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Franziska zu Reventlow

  • F. Gräfin zu Reventlow
  • Franziska Gräfin zu Reventlow
18. Mai 1871 – 26. Juli 1918
Der Geldkomplex
Der Selbstmordverein
Herrn Dames Aufzeichnungen
Von Paul zu Pedro
Von Paul zu Pedro; Herrn Dames Aufzeichnungen. Zwei Romane. Hrsg. v. Else Reventlow
"Wir sehen uns ins Auge, das Leben und ich"
  • Skizzen und Aufsätze

    • 74 Seiten
    • 3 Lesestunden

    Er war noch ein Kind, zumindest hielten ihn alle dafür, die sein offenes, lachendes Gesicht kannten. Oft lachte er, doch manchmal starrten seine Augen mit einem leeren, toten Blick, als suchten sie etwas, das sie nicht finden konnten. Niemand ahnte, dass er einen schweren Kummer in sich trug. Am letzten Nachmittag hatte er einen Freund getroffen, kam jedoch nicht. Stattdessen saß er in seinem Zimmer, ordnete seine Dinge und machte seine Hausaufgaben. Als er später ausging, sagte er seinem Stubengenossen, dass er einen Bekannten besuchen wolle. Nach der Trennung suchte er einen Waffenhändler auf und wählte zwei Pistolen aus, die er zur Auswahl nehmen wollte. Am Abend verhielt er sich wie gewohnt, scherzte und las einen Roman zu Ende. Als die Uhr zehn schlug, gingen die Jungen zu Bett. Sein helles Lachen hallte noch einmal durch das stille Haus, ohne dass jemand ahnte, dass er zum letzten Mal hinaufstieg und nur sein zerstörtes Leben wieder herabgetragen würde.

    Skizzen und Aufsätze2023
  • Bei einer Mittelmeerfahrt kommt einer Reisegruppe auf skurrile Weise immer mehr Gepäck abhanden. Kein Wunder, wenn man mit einem Archäologen als »Reisemarschall« verreist! – Der Urlaub auf einer spanischen Insel wiederum kann gründlich missglücken, wenn man die falsche Unterkunft hat, in die Hände eines Verrückten gerät und sich zu allem Überfluss noch in Quarantäne begeben muss. – Und es gibt Urlaubsbekanntschaften, die Rätsel aufgeben, wie der seltsame Rechtsanwalt Herr Berger, der beim Anblick eines erschossenen Fischotters völlig außer sich gerät. Drei rasant-komische Geschichten über das Reisen von der »Skandalgräfin« Franziska zu Reventlow (1871–1918). Mit einer Nachbemerkung.

    Das feindselige Gepäck2023
  • Ellen Olestjerne

    Autobiografischer Roman

    • 172 Seiten
    • 7 Lesestunden

    Die Erziehung zur höheren Tochter der Gräfin zu Reventlow steht im Mittelpunkt dieses autobiografischen Romans. Ellen Olestjerne schildert ihre strenge Ausbildung in der Familie und im Mädchenpensionat in Thüringen, wo sie aufgrund ihrer Widerspenstigkeit nach nur einem Jahr ausgeschlossen wird. Nach dem Umzug der Familie nach Lübeck im Jahr 1889 wird Fanny Gräfin zu Reventlow bekannt als Skandalgräfin der Münchner Bohème, was ihr Leben und ihre Persönlichkeit entscheidend prägt.

    Ellen Olestjerne2022
  • Der Geldkomplex (Großdruck)

    Meinen Gläubigern zugeeignet

    • 96 Seiten
    • 4 Lesestunden

    Franziska Gräfin zu Reventlow: Der Geldkomplex. Meinen Gläubigern zugeeignet. Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift, Großformat, 210 x 297 mm, Berliner Ausgabe, 2021. Diese durchgesehene Neuausgabe enthält eine Biografie der Autorin, bearbeitet von Theodor Borken. Der Erstdruck stammt aus München (Albert Langen) von 1916. Die Textgrundlage ist die Ausgabe von 1976, herausgegeben von Else Reventlow. Die Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage verwendet das Bild "Der Goldwäger und seine Frau" von Quentin Massys, 1514. Der Text ist in Minion Pro, 16 pt gesetzt. Über die Autorin: 1871 in Husum geboren, bricht Franziska „Fanny“ Gräfin zu Reventlow 1893 mit ihrer Familie und zieht als ausgebildete Lehrerin nach München, wo ihr Verlobter ihr das Malereistudium finanziert. Sie wird ein prominentes Mitglied der Münchner Bohème und übersetzt umfangreich aus dem Französischen. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten Bohdan von Suchocki, Franz Hessel und ihrem Sohn Rolf lebt sie in einer Wohngemeinschaft in der Kaulbachstraße 63. Nach dem Scheitern des Projektes, dem Verlust zweier Kinder und Suchockis Emigration verlässt sie München und zieht ins Tessin, wo sie eine Scheinehe mit einem baltischen Baron eingeht. Fanny Gräfin zu Reventlow stirbt 1918 im Alter von 47 Jahren in Locarno an Herzversagen während einer Operation.

    Der Geldkomplex (Großdruck)2021
  • Herrn Dames Aufzeichnungen

    Begebenheiten aus einem merkwürdigen Stadtteil (Band 145, Klassiker in neuer Rechtschreibung)

    • 112 Seiten
    • 4 Lesestunden

    In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« präsentiert Klara Neuhaus-Richter bedeutende Werke der Weltliteratur gemäß der Duden-Rechtschreibung. Franziska Gräfin zu Reventlow verfasst 1913 den Schlüsselroman »Herrn Dames Aufzeichnungen oder Begegnungen in einem merkwürdigen Stadtteil«, in dem sie die Künstler- und Intellektuellenszene der Jahrhundertwende in Schwabing, die sie als »Wahnmoching« bezeichnet, satirisch darstellt. Der Roman verleiht ihr den zweifelhaften Titel der »Skandalgräfin«. In den Charakteren des Romans spiegelt Reventlow Personen aus ihrem Freundeskreis wider, darunter Schriftsteller, Philosophen und Künstler. Die erste Ausgabe erschien 1913 in München. Die neue Ausgabe basiert auf der von Else Reventlow herausgegebenen Sammlung von 1976 und führt die Paginierung der Originalausgabe zeilengenau mit. Sie enthält zudem eine Biografie der Autorin. Franziska Gräfin zu Reventlow, 1871 in Husum geboren, bricht 1893 mit ihrer Familie und zieht als ausgebildete Lehrerin nach München, wo sie in der Bohème aktiv wird. Nach persönlichen Rückschlägen verlässt sie München und lebt im Tessin, wo sie eine Scheinehe eingeht. Sie stirbt 1918 in Locarno im Alter von 47 Jahren.

    Herrn Dames Aufzeichnungen2021
  • Von Paul zu Pedro

    Amouresken (Band 79, Klassiker in neuer Rechtschreibung)

    • 68 Seiten
    • 3 Lesestunden

    In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« präsentiert Klara Neuhaus-Richter bedeutende Werke der Weltliteratur in der empfohlenen Duden-Schreibweise. Franziska Gräfin zu Reventlow thematisiert in ihren Briefen die „wurzellose Existenz“ und plädiert für ein ungebundenes, selbstbestimmtes Leben mit frei ausgelebter Sexualität, fernab von bürgerlicher Ehe und Bigotterie. Sie kategorisiert weibliche Begehrensobjekte in ein Typentableau, das von „Paul“, dem leichten Urlaubsflirt, bis zu „Pedro“, dem leidenschaftlichen Mann, reicht. Der Erstdruck erschien 1912 in München. Die Textgrundlage dieser Neuausgabe stammt aus der 1976 von Else Reventlow herausgegebenen Sammlung ihrer Romane. Die Paginierung der Originalausgabe wird zeilengenau beibehalten. Neuhaus-Richter hat die Ausgabe 2021 neu herausgegeben und mit einer Biografie der Autorin ergänzt. Franziska Gräfin zu Reventlow, 1871 in Husum geboren, zog 1893 nach München, wo sie als Lehrerin arbeitete und das Studium der Malerei aufnahm. Sie wurde Teil der Münchner Bohème und lebte in einer Wohngemeinschaft, bevor sie nach einem gescheiterten Projekt ins Tessin zog. Dort heiratete sie einen baltischen Baron, um ihm bei einer Erbschaft zu helfen. 1913 verfasste sie den Schlüsselroman „Herrn Dames Aufzeichnungen“, in dem sie die Künstler- und Intellektuellenszene ihrer Zeit persifliert. Fanny Gräfin zu Reventlow starb 1918 im Alter von 47 Jahren in Locarno.

    Von Paul zu Pedro2021
  • Fanny zu Reventlow (1871-1918), eine schillernde Figur der Münchener Bohème, war bekannt für ihre unkonventionelle Lebensweise und zahlreiche Liebesbeziehungen. Neben ihrer skandalträchtigen Biografie verfasste sie auch bedeutende literarische Werke. "Der Selbstmordverein" ist ihr unvollendeter letzter Roman, postum 1925 veröffentlicht.

    Der Selbstmordverein2021
    3,4
  • Die aus einem alten holsteinischen Adelsgeschlecht stammende Fanny zu Reventlow (1871-1918) war um die vorletzte Jahrhundertwende eine der aufregendsten Figuren der Münchener Bohème. Berühmtheit erlangte sie vor allem durch ihre unangepasste und ausschweifende Lebensweise. Wechselnde Liebesbeziehungen, die Geburt eines unehelichen Sohnes und ihre Wohngemeinschaft mit verschiedenen Künstlern brachten ihr den Namen der „Skandalgräfin“ ein. Angesichts ihrer schillernden Biografie geraten Fanny zu Reventlows schriftstellerische Erfolge häufig in den Hintergrund. Die Autorin und Übersetzerin verfasste mehrere Romane, Novellen und Essays, die nicht nur kulturgeschichtlich relevante Einblicke in die Schwabinger Künstlerzirkel erlauben, sondern auch ein überzeugendes Beispiel satirisch-komischer Erzählkunst darstellen. Der vorliegende Band versammelt insgesamt 12 Kurzgeschichten, darunter „Das Logierhaus zur schwankenden Weltkugel“, „Der Herr Fischötter“ und „Das gräfliche Milchgeschäft“.

    Erzählungen2021
  • Das gräfliche Milchgeschäft

    Essays und Erzählungen

    Zwischen der weiblichen Emanzipation und weiblicher Erotik lagen Ende des 19. Jahrhunderts tiefe Gräben. Die Frauenbewegung, die zum damaligen Zeitpunkt ihren ersten Höhepunkt erreichte, stieß sich weit mehr an der Vorstellung, d die Frau eben auch ein Wesen mit erotischen Gefühlen sei, als sich mit diesem Gedanken zu versöhnen oder ihm gar Raum zu gewähren. Im Mann manifestierte sich der Feind, etwas, das es vollends zu überwinden galt. Weibliche Erotik pte hier ganz und gar nicht in die Lücke, die man oft mit Entsagung ausfüllte. Eine Frau, die es verstand, neben einem selbstbestimmten Leben auch ihre eigene Sexualität auszuleben und in gesellschaftlicher Hinsicht das Zusammenwirken weiblicher und männlicher Kräfte zu propagieren, war Franziska Gräfin zu Reventlow. Sie avancierte zu einer zentralen Figur der Schwabinger Boheme- und Künstlerszene der Jahrhundertwende. Der sozialen wie gleichzeitig geschlechtlichen Sklaverei zu entkommen, davon spricht sie in ihren zeitkritischen Schriften, von denen zwei Essays und eine Erzählung in diesem Band versammelt sind.

    Das gräfliche Milchgeschäft2021
  • Franziska Gräfin zu Reventlow, geboren 1871 in Husum, bricht 1893 mit ihrer Familie und zieht als ausgebildete Lehrerin nach München, wo ihr Verlobter ihr das Studium der Malerei finanziert. Sie wird ein prominentes Mitglied der Münchner Bohème und übersetzt umfangreich aus dem Französischen. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten Bohdan von Suchocki, Franz Hessel und ihrem Sohn Rolf lebt sie in einer Wohngemeinschaft in der Kaulbachstraße 63, dem sogenannten „Eckhaus“. Nach dem Scheitern des WG-Projektes, der Totgeburt zweier Mädchen und Suchockis Emigration in die USA verlässt Reventlow München und zieht ins Tessin. Dort geht sie eine Scheinehe mit einem baltischen Baron ein, um ihm eine Erbschaft zu ermöglichen. 1913 verfasst sie den Schlüsselroman, in dem sie die Künstler- und Intellektuellenszene der Jahrhundertwende in Schwabing persifliert. Sie stirbt 1918 im Alter von 47 Jahren in Locarno an Herzversagen während einer Operation. Die Neuausgabe enthält eine Biografie der Autorin und basiert auf der Ausgabe von 1976, wobei die Paginierung zeilengenau mitgeführt wird. Die Umschlaggestaltung nutzt ein Bild von Quentin Massys.

    Der Geldkomplex (Großdruck)2021