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Wolfgang Hagen

    28. Februar 1950 – 17. Februar 2022
    Gegenwartsvergessenheit
    Das Loch
    Warum haben Sie keinen Fernseher, Herr Luhmann?
    Neudasein
    • Neudasein

      Essays zur sozialen Epistemologie der Smartphone-Fotografie

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden
      Neudasein
      4,0
    • Letzte Gespräche mit Niklas Luhmann. Dirk Baecker, Norbert Bolz, Alexander Kluge und Wolfgang Hagen (Hg.) Niklas Luhmann ist eine feste Größe in der geistigen Landschaft der Bundesrepublik Deutschland und mit seinen Werken weit über deren Grenzen hinaus bekannt. Als erster Professor wurde der Soziologe und Systemtheoretiker 1969 an die neugegründete Universität Bielefeld berufen, wo er bis 1992 tätig war. Drei der letzten Interviews mit dem 1998 verstorbenen Wissenschaftler gewähren den Lesern ungewöhnliche Einblicke in seine Biographie und sein Wirken. So lesen sich etwa die kritische Haltung zu den ersten Studentenprotesten oder die Äußerungen zu seinen verschrobenen Arbeitstechniken wie persönliche Offenbarungen. In dem vorangestellten Gespräch zwischen Dirk Baecker, Norbert Bolz und Wolfgang Hagen steht neben dem Spannungsverhältnis zwischen Soziologie und Massenmedien die Persönlichkeit Luhmanns im Vordergrund. Ein Buch, das mit Schlagfertigkeit und Präzision an einen großen Denker des 20. Jahrhunderts heranführt. "„Warum haben Sie keinen Fernseher, Herr Luhmann?“ ist ein anregendes Interviewbuch, das ein neues Schlaglicht auf die Funktionsweise der Massenmedien wirft.„ (DeutschlandRadio) “Die beiläufig-trockene Art, mit der er [Luhmann] im Interview mit Alexander Kluge über Kollegen spricht, läßt jedesmal etwas Wesentliches aufblitzen." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

      Warum haben Sie keinen Fernseher, Herr Luhmann?
      4,1
    • Das Loch

      Beobachtungen vom Schwinden des Seins

      • 120 Seiten
      • 5 Lesestunden
      Das Loch
    • Gegenwartsvergessenheit

      Lazarsfeld, Adorno, Innis, Luhmann

      • 141 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Massenmedien, sagt Niklas Luhmann, gibt es seit einem halben Jahrtausend, von Gutenbergs Buchdruck an. Erstaunlich genug, dass die Anfänge ihrer wissenschaftlichen Erforschung noch keine siebzig Jahre zurück liegen. Im Blick auf die medienorientierte Sozialforschung macht das „Princeton Radio Research Project“ 1938 hier den Anfang. Zwischen Projektleiter Paul Lazarsfeld und Theodor W. Adorno, dem Leiter der „Music Studies“, kam es dabei zu einer, inzwischen vergessenen, aber bis heute unüberwundenen Differenz um die Frage der Möglichkeit einer solchen Wissenschaft der Massenmedien überhaupt. Der Begriff selbst -“Mass Media“ -stammt aus der Werbebranche und wird erst in den fünfziger Jahren des 20. Jh. über Harold A. Innis und Marshall McLuhan wissenschaftswürdig. Wieviel Vergessen haftet den Medien an, wenn Luhmanns Satz gilt, dass wir „von Welt nur wissen, was wir durch die Massenmedien wissen“ ? Von welcher „Gegenwartsvergessenheit“ (Innis) zeugen sie?

      Gegenwartsvergessenheit