Indien
- 256 Seiten
- 9 Lesestunden






In "Der Kreis" von Hans Boesch, dem Abschluss seiner Trilogie, werden während eines stillen Silvesters Erinnerungen und Geschichten lebendig. Das Werk reflektiert das Heimweh und beleuchtet das Leben seiner Figuren im Kontext des 21. Jahrhunderts.
Simon Mittler, Jahrgang 1933, hat wie so viele seiner Generation seine ländliche Herkunft abgestreift, ist zum Großstädter geworden, der Maler und Bildhauer zu seinen Freunden zählt und die Ärztin Aurora. Als Geometer in Zürich wird sein Denken durch den technischen Beruf bestimmt. Und doch teilt er nicht den ungebrochenen Fortschrittsglauben seiner Zeitgenossen.
»Ein ungewöhnlicher und eindrücklicher Roman.« (Martin Zingg in der ›Frankfurter Rundschau‹) Beschwingt läuft Linda über die Berge und Täler in der Gegend um Bever in Graubünden. Sie trifft dabei immer wieder auf den alternden Simon, der ihr seit Kindertagen vertraut ist und der sich nun ganz der Beobachtung der Natur und der Landschaftsmalerei hingibt. Es bedarf nicht vieler Worte zwischen ihnen. Um so bedrängender sind die Bilder und Erinnerungen aus längst vergangenen Zeiten, die bei ihren Begegnungen in Simon aufsteigen, während die junge Ärztin von ihrem Freund träumt, der sie sitzengelassen hat, um im fernen Amerika sein Glück zu suchen. Und der alte Mann macht sich zunehmend Sorgen um die junge Frau, die ihm immer rastloser zu werden scheint ...