Los destinos cruzados de tres personajes -cada uno de ellos pertenecientes a una de las tres grandes religiones que convivían por entonces en España- se perfilan sobre un fondo histórico que constituye un vivo retrato de la Andalucía del siglo XI.
Zusammengeschrumpft auf die Grösse eines Käfers kämpfen sich Hanne, Ralf und Grossvater durch den Dschungel einer Sommerwiese. Bilder: R. Mühlbauer. (ab 10).
Der große Roman über ein entscheidendes Kapitel der religiösen Geschichte Europas: als die Illusion vom friedlichen Miteinander der Religionen zerbrach Im 11. Jahrhundert beginnt das christliche Spanien sich der 300-jährigen muslimischen Fremdherrschaft zu widersetzen. Die berühmte Reconquista, die Rückeroberung der Iberischen Halbinsel, nimmt ihren Anfang. Frank Baers Epos vom Beginn dieses für Europa so bedeutenden Abschnitts erzählt die Geschichte dreier ungleicher Männer – eines gefeierten arabischen Poeten, eines hochgeachteten jüdischen Arztes und eines spanischen Edelmanns -, die trotz ihrer verschiedenen Lebenswelten zu Freunden werden. Jahre später müssen sie jedoch in einer schicksalshaften Nacht erkennen, dass in Andalusien die Tage des friedlichen Zusammenlebens von Christen, Juden und Muslimen gezählt sind. Geschrieben in der Tradition der großen historischen Romane von Lion Feuchtwanger und Stefan Zweig gelang Frank Baer mit „Die Brücke von Alcántara“ ein Meisterwerk.
April 1945: Angeführt von Maxe Milch, Spitzname »Magermilch«, irren nach Pilsen verschickte Berliner Schüler in den Wirren des Krieges heimwärts – zwischen geschlagenen Soldaten, Gefangenenkolonnen und Flüchtlingstrecks, querfeldein, durch Wälder und Felder, zu Fuß, in Güterwaggons, auf Lastern, mit Pferdefuhrwerken. Sie sehen die Toten am Wegesrand, begegnen amerikanischen Soldaten und Menschen, die sich in ihren Häusern und Höfen verschanzt haben. Als sie endlich zu Hause sind im zerstörten Berlin, findet dort keiner, was er sich während des langen Weges erträumt hat.