Gratisversand in ganz Deutschland!
Bookbot

Jürgen Dahl

  • Jan Hatje
18. Oktober 1929 – 6. Oktober 2001
Nachtfrauen und Galsterweiber
Reisen nach Nirgendwo
Jugend der Maschinen
Einrede gegen die Mengenlehre. Einrede gegen die Mobilität. Einrede gegen Plastic
111 Limericks
Die Erde weint
  • 2020

    Der unbegreifliche Garten und seine Verwüstung

    Über Ökologie und über Ökologie hinaus. Mit einer Einführung von Manfred Kriener. Empathische Betrachtung, Einsichten und nachhaltige Gartenkunst

    »Die Dezimierung der Welt ist mit ihrer Dezimalisierung eng verknüpft«, konstatiert Jürgen Dahl: Die modernen Wissenschaften haben die Natur zwar berechenbar und handhabbar gemacht, doch begreiflicher wurde sie uns nicht. Mit der zergliedernden Betrachtung der Natur geht ihre Zerstörung einher. Das Buch nimmt diesen Frevel in den Blick und stellt ihm eine andere, eine empathische Art der Naturbetrachtung gegenüber – die des pflegenden, bewahrenden Gärtners. Dahl war nicht nur einer der umtriebigsten deutschen Denker der Nachhaltigkeit, sondern vielleicht auch deren sprachmächtigster. Dieser Band versammelt seine gleichermaßen klugen wie zeitlosen Betrachtungen zu Themen wie Artenvielfalt, Atomenergie oder Gentechnik. Die Bibliothek der Nachhaltigkeit präsentiert Autorinnen und Autoren, die als Pioniere und Vordenkerinnen ihrer Zeit voraus waren und ungewöhnliche Wege des Denkens eröffnet haben. Ihre Texte liefern auch heute noch wichtige Impulse für die Diskussion und Praxis der Nachhaltigkeit, Transformation und Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.

    Der unbegreifliche Garten und seine Verwüstung
  • 2001
  • 1998

    Jürgen Dahl hat mit einer Schärfe und Tiefe wie kaum ein anderer erfaßt, was sich im Garten vollzieht. Im Gegensatz zum allgegenwärtigen Machbarkeitswahn funktioniert im Garten nichts, sondern es ereignet sich – oder auch nicht. Respekt vor den Wesen des Gartens, die sich keinem Willen beugen und auf eine ganz stille und doch strenge Art ihr Lebensrecht in den ihnen gemäßen Zeitrhythmen verwirklichen, war Jürgen Dahls oberste Maxime. Weisheit und Heiterkeit, Nachdenklichkeit und Mahnung verbinden sich mit einer schier unstillbaren Entdeckerlust, die dem Autor bis zuletzt Triebkraft war. Wer diese Werke gelesen hat, sieht seinen eigenen Garten mit anderen Augen: respektvoller und selbstkritischer, tiefgründiger und in seinen unendlich vielen Zusammenhängen. Jürgen Dahls Gartenwerke sind – poetisch schön in der Sprache, philosophisch tief und polemisch-streitbar im Inhalt – im besten Sinne Entdeckungsbücher.

    Der neugierige Gärtner
  • 1991