over the next fifteen years, Lorde and Parker shared ideas, advice, and confidences through the mail. They sent each other handwritten and typewritten letters and postcards often with inserted items including articles, money, and video tapes. This book gathers this correspondence for readers to eavesdrop on Lorde and Parker as they discuss their work as writers as well as intimate details of their lives, including periods when each lived with cancer."--Publisher.

      Sister Love: The Letters of Audre Lorde and Pat Parker 1974-1989
      4,7
    • The Selected Works of Audre Lorde

      • 384 Seiten
      • 14 Lesestunden

      A definitive selection of Audre Lorde’s "intelligent, fierce, powerful, sensual, provocative, indelible" (Roxane Gay) prose and poetry, for a new generation of readers. Self-described "black, lesbian, mother, warrior, poet" Audre Lorde is an unforgettable voice in twentieth-century literature, and one of the first to center the experiences of black, queer women. This essential reader showcases her indelible contributions to intersectional feminism, queer theory, and critical race studies in twelve landmark essays and more than sixty poems—selected and introduced by one of our most powerful contemporary voices on race and gender, Roxane Gay. Among the essays included here are: "The Transformation of Silence into Language and Action" "The Master’s Tools Will Never Dismantle the Master’s House" "I Am Your Sister" Excerpts from the American Book Award–winning A Burst of Light The poems are drawn from Lorde’s nine volumes, including The Black Unicorn and National Book Award finalist From a Land Where Other People Live. Among them are: "Martha" "A Litany for Survival" "Sister Outsider" "Making Love to Concrete"

      The Selected Works of Audre Lorde
      4,7
    • The Cancer Journals

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden

      The Cancer Journals is an intimate, poetic and invigorating account of the experience of breast cancer, from biopsy to mastectomy, told by the great feminist and activist Audre Lorde. Moving between journal entry, memoir, and essay, Lorde fuses the personal and political to reflect on the many questions breast cancer raises- questions of survival, sexuality, prosthesis and self-care. It is a journey of survival, friendship, and self-acceptance.

      The Cancer Journals
      4,5