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Elmar Altvater

    24. August 1938 – 1. Mai 2018
    »Die Natur ist die Probe auf die Dialektik«. Friedrich Engels kennenlernen
    Inflation-Akkumulation-Krise. I. Inflation und Reproduktion des Kapitals
    Handbuch. 5, Staat
    Weil Kapitalismus sich ändern muss
    Grenzen der Globalisierung
    Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen
    • Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen

      Eine radikale Kapitalismuskritik

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Anders als der reale Sozialismus bricht der Kapitalismus nicht zusammen - es sei denn durch „äußere Anstöße von extremer Heftigkeit“ und eine „glaubwürdige Alternative im Innern“. Dieser Einschätzung des französischen Historikers Fernand Braudel folgt Elmar Altvater in seinem nunmehr in siebter Auflage erschienenen Buch. Die Dynamik der modernen Gesellschaften verdankt sich der „Dreifaltigkeit“ von europäischer Rationalität der Weltbeherrschung, kapitalistischen sozialen Formen und fossilen Energien. Dies ist die Grundlage der „geo-ökonomischen“ Globalisierung und des „geopolitischen“ neuen Imperialismus, einer Allianz von marktgläubigem Neoliberalismus und auf militärische Macht setzendem Neokonservativismus. Doch ist der Kapitalismus nicht stabil und krisenfrei. Die Finanzkrisen der vergangenen Jahrzehnte sind für wachsende Ungleichheit, ja für Armut und Elend in der Welt verantwortlich. Dass die Begrenztheit von fossiler und nuklearer Energie ein äußerer Anstoß von besonderer Heftigkeit ist, haben die Hurrikane Katrina und Rita zu Bewusstsein gebracht: Eine kapitalistische Gesellschaft ohne Öl versinkt im Chaos. Im Innern der Gesellschaft reifen aber „glaubwürdige Alternativen“ heran: Die Ansätze einer „solidarischen Ökonomie“ und ökologisch nachhaltigen Gesellschaft. Der Kapitalismus, wie wir ihn kennen, gerät an ein Ende.

      Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen
      4,0
    • "Globalisierung" ist in aller Munde - was konkret mit diesem Kürzel gemeint ist und was tatsächlich empirisch bedeutsam ist, wird hingegen selten expliziert. Elmar Altvater und Birgit Mahnkopf geben sich nicht mit dem ersten Eindruck und entsprechenden Schlußfolgerungen zufrieden, sondern versuchen, den gemeinten Sachverhalt gesellschaftstheoretisch zu entschlüsseln.

      Grenzen der Globalisierung
      3,4
    • Die Kritik am Kapitalismus hat spätestens mit der Finanz- und Wirtschaftskrise eine Renaissance erfahren. Gibt es Grenzen des ökonomischen Wachstums? Sind kontrollierte Kapitalmärkte, ein gerechteres Steuersystem oder die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens darauf gerechte Antworten? Diese und andere Fragen diskutieren die Sozialwissenschaftler Hartmut Rosa und Stephan Lessenich, die Währungsexpertin Margrit Kennedy und der Politiker Theo Waigel. Eingeleitet werden die Interviews mit einem Kommentar des Politikwissenschaftlers und Kapitalismuskritikers Elmar Altvater.

      Weil Kapitalismus sich ändern muss
    • Im Jubiläumsjahr von Friedrich Engels' 200. Geburtstag wird seine Kritik am Verhältnis von Gesellschaft und Natur hervorgehoben. Engels' Einsichten zur kapitalistischen Dynamik und deren Auswirkungen auf das Klima sind heute besonders relevant. Als Weggefährte von Marx spielte er eine entscheidende Rolle in der Arbeiterbewegung und unterstützte maßgeblich die Veröffentlichung von „Das Kapital“.

      »Die Natur ist die Probe auf die Dialektik«. Friedrich Engels kennenlernen
    • Exit: mit Links aus der Krise

      • 283 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Seit dem Crash von Lehman Brothers im September 2008 hat sich die Welt radikal verändert. Was als Finanzkrise begann, hat sich längst zu einer Staats- und Demokratiekrise ausgeweitet. Wie aber ist dieser Krise zu begegnen? Wie sehen wirksame politische Alternativen zum realexistierenden Kapitalismus aus? Mit 'Blätter'-Beiträgen von: Elmar Altvater, Samir Amin, Colin Crouch, Tim Jackson, Tony Judt, Claus Leggewie, Birgit Mahnkopf, Robert Misik, Antonio Negri, Kate Pickett, Harald Welzer u. v. a.

      Exit: mit Links aus der Krise