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Martina Sitt

    Angesichts der Natur
    Blickspiele
    Vom Salpetergeschäft zum Sammlerglück
    Carl Friedrich Lessing
    Duell an der Wand
    Rembrandt
    • Dieses Buch uber die wiedergefundene Gemalde des grossartigen Malers Rembrandt ist ein unveranderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe von 1923. Illustriert mit uber 125 historischen Abbildungen. Der Vero Verlag ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernahrung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitaten erhaltlich. Der Vero Verlag verlegt diese Bucher neu und tragt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch fur die Zukunft bei."

      Rembrandt
      5,0
    • Im Dresdner Wohnhaus des Malers Gerhard von Kügelgen verkehrten nicht nur bekannte Künstler und Schriftsteller wie Goethe und Caspar David Friedrich, sondern auch viele namhafte Künstlerinnen, die ihn als Lehrer betrachteten. Diese talentierten, modernen Frauen bahnten sich erfolgreich ihren Weg durch eine männerdominierte Kunstwelt, doch heute ist wenig über sie bekannt: Viele Werke sind ungenannt, einige hinter dem (angeheirateten) Familiennamen verborgen, und viele werden fälschlicherweise Männern zugeschrieben oder bleiben im Depot. Im Rahmen eines Projektseminars der Universität Kassel in Dresden 2021 wurden bedeutende Künstlerinnen und ihre Werke entdeckt. Die Studierenden agierten als Paten für diese Malerinnen und rekonstruierten die komplexen Netzwerke, in denen Künstler, Musiker und Schriftsteller in bürgerlichen Salons zusammenkamen. Der Fokus liegt auf den „frauenfreundlichen“ Jahren vor und nach 1800. In diesem Kontext wird auch das Arbeitsfeld der Reproduktion und Künstler-Kopie beleuchtet, das für die Ausbildung und Karrierechancen von Frauen entscheidend war. Die Texte schildern die individuellen Lebenswege von Künstlerinnen wie Caroline Bardua, Therese aus dem Winckel, Therese Richter und Dora Stock.

      Malerinnen unter Männern - um 1800 in Dresden
    • Die 1777 gegründete Kasseler Kunstakademie wurde maßgeblich von Landgraf Friedrich II. und einem Direktor der Maler-Dynastie Tischbein geprägt, die beide den Aufklärungs-Ideen verpflichtet waren. Der intensive Austausch mit der französischen Akademie und Studienreisen nach Italien trugen zur Entwicklung der Akademie bei, die sich vor der französischen Revolution als geschätzte Institution etablierte, in der auch Frauen zugelassen waren. Diese besonderen Gründungsvoraussetzungen werden in einer umfassenden Übersicht dargestellt. Wilhelm Knackfuß hatte 1908 bereits die Geschichte der Akademie behandelt, jedoch ohne Quellenangaben und Künstlerdaten. Der vorliegende Aufsatzband bietet von der Gründungsphase bis 1830 eine Vielzahl an Daten, Fakten und Besonderheiten, ergänzt durch Regularien und Informationen über Repräsentanten. Ein detailliertes Register erfasst 60 Professoren, 160 Schüler und Stipendiaten sowie fast 70 Ehrenmitglieder und Funktionsträger. Zudem werden die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen der Gründung erläutert. Die Organisation der Künstlerausbildung in Kassel im späten 18. Jahrhundert wird hinsichtlich ihrer Grundsätze, Methoden und prägenden Personen beleuchtet, wodurch mehr Transparenz in das kulturelle Netzwerk und dessen Wechselwirkungen mit anderen Institutionen im In- und Ausland geschaffen wird.

      "Geeignet, junge Künstler zu belehren …"
    • In Kassel einen feuerspeienden Vulkan erschaffen und bis zum Lebensende ein schönes Haus aus dem Besitz des Landgrafen von Hessen-Kassel bewohnen, das dürfte sich der Hofbildhauer Ludwig Daniel Heyd für sein Leben in hessischen Diensten erhofft haben. Gemeinsam mit seinem Bruder Wolfgang erarbeitete er sich ab 1769 in Kassel eine ansehnliche Stellung am Hofe und wurde umfangreich an Arbeiten für Park und Schloss Wilhelmshöhe beteiligt. Als langjährige Mitglieder der 1777 gegründeten Kasseler Kunstakademie wurde das Werk der Brüder überregional wahrgenommen.

      Die Kasseler Hofbildhauer Heyd - eine Annäherung
    • aufgedeckt - Die Tischbeins, das sind nicht nur die Hofmaler in Kassel, Bad Arolsen, Dessau oder der „Goethe-Maler“ in Rom, sondern auch zehn Künstlerinnen. Tätig zwischen 1770-1830, konnten zeitgleich an der Kasseler Kunstakademie weitere Künstlerinnen recherchiertwerden: einst gelobt, in den Lexika erwähnt, heute völlig vergessen. Sie haben die Größen des deutschen Idealismus gezeichnet, mit ihnen korrespondiert oder gesellige Abende verbracht – Klopstock, Wieland, Schlegel, Arnim, Chodowiecki, Gleim, Paul, Körner u. a.. Dennoch sind ihre Lebenswege nur sehr mühsam zu rekonstruieren, die Werke nur schwer aufzufinden. Gedruckt mit Unterstützung der Freunde des Klosters Haina E. V. (Ausstellung 2016) dokumentiert der von Martina Sitt herausgegebene Projektbericht eines Masterstudiengangs Kunstwissenschaft der Universität Kassel erste Annäherungen an diese interessanten Frauen.

      Aufgedeckt – Malerinnen im Umfeld Tischbeins und der Kasseler Kunstakademie
    • Vieldeutige Blickspiele, seltene Darstellungsmomente und ungewöhn-liche Bildthemen überraschen den Betrachter des Hamburger Altars für den Heiligen Thomas aus dem frühen 15. Jahrhundert. Seit Alfred Lichtwarks Monographie von 1899 hatte der Maler dieser Werke auch einen Namen, der sich heute als nicht mehr haltbar erweist. Nachdem jahrzehntelang die Frage der Zuschreibung im Zentrum der Forschung stand, kann nun eine intensive und kritische Betrachtung der einzelnen Szenen unerwartete Zusammenhänge aufzeigen. So treten Charakteristika einer Künstlerpersönlichkeit her-vor, die es zu entdecken gilt. In einem Gastbeitrag diskutiert Stephan Kemperdick, Berlin, die hierzu denkbaren Möglichkeiten. Die zahlreichen Detailabbildungen ermöglichen dem Leser, die Faszi-nation der meisterhaften Erzählkunst der Geschichte der Verhöhnung und Ermordung des Thomas Becket sowie der Passion Christi neu zu erleben.

      Glanzstücke eines Meisters, der nicht Francke hieß
    • Das Goldene Zeitalter gilt als Höhepunkt der niederländischen Malerei. Die prachtvollen Bilder vermitteln Macht, Wohlstand und Lebenskultur der Holländer und Flamen im 17. Jahrhundert. Eine Wiederentdeckung und neue Wertschätzung erfuhren die Gemälde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Jean-Pierre Pescatore (1793–1853), ein mit dem Handel von Tabak reich gewordener Bankier aus Luxemburg, trug eine umfangreiche Sammlung niederländischer Meister zusammen, die durch eine Auswahl prominenter 'Gäste' aus dem Amsterdamer Rijksmuseum einmalig bereichert werden: Frans Hals, Jan van Goyen, David Teniers d. J., Mitglieder der Malerfamilie Ruisdael u. a. In profunden Beiträgen erläutern Experten die Schätze der Pescatore’schen Sammlung und die Sichtweisen der Literaten und Maler, die die Werke der Niederländer für sich wiederentdeckten, darunter Heine, Delacroix, Gautier und Hugo. Der Leser taucht ein in eine Atmosphäre aus Wissensdurst, Entdeckerfreude und Sammlerlust im frühen 19. Jahrhundert.

      The golden age reloaded - die Faszination niederländischer Malerei des 17. Jahrhunderts
    • Segeln, was das Zeug hält

      • 182 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Weithin sichtbar im Wind geblähte Segel, ruhmreiche und stolze Segelschiffe, ein Schiff, das in der Dünung krängt und das rettende Ufer nie erreichen wird: Viele Gemälde niederländischer Maler aus der Mitte des 17. Jahrhunderts vermitteln einen Eindruck von Seefahrt, die so nicht stattgefunden hat. Diese Bilder eröffnen somit einen weiten Horizont der Interpretationen aus den verschiedensten Wissensbereichen der Epoche. Sie dokumentieren Reichweite und Reichtum der holländischen Marine im 17. Jahrhundert. Die Werke regen zu vielfältigen Lesarten an: das Schiff als Metapher des Lebens, als Symbol für den Staat, für die Erkundung von fernen Ländern, als Demonstration von Außen- und Handelspolitik im 17. Jahrhundert – oder sind es doch hauptsächlich mitreißende Bilder? Der Band verdeutlicht die verschiedenen Zugangswege an ausgewählten Beispielen, gleichzeitig wird der Blick auf die malerischen Besonderheiten des jeweiligen Werks gelegt. In Kooperation mit dem National Maritime Museum in Greenwich London versammelt die Ausstellung Meisterwerke aller namhaften Marinemaler des Goldenen Zeitalters und zeigt neben einzigartigen, großformatigen Seestücken, die an das zeitgenössische Theater erinnern, auch feinsinnige Zeichnungen aus dem Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle.

      Segeln, was das Zeug hält
    • Der Petri-Altar des Meister Bertram, eines der wichtigsten mittelalterlichen Bildwerke Norddeutschlands wird in der Hamburger Kunsthalle in neu gestalteten Räumen präsentiert. So entsteht ein Kontext für einen Wandelaltar, der mit unterschiedlichen Ansichten den Kirchentagen entsprechend geöffnet oder geschlossen werden konnte. Sein farbenprächtiges, komplexes Bildprogramm wird bis heute kontrovers diskutiert. Dieser Band bündelt die Fragen und aktuellen Forschungsergebnisse. Das Leben des Meister Bertram und seiner Werkstatt wird um viele Erkenntnisse erweitert. Sein goldener Petri-Altar erscheint als Triumph des Lichts über die Dunkelheit.

      Der Petri-Altar von Meister Bertram
    • Mit ihrer umfangreichen Sammlung blickt die Hamburger Kunsthalle auf eine lange Historie zurück, angefangen von der Eröffnung 1869 bis zu dem jüngsten Erweiterungsbau durch Oswald Mathias Ungers vor zehn Jahren. Die bestehende Reihe der Bestandskataloge zu den verschiedenen Sammlungsbereichen wird nun erweitert. Das Kernstück der wissenschaftlichen Kataloge bilden informative Texte zu den einzelnen Themenschwerpunkten oder Künstlern, die von großzügigen Abbildungen illustriert werden und dem Leser bereits auf den ersten Blick einen guten visuellen Einstieg in die jeweiligen Kunstrichtungen und ihre Medien ermöglichen.

      Die Sammlungen der Hamburger Kunsthalle
    • Spiegel geheimer Wünsche

      • 212 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Seit der Antike üben Stillleben eine ungebrochene Faszination auf Künstler und Betrachter aus. Der Band beleuchtet anhand von 120 Werken vom Barock bis zur Gegenwart den besonderen Reiz dieser Gattung im Spannungsfeld von Täuschung und Enthüllung, Begehren und Schrecken. Stillleben zielen stärker als Historie und Porträt auf die Verführung des Betrachters. Sie zeigen die Fähigkeit der Malerei, Dinge so täuschend echt darzustellen, dass die Grenzen zwischen Realität und Illusion verschwimmen. Raffinierte Spiele mit Raum und Entfernungen führen den Betrachter in die Irre und geben Rätsel auf. Während die Bilder dazu verleiten, sich in der Sinnestäuschung zu verlieren, wecken sie gleichzeitig den Wunsch, diese zu entlarven. Stillleben evozieren Emotionen und spiegeln geheime Wünsche wider. Kostbare Silbergefäße wecken Sammelleidenschaft, saftige Früchte suggerieren Genuss, und erlegte Tiere faszinieren durch ihre Schönheit, spielen aber auch mit der Angst vor der ungebändigten Natur. Der Band widmet sich diesen Spielarten und bietet einen neuen Blick auf die Gattung. Übergreifende Aufsätze zur Illusionskraft des Stilllebens sowie fundierte Bildbetrachtungen zeigen die Facetten von Prunk-, Jagd-, Frucht- und Blumenstillleben bis hin zu Fotografien und Installationen. Zahlreiche Abbildungen laden ein, sich den optischen Verführungen bedeutender Künstler hinzugeben.

      Spiegel geheimer Wünsche
    • Pieter Lastman

      • 152 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Pieter Lastman gilt als einer der Wegbereiter der holländischen Historienmalerei. Der Band gewährt neue Einblicke in Lastmans Œuvre und seinen Einfluss auf seinen Schüler Rembrandt, der sich zeitlebens kritisch mit dem Werk seines Meisters auseinandersetzte. Eine der interessantesten Verbindungen zwischen Lehrer und Schüler im Goldenen Zeitalter der niederländischen Malerei ist jene zwischen Lastman und Rembrandt. Der Amsterdamer Historienmaler steht jedoch oft im Schatten seines berühmten Schülers, obwohl er zur Zeit seiner Blüte hoch angesehen war und 1618 als bedeutendster Maler Amsterdams gepriesen wurde. Lastman setzte aus der Grafik bekannte Themen erstmals ins Gemäldeformat um und verlieh den Figuren eigenen Charakter. Er erweckte biblische Frauengestalten zu neuem Leben und präsentierte mythologische Motive vor weitläufigen Landschaftshintergründen. Rembrandt erkannte Lastmans Bedeutung und verlieh dessen Vorbild in seinen eigenen Arbeiten neue Brisanz. Der Band stellt erstmals seit 1991 Lastmans Werke mit druckgraphischen Arbeiten Rembrandts aus der Hamburger Kunsthalle gegenüber. Lastman war nicht nur wegweisend in der Bildfindung von Bibeltexten, sondern auch ein Meister der Choreografie, Körpersprache und Gesten, was seinen Schüler zeitlebens faszinierte, wie die Konfrontation mit vierzig Rembrandt-Radierungen zeigt.

      Pieter Lastman
    • Einerseits besticht Pieter Lastmans 'Verstoßung der Hagar' durch seine bewegenden Darstellungen menschlicher Gefühle, andererseits spiegelt das Werk auf doppelbödige Weise die politische Situation der Niederlande wider, die sich zur damaligen Zeit gerade von den katholischen Spaniern losgesagt hatten. Die 'Verstoßung der Hagar', 1612 von Rembrandts Lehrmeister Pieter Lastman gemalt, ist eine der frühesten Darstellungen einer der ungewöhnlichsten Geschichten des Alten Testamentes. Nachdem Lastman dieses bewegende Thema aus dem Buch Mose 21, 9-14, in die niederländische Kunst des 17. Jahrhunderts eingeführt hatte, wurde sein Gemälde zu einer wesentlichen Inspirationsquelle für zahlreiche Maler bis weit in die Mitte des 17. Jahrhunderts. Zweifellos lag dies an der Vielfalt der angesprochenen Gefühle wie Eifersucht, Neid, Leidenschaft, Angst, Macht und Mutterliebe. Denn Hagar, die Dienerin und Mutter eines unehelichen Kindes des biblischen Stammvaters Abraham, wird in der Inszenierung nicht nur zu einem Sinnbild für eine hochkomplexe menschliche Beziehung, sondern ihre Geschichte ermöglicht es zugleich auf ambitionierte und doppelbödige Weise, die Reflexion der besonderen politischen Situation ins Bild zu setzen, in der sich die junge Nation nach der Abspaltung von den, die Niederlande regierenden, katholischen Spaniern befand.

      Pieter Lastman, die Verstoßung der Hagar