Carl Goldmark (1830-1915) war ein sowohl in Österreich als auch international über seine Lebenszeit hinaus hoch anerkannter und berühmter Komponist, in Nachrufen wurde er als Mittelpunkt und Herz des Wiener Musiklebens gerühmt. Der Umstand, dass er, durch die Verdrängung seiner Kompositionen von den Bühnen und aus den Konzertsälen im Nationalsozialismus, heute weitgehend vergessen ist, liegt nicht an mangelnder Qualität seiner Werke.0Der aus einer Tagung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Institut für Kulturwissenschaften) und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien hervorgehende Sammelband nähert sich Goldmark aus verschiedenen Perspektiven: Er enthält Beiträge zur Biografie, zum kulturellen Umfeld, zur Entstehungsund Aufführungsgeschichte von Goldmarks Werken und zur Rezeptionsgeschichte
Peter Stachel Bücher




Das Gewebe der Kultur
Kulturwissenschaftliche Analysen zur Geschichte und Identität Österreichs in der Moderne. Moritz Csáky zum 65. Geburtstag gewidmet
- 347 Seiten
- 13 Lesestunden
„Kulturwissenschaftliche“ Forschungsansätze haben seit einigen Jahren Konjunktur, was sich nicht allein in der zunehmenden Zahl einschlägiger - oftmals eher theorethisch ausgerichteter - Veröffentlichungen ausdrückt, sondern auch in der methodischen Umorientierung einzelner Fachdisziplinen und in der Einrichtung „kulturwissenschaftlicher“ Universitätslehrgänge und Forschungseinrichtungen. In Österreich haben innerhalb des akademisch-universitären Betriebes derartige Ansätze vor allem jüngere Forscher zu neuartigen Fragestellungen und dementsprechenden empirischen Untersuchungen angeregt. Der Band faßt wichtige, unter diesen Aspekten erarbeitete Beiträge jüngerer Wissenschafter zu verschiedensten Themen der Österreichischen Geschichte zusammen.
Speicher des Gedächtnisses
Bibliotheken, Museen, Archive: Absage an und Wiederherstellung von Vergangenheit, Kompensation von Geschichtsverlust
- 250 Seiten
- 9 Lesestunden