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Ferdinand von Richthofen

    Dieser Autor, eine internationale Koryphäe für Geographie und Geologie Chinas, prägte maßgeblich unser Verständnis der Geowissenschaften. Seine Forschung und akademische Arbeit, einschließlich einer Zeit der Popularität an führenden deutschen Universitäten, leisteten bedeutende Beiträge auf diesem Gebiet. Er widmete sich der Popularisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse durch seine Schriften und bereicherte damit die literarische Landschaft.

    Von der Naturforschung zur Naturwissenschaft
    Entdeckungsreisen in China 1868-1872
    • Entdeckungsreisen in China 1868-1872

      • 399 Seiten
      • 14 Lesestunden

      „Nicht ohne Bangigkeit stand ich an der Pforte des ungeheuren Reiches, dessen Erforschung durch einen Einzelnen ein verwegenes Unternehmen schien.“ Ferdinand von Richthofen bereiste zwischen 1868 und 1872 auf sieben Reisen 13 der damals 18 Provinzen Chinas und durchwanderte Gebiete, die zuvor kaum von Europäern betreten oder wissenschaftlich erforscht worden waren. Die Berichte des bedeutendsten China-Forschers des 19. Jahrhunderts fangen China in seiner unverfälschten und ursprünglichen Gestalt ein. Nach zwölf Jahren intensiver Forschungsreisen kehrte Richthofen 1872 nach Deutschland zurück, und seine Veröffentlichungen führten zu einem neuen, differenzierten Bild von China in der westlichen Welt. Sein wissenschaftlich fundierter Originalbericht über das Land und sein Volk entstand zu einer Zeit, als China, insbesondere das Landesinnere, noch stark traditionell geprägt war. Richthofen legte mit seinen Berichten einen wichtigen Grundstein zur wissenschaftlichen Erschließung Chinas und wies auf Entwicklungen in Wirtschaft, Handel und Verkehr hin. Als angesehener Hochschullehrer an den Universitäten Bonn, Leipzig und besonders Berlin trugen seine Forschungen dazu bei, das Wissen über China in breitere Kreise zu bringen.

      Entdeckungsreisen in China 1868-1872
      3,3
    • Von der Naturforschung zur Naturwissenschaft

      Vorträge, gehalten auf Versammlungen der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (1822–1958)

      • 587 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Die Entwicklung der Naturwissenschaften in Deutschland ist von keiner Institution so nachhaltig beeinflußt worden wie von der "Gesellschaft deutscher Naturforscher und Ärzte". Den Aufbruch der Naturforschung im letzten Jahrhundert hat sie wesentlich stimuliert, und von ihr als Muttergesellschaft sind zahlreiche weitere wissenschaftliche Gesellschaften ausgegangen. Nahezu alle großen deutschen Forscher fanden in dieser Vereinigung das Forum für die Darstellung ihrer Ideen. Das Buch enthält eine Auswahl bedeutender Reden von Carl Gustav Carus (1822) bis hin zu Otto Hahn (1958), in denen sich die Entwicklung von der romantisch bestimmten Naturforschung zur modernen Naturwissenschaft ablesen läßt.

      Von der Naturforschung zur Naturwissenschaft