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Franzobel

    1. März 1967

    Franzobel, das Pseudonym des österreichischen Schriftstellers Franz Stefan Griebl, zeichnet sich durch eine markant stilisierte und fantasievolle Prosa aus. Seine Werke tauchen oft mit ironischer Distanz in die dunkleren Seiten der menschlichen Natur und gesellschaftliche Absurditäten ein. Franzobels einzigartiger Erzählstil und seine Fähigkeit, eindringliche Bilder zu schaffen, ziehen den Leser in faszinierende, manchmal beunruhigende Welten.

    Picus
    Scala Santa, oder, Josefine Wurznbachers Höhepunkt
    Bad Hall Blues
    Das Fest der Steine, oder, Die Wunderkammer der Exzentrik
    Das Floß der Medusa
    Heldenlieder
    • Heldenlieder

      • 101 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Die Texte, ursprünglich Lieder, wurden zum 70-jährigen Jubiläum des österreichischen Chorverbandes verfasst und ehren die „kleinen Leute“ wie Widerstandskämpfer und Friedensaktivisten. Sie thematisieren Achtsamkeit im Umgang mit der Schöpfung und verleihen den geehrten Persönlichkeiten durch formale Entsprechungen und Bilder Würde.

      Heldenlieder
      5,0
    • 18. Juli 1816: Vor der Westküste von Afrika entdeckt der Kapitän der Argus ein etwa zwanzig Meter langes Floß. Was er darauf sieht, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: hohle Augen, ausgedörrte Lippen, Haare, starr vor Salz, verbrannte Haut voller Wunden und Blasen … Die ausgemergelten, nackten Gestalten sind die letzten 15 von ursprünglich 147 Menschen, die nach dem Untergang der Fregatte Medusa zwei Wochen auf offener See überlebt haben. Da es in den Rettungsbooten zu wenige Plätze gab, wurden sie einfach ausgesetzt. Diese historisch belegte Geschichte bildet die Folie für Franzobels epochalen Roman, der in den Kern des Menschlichen zielt. Wie hoch ist der Preis des Überlebens?

      Das Floß der Medusa
      4,3
    • Oswald Wuthenau ist ein Schelm und Hochstapler, ein moderner Mephisto, und doch ein verzweifelt Heimatloser. Wie eine Urgewalt bricht diese „Mischung aus Orson Welles, Helmut Qualtinger und Oliver Hardy“ Mitte der fünfziger Jahre über Südamerika herein, macht Bekanntschaft mit geflohenen Nazis, gerät in eine ekstatische Orgie, heiratet, errichtet das erste Atomkraftwerk Argentiniens, bekommt in der DDR die Brecht-Medaille überreicht und stellt Wien auf den Kopf. Familienepos, Schelmenroman, ein Stück österreichische Weltliteratur: Franzobels famoses Panoptikum eines aus den Fugen geratenen Jahrhunderts.

      Das Fest der Steine, oder, Die Wunderkammer der Exzentrik
      4,3
    • Bad Hall Blues

      Eine Oberösterreicherelegie

      • 54 Seiten
      • 2 Lesestunden
      Bad Hall Blues
      4,0
    • In der Wiener Vorstadt wird ein Passant ermordet. Die Anwohner - vom Hausmeister Ladislaus Stangl bis zum frommen Pfarrer Hutwelker und der verderbten Göre Josefine - beteiligen sich an der Jagd nach dem Verbrecher. Eine wahre Orgie zwischen Liebe und Libido, Verbrechen und Strafe.

      Scala Santa, oder, Josefine Wurznbachers Höhepunkt
      4,2
    • Picus

      • 53 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Picus, einer der ältesten Könige der römischen Mythologie, Sohn des Saturn und Vater des Faunus, war der römische Gott der Felder und des Waldes und Gründer der alten latinischen Königsresidenz Laurentum. Zugleich war Picus ein bedeutender Seher, der aus Liebe zu seiner Frau dem Werben der Magierin Circe widerstand, die ihn deshalb in einen Buntspecht verwandelte freilich ohne ihm seine prophetische Gabe zu nehmen. Über das weitere Schicksal der mythologischen Figur und ihr Dasein als Specht war bis dato nicht viel mehr bekannt, als dass sie 1984 in Wien als Namensgeber eines Verlags wieder auftauchte. Franzobel, dem Picus Verlag seit Jahren treu, lässt den treuen Specht wieder auftreten. »Eine Strandnovelle« erzählt er zum 25. Geburtstag des Verlags, eine kleine, feine Geschichte, die zunächst so überhaupt nichts mit Spechten und Feldern und Wäldern zu tun hat. Doch es wäre nicht Franzobel, käme der Specht in der aberwitzigen Novelle nicht über unzählige Verwicklungen, absurde Situationen und Wortspiele doch noch zu seinem Auftritt Rita Bergers Illustrationen zu Franzobels Novelle und die bibliophile Ausstattung machen »Picus« zu einem außergewöhnlichen kleinen Geschenkbuch, das nicht nur Freunden des Picus Verlags Vergnügen bereiten wird.

      Picus
      3,0
    • Groschens Grab

      Kriminalroman

      • 284 Seiten
      • 10 Lesestunden

      In Wien-Ottakring wird eine entstellte Leiche gefunden: Ernestine Papouschek, 82, pensionierte Buchhändlerin und Bestsellerautorin von „Die Rübenkönigin“. Darin berichtet sie offen von ihren Erlebnissen mit Liebhabern, die sich auf die Annonce „Rüstige Pensionistin sucht Partner für Matratzensport“ gemeldet hatten. Ihr Tod führt Kommissar Groschen ins Verlagsmilieu, hinter Klostermauern, nach Sarajevo und unter ehemalige Kommunarden. Rasch gibt es eine Reihe Verdächtiger: den hünenhaften Nachbarn mit Lederjacke, den windigen Verleger und den Ex-Häftling Tode Todic. In diesem spannenden Österreich-Krimi tun sich Abgründe auf, die Einblick in den Sumpf der Wiener Gesellschaft gewähren.

      Groschens Grab
      3,0
    • Große Aufregung auf der Wiese: Die neuen Schmetterlinge werden ausgewickelt! Da wollen natürlich alle Wiesenbewohner inklusive der Stinkzwerge dabei sein und sind gespannt auf die Entscheidung der Jury, wer denn wohl zum Allerschönsten gewählt werden wird. Doch bestimmt nicht der Dickwanst, der aus einem Häufchen Pistazieneis hervorgekrochen kommt! Kann das denn überhaupt ein Schmetterling sein, so dick, wie der ist? Weil ihn alle auslachen, zieht der Fetterling in die große, weite Welt hinaus. Dort begegnet er schon bald der Fitnessfliege, die ihm Tipps gibt, wie er seine Körperfülle loswerden könnte …Franzobel legt mit seinem zweiten Kinderbuch erneut eine Geschichte vor, die vor Einfällen und Sprachwitz nur so sprüht und die von Sibylle Vogel hinreißend in Bilder umgesetzt wurde.

      Schmetterling Fetterling
      3,7
    • In "Das Schleuderbrett" kämpft Kriminalkommissar Hörgas mit dem Chaos in seiner Wohnung, das nach dem Verlassen seiner Frau entstanden ist. Sein Alltag ist geprägt von Essensresten, einem unerträglichen Gestank und dem Versuch, mit Fastfood zu überleben. Trotz Hilfsversuchen bleibt er stur und reflektiert über sein Leben und seine Entscheidungen.

      Zirkusblut oder ein Austrian-Psycho-Trashkrimi, zweiter Teil. Oder Ein Austrian-Psycho-Trashkrimi, zweiter Teil
      3,0