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Cornelius Castoriadis

    11. März 1922 – 26. Dezember 1997

    Cornelius Castoriadis war ein griechischer Philosoph und Sozialkritiker, dessen Werk sich durch außerordentliche Breite und Kontinuität auszeichnet. Er befasste sich mit vielfältigen Disziplinen, von Mathematik und Physik bis hin zu Psychoanalyse und Politik. Ein zentraler Beitrag ist seine Idee, dass gesellschaftlicher Wandel durch das „soziale Imaginäre“ als radikale Diskontinuität entsteht, die institutionell etabliert werden muss, um Anerkennung zu finden. Castoriadis definierte traditionelle Begriffe oft neu und lud die Leser zu einem tieferen Verständnis seines spezifischen Denkrahmens ein. Seine Schriften haben das europäische Denken maßgeblich beeinflusst und wecken bis heute Interesse bei Fachleuten und der Öffentlichkeit.

    Durchs Labyrinth
    Sozialismus oder Barbarei
    Ausgewählte Schriften
    Gespräch über die Geschichte und das gesellschaftlich Imaginäre
    Fenster zum Chaos
    Gesellschaft als imaginäre Institution