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Arno Klönne

    4. Mai 1931 – 4. Juni 2015
    Es geht anders!
    Jugendliche Opposition im "Dritten Reich"
    Gegen den Strom
    Hitlerjugend
    Imperium Springer
    Jugend im Dritten Reich
    • 2007

      ZeitenWende - WendeZeiten

      • 142 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Besondere Erlebnisse prägen die Kindheit und Jugend, und viele Ereignisse bleiben bis ins hohe Alter lebendig. Der Zweite Weltkrieg, der Zusammenbruch, die Besatzungszeit und die schweren Aufbaujahre haben auch Bernhard Hollenbeck stark beeinflusst. Seine Erinnerungen, unter dem Titel „ZeitenWende – WendeZeiten“ gesammelt, bieten einen lebendigen Einblick in seine Biografie. Es ist bemerkenswert, wie viele Details ihm im Gedächtnis geblieben sind und ein realistisches Bild ergeben. Die behütete Welt seiner Kleinstadt wird durch den Luftkampf und das Vorrücken der Alliierten erschüttert. Die Auswirkungen des Krieges sind bereits vorher spürbar: Requien für gefallene „Helden“, Evakuierungen und die ersten Bombenangriffe trüben das Bild des glorreichen Endsiegs und entlarven die Paraden der Parteibonzen als Maskerade des Untergangs. Trotz des Leids und der geforderten „Feindhaltung“ zeigt das Zusammenleben menschliche Züge. Hollenbeck erinnert sich an viele Details seiner Jugend: den Tod des Vaters, den Widerstand gegen die Amerikaner, die Ankunft der Alliierten, den Neuanfang mit Entnazifizierung und die Herausforderungen der Ernährungslage sowie jugendliche „Bandenkriege“. So entsteht ein fesselndes Werk, das ein Stück Geschichte lebendig werden lässt, basierend auf persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen.

      ZeitenWende - WendeZeiten
    • 2005

      Es gibt keine Alternativen zum Sozialabbau, auch und gerade nicht unter einer Großen Koalition, so tönt es aus Medien und etablierten Parteien. Von wegen! Die Autorin und die Autoren nehmen die Legenden auseinander, mit denen die bereits vollzogenen und die noch angekündigten Grausamkeiten bei Rente, Gesundheit, Arbeitsmarkt, Sozialversicherung, öffentlichen Dienstleistungen usw. begründet werden. Sie zeigen auf, daß hinter diesen als 'Reformen' etikettierten unsozialen Einschnitten nicht Naturgesetze walten, sondern handfeste Interesse an einer weiteren Umverteilung von unten nach oben. Und sie weisen ganz konkret nach, daß es anders geht und welche Wirtschafts-, Finanz- und Steuerpolitik das voraussetzt.

      Es geht anders!
    • 1990

      'Wer die Jugend hat, hat die Zukunft', verkündeten die Nazis. Bei ihrer Machtausübung stützten sie sich auf einen weit verbreiteten Jugendmythos. Ihr Herrschaftssystem nahm Jungen und Mädchen in historisch einmaliger Weise in seinen Dienst, um sie zu 'Garanten der Zukunft' des großdeutschen Imperiums heranzuziehen. Wichtigster Träger dieses Konzepts war die 'Hitlerjugend'. Als Staatsjugendorganisation prägte sie die junge Generation aufs nachhaltigste, stieß bei einer Minderheit aber auch auf Opposition und Widerstand. In seinem Standardwerk informiert Arno Klönne anhand zahlreicher Dokumente und zeitgenössischer Berichte über: Formen und Realität faschistischer Jugenderziehung; Organisation und Funktion, Leitbilder und Praktiken der HJ; Wehrerziehung und Jugend im Krieg; die soziale Demagogie in der NS-Jugendpolitik; widerständige Jugendkulturen und jugendliche Widerstandsgruppen.

      Jugend im Dritten Reich
    • 1984
    • 1968
    • 1965