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Rudolf Eisler

    7. Januar 1873 – 13. Dezember 1926
    Deutsche Kulturgeschichte
    Psychologie der Massen
    Kant-Lexikon
    • Das Buch bietet eine umfassende und systematische Übersicht über Kants philosophische Werke und Gedanken über fast ein Jahrhundert. Eisler erläutert Kants Ideen durch prägnante Einleitungen zu größeren Artikeln, die die Verständlichkeit fördern und Zusammenhänge verdeutlichen. Zudem wird auf relevante Stichwörter verwiesen, die zusätzliche Informationen bieten. Philosophisch bedeutende Passagen werden hervorgehoben, was das Nachschlagewerk zu einem wertvollen Hilfsmittel für das Verständnis von Kants Philosophie macht.

      Kant-Lexikon
      3,5
    • Gustave Le Bon (1841-1931) gilt als der Begründer der Massenpsychologie. Sein berühmtes Werk „Psychologie der Massen“ ist visionär. Mit tiefem Gespür für kulturelle Veränderungen analysiert Le Bon Phänomen und Funktion der Massen. Wie kommen Revolutionen zustande? Wie geschieht es, dass sich Menschen einem Führer unterstellen und ihr Gefühl für moralisches Handeln verlieren? Was ist die Charakterstruktur eines Führers der Massen? Wie kann der Mensch trotz seines intuitiven Verständnisses für richtiges Handeln zum gewalttätigen Tier werden, das rücksichtslos zu unvorstellbarer Brutalität fähig ist? Le Bon zeigt, dass ein Zeitalter der Massen stets ein Zeitalter grundlegender Umwandlungen ist. Immer dann, wenn eine Kultur ihrem Ende zustrebt, übernimmt die Masse die Herrschaft auf dem Weg hin zu einer neuen Ordnung. „Psychologie der Massen“ ist ein zukunftsweisendes Buch, das dem Leser die Möglichkeit an die Hand gibt, sich auf das einzustellen, was kommt. Der realistische Ansatz Le Bons gibt sich keinen Illusionen hin: Die Masse organisiert sich selbst, und auch ihr Führer ist nur Teil ihrer Autopoiese. Einfluss auf sie gewinnt nur derjenige, der die Masse zu lesen versteht und sich ihr in einfacher Terminologie mit dramatischer Rhetorik anbietet.

      Psychologie der Massen
      3,9