Tacitus' "Historien" ist sein erstes großes Geschichtswerk, das die Zeit der flavischen Kaiser Vespasian, Titus und Domitian behandelt. Erhalten sind nur die ersten vier und ein Teil des fünften Buches, die das Vierkaiserjahr 69 v. Chr. und das Jahr 70 v. Chr. thematisieren. Tacitus strebt Unparteilichkeit an, ist jedoch engagiert und kritisiert kaiserliche Tyrannei.
Tacitus Bücher
Publius Cornelius Tacitus war ein römischer Senator und Historiker, der in der späten Silbernen Latinität schrieb. Seine erhaltenen Werke untersuchen die Herrschaft der Kaiser vom Tod des Augustus bis zum Ersten Jüdisch-Römischen Krieg. Tacitus' Schreiben zeichnet sich durch Kühnheit und Schärfe aus, mit einem kompakten und manchmal unkonventionellen Gebrauch des Lateinischen. Er erforschte auch die Rhetorik, die Ursprünge der Germanen und das Leben seines Schwiegervaters.







Germania: Deutsch - Lateinisch
Leinen mit Goldprägung
Mit Publius Cornelius Tacitus (ca. 55-120 n.Chr.) hat die römische Literatur einen ihrer großen Höhepunkte erreicht; dazu war Tacitus ein bedeutender Historiker seiner Zeit. Sämtliche uns erhaltenen Werke sind mehr oder weniger geschichtlichen Inhalts.
Cornelius Tacitus (ca. 55–120 n. Chr.) ist der bedeutendste antike Geschichtsschreiber. In seinen Historien schildert er die Geschichte des Römischen Reiches zwischen den Jahren 69 und 96 n. Chr., die Zeit der Flavier. Ursprünglich umfasste dieses Werk 14 Bücher. Heute sind davon lediglich die Bücher I bis IV sowie der Anfang von Buch V erhalten. Tacitus selbst charakterisiert seine Darstellung als eine Ansammlung von »Mißgeschick, von Schlachtengreueln, zwietrachterfüllten Meutereien, ja selbst von Schreckenstaten in Friedenszeit«. Es ist der Widerspruch zwischen den Ereignissen seiner Zeit und der altrömischen Tugend, der hohen Wertschätzung von Tugend und Anstand in der Vergangenheit, die Tacitus hier gewissermaßen als Grundlinie seines historiographischen Werkes zum Ausdruck bringt. Alfons Städele legt hier eine hervorragende neue Übersetzung der Historien vor und ergänzt damit die Werke Tacitus' in der Edition Antike.
Die Biographie seines Schwiegervaters Agricola ist eine aufschlussreiche Darstellung der römischen Herrschaft über die Provinz Britannien im ersten nachchristlichen Jahrhundert. Tacitus vermittelt dem Leser damit zugleich spannende Kenntnisse über die englische Frühzeit. In Germania, auf den ersten Blick eine farbige Beschreibung der germanischen Völker, stellt Tacitus der korrupten, unfreien und dekadenten Gesellschaft seiner Zeit eine auf Einfachheit, Freiheit, Ehre und Kampfesmut beruhende Lebensweise als Idealbild gegenüber.
Der Niedergang der römischen Monarchie Die Annalen, das letzte und bedeutendste Werk des P. Cornelius Tacitus, schildern den Niedergang des Prinzipats, der von Augustus begründeten Form der römischen Monarchie. Mit scharfem Blick erfasst der Autor die Verfallserscheinungen des Regierungssystems und geißelt die Sitten seines Volkes, dem die Kaiser durch Zügellosigkeit und Gleichgültigkeit Vorschub leisteten. Übersetzt von Erich Heller, mit einer Einführung von Manfred Fuhrmann. Format 10,7 x 17,3 cm. Gebunden mit Schutzumschlag.
Dieses »goldene Büchlein« des Tacitus untersucht die Gründe für den Verfall der Beredsamkeit in seiner Zeit. Unter der Herrschaft der Kaiser scheint sie keinen Platz mehr zu haben. Der Verlust geistiger Freiheit – ein Thema, des Historikers würdig. Nach der Ausgabe von Helmut Gugel
Germania
- 143 Seiten
- 6 Lesestunden
Zweisprachig: Lateinisch und Deutsch Bilingual: Latin and German Tacitus ist der bedeutendste römische Historiker der Kaiserzeit. Seine »Annalen« und »Historien« haben ihrerseits Geschichte gemacht. Und doch ist die kleine Schrift »Germania«, die 98 n. Chr. erschien, eins seiner interessantesten Werke. Aufgeteilt in 46 kurze Sektionen, beschäftigt sie sich in einem ersten Teil mit Land, Herkunft und Lebensformen der Germanen und charakterisiert in einem zweiten Teil die einzelnen Stämme. Wiederentdeckt wurde das Werk erst in der Renaissance und war seitdem oft Gegenstand hart geführter Kontroversen. Updated to include the findings of archaeological investigation over the century, it serves to lift the veil that shrouded the pre-history of the Germanic peoples and the process of their expansion over central Europe.



