Lev Kopelev Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Lew Kopelew war ein bedeutender sowjetischer Autor und Dissident, dessen Schriften sich furchtlos mit den moralischen Komplexitäten und gesellschaftlichen Zwängen seiner Heimat auseinandersetzten. Sein Werk zeichnet sich durch tiefen Humanismus und unerschütterliche Wahrhaftigkeit aus, wobei er oft Themen wie Gewissen, Verantwortung und den Kampf gegen ideologische Konformität erforschte. Mit seiner scharfsinnigen Prosa versuchte Kopelew, die menschlichen Kosten politischer Systeme zu verstehen und aufzudecken, wobei er sich für intellektuelle Freiheit und individuelle Würde einsetzte. Sein Vermächtnis liegt in seiner mutigen Stimme, die Leser weiterhin dazu inspiriert, sich schwierigen Wahrheiten zu stellen und ethische Grundsätze zu wahren.






Geschichte: Der heilige Doktor Fjodor Petrowitsch
- 194 Seiten
- 7 Lesestunden
Lew Kopelew: "Und dennoch hoffen". Texte der deutschen Jahre. Verlag Hoffmann und Campe, Hamburg 1991. 224 S., geb., 34,- DM
Die großen Erzählungen
- 529 Seiten
- 19 Lesestunden
Leo N. Tolstoi kritisiert mit erstaunlicher Schärfe die politischen und sozialen Zustände unter dem letzten russischen Zaren, beschreibt das Leben auf dem Land und die Eigenheiten der russischen Seele. Seine meisterhaften Prosastücke gehören längst zur Weltliteratur des 19. Jahrhunderts. Dieser Band vereint die großen Erzählungen des russischen Schriftstellers aus allen Schaffensphasen.
Eine Rede und ihre Wirkung
Die Rede des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker vom 8. Mai 1985 anlässlich des 40. Jahrestages der Beendigung des Zweiten Weltkrieges: Betroffene nehmen Stellung
- 191 Seiten
- 7 Lesestunden
German
Im Willen zur Wahrheit
- 294 Seiten
- 11 Lesestunden
Der heilige Doktor Fjodor Petrowitsch
- 231 Seiten
- 9 Lesestunden
Kinder und Stiefkinder der Revolution
- 209 Seiten
- 8 Lesestunden
Ein Dichter kam vom Rhein
- 509 Seiten
- 18 Lesestunden
Das Leben und Leiden Heinrich Heines, notiert von einem Dichter, der wie Heine mit den Waffen des Wortes für Menschlichkeit und Toleranz kämpft ..
Tröste meine Trauer - Autobiographie 1947-1954 - bk886; DTV; Lew Kopelew; pocket_book; 1983
Als der Zar gestürzt wurde, ging Lew Kopelew noch an der Hand seiner Kinderfrau im besetzten Kiew spazieren. Der Siebenjährige wird von seinem Vater geohrfeigt, als er die Namen Lenin und Trotzkij erwähnt. Als die -Roten- endgültig die Ukraine erobern, wird der Junge vom Enthusiasmus des ersten revolutionären Jahrzehnts mitgerissen. Gläubig folgt er der kommunistischen Partei in dem brutalen Kampf um die Kollektionvierung, trotz der Hungersnöte und Säuberungen der dreißiger Jahre.
Verbietet die Verbote!
- 124 Seiten
- 5 Lesestunden
German, Russian (translation)
Aufbewahren für alle Zeit!
- 672 Seiten
- 24 Lesestunden
"Aufbewahren für alle Zeit!", mit diesem Stempeldruck wurden in der Sowjetunion die Akten der sogenannten "Staatsverbrecher" gekennzeichnet. Mit ungeheurer Präsenz schildert hier in schonungsloser Aufrichtigkeit sich selbst und dem Erlebten gegenüber ein Russe, ein Augenzeuge, den Einmarsch der Roten Armee auf deutschen Boden. Und tief bestürzt berichtet er von Plünderungen, Vergewaltigungen und Morden der eigenen Truppen und Kampfgenossen. Nicht nur sein moralisches Empfinden, auch sein sozialistisches Bewusstsein lehnte sich auf, und er versuchte, die Ausschreitungen zu verhindern. Die Folge war, dass der Oberinstrukteur für die "Arbeit unter den feindlichen Truppen des Gegners und in der Feindbevölkerung" Lew Kopelew am 5. April 1945 wegen "Propagierung des bürgerlichen Humanismus", "Mitleid mit dem Feind" und "Untergrabung der politisch-moralischen Haltung der Truppe" verhaftet wurde. In den drei Teilen des Buches erfährt der Leser alles über den Einmarsch der Roten Armee, die Geschehnisse danach und den Weg des Autors durch sowjetische Straflager und Gefängnisse
Zwei Epochen deutsch-russischer Literaturbeziehungen
- 94 Seiten
- 4 Lesestunden
Der bekannte Moskauer Germanist Lew Kopelew gibt mit zwei komplexen Essays Einblick in seine literaturkritische Im Faust-Beitrag wird die Rezeption der Faust-Gestalt, Idee und Problematik in der russisch-sowjetischen Literatur verfolgt. In seinem großen Essay »Tolstois Auseinandersetzung mit Goethe« erweist Kopelew sich als genuiner Interpret eines weitreichenden, höchst aufschlußreichen Bezugsgeflechts.(Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)
Světová literatura 1/1961
Bez minulosti a budoucnosti













