I giovedì della signora Giulia
Italienische Lektüre für das 2. und 3. Lernjahr
Piero Chiara war ein italienischer Schriftsteller, dessen Werk sich oft mit der Komplexität menschlicher Beziehungen und der italienischen Gesellschaft auseinandersetzt. Seine Prosa zeichnet sich durch scharfe Beobachtungsgabe und einen subtilen Humor aus, der die Wünsche und Frustrationen seiner Charaktere offenbart. Chiara fängt die Atmosphäre Norditaliens meisterhaft ein und nutzt sie oft als Kulisse für seine Erzählungen. Sein Schreiben wird für seine psychologische Tiefe und seine zeitlose Darstellung der menschlichen Natur geschätzt.







Italienische Lektüre für das 2. und 3. Lernjahr
Wir Sassen auf Steinen - bk1541; Moewig Verlag; Piero Chiara; pocket_book; 1988
12/1983
Der berühmte französische Jugendbuchklassiker erzählt die Geschichte des aus vornehmer Familie stammenden Jungen Remi, der seinen Eltern als Kleinkind geraubt und in Paris ausgesetzt wird. Dort wird Remi von dem Steinhauer Barberin aufgefunden und von ihm in Barberins Heimatort in der Nähe von Ussel in der zentralfranzösischen Region Limousin gebracht. Hier wächst Remi in ärmlichen, ja elenden Lebensverhältnissen auf, bis er von seinen Pflegeeltern schließlich an den wandernden Komödianten Vitalis verpachtet wird. An dessen Seite erlebt Remi zahlreiche wechselvolle Abenteuer und lernt das Frankreich seiner Zeit, der Jahre um 1880, sehr genau kennen – der Roman kann so auch als eine naturalistische Darstellung der damaligen sozialen Verhältnisse Frankreichs angesehen werden. Nach mannigfachen Irrungen und Umwegen, die Remi zwischendurch sogar bis nach England führen, schafft es Remi schließlich, das Geheimnis seiner Herkunft zu lösen. – Ein noch heute überaus lesenswerter Roman für Jung und Alt über das Frankreich des späten 19. Jahrhunderts und seine Sitten und Gebräuche, der schonungslos die sozialen Missstände der damaligen Zeit aufdeckt, von einer tiefen Menschlichkeit geprägt ist und darüber hinaus nicht zuletzt auch sehr spannend und anrührend zu lesen ist!
Tra le ultime carte di Chiara v’era, su di un foglio dattiloscritto, il progetto di un libro che raccogliesse una trentina di scritti in parte inediti, in parte già pubblicati su giornali e riviste in un arco di trentacinque anni, e che Chiara giudicava comunque opportuno riproporre al lettore di oggi. Il progetto prevedeva tre sezioni (che sono state mantenute), a sottolineare i tre diversi “generi” cui questi scritti appartengono: veri e propri racconti, ma anche brani quasi d’occasione, in cui lo scrittore rivisita rispettivamente luoghi e persone.Anche nei pezzi più programmaticamente giornalistici, tuttavia, un’atmosfera sottilmente malinconica pervade le pagine e fa di questo libro postumo un percorso sorprendentemente omogeneo tra i volti e i luoghi di un passato in cui la cronaca e l’affabulazione più grottesca si compenetra e talvolta di confondono indistricabilmente.