Klaus Klein Bücher






Das Buch Sachunterricht be-greifen bietet Lehrern Anregungen und Hilfestellungen, um ihren Unterricht offener und kreativer zu gestalten. In einer konsumorientierten Zeit sehen die Autoren die Notwendigkeit, handlungsorientiertes Lernen in den Schulen zu fördern. Neben der Motivation der Schüler wird auch deren motorische Fähigkeiten trainiert. Band 3 präsentiert ein umfassendes Angebot an Experimenten und Studien, die als Ergänzung zum ersten Band dienen. Zu nahezu jedem Themenbereich des Sachunterrichts ermöglichen die vorgestellten Experimente aktives Lernen. Die Beispiele sind den Themen der Rahmenrichtlinien zugeordnet, was Lehrern einen schnellen Überblick über passende Experimente für ihre Unterrichtssituation verschafft. Zudem sind spezielle Schlüsselworte für eine schnellere Auffindbarkeit integriert. Die Darstellung der Einsatzmöglichkeiten und Lernziele ist breit gefächert, sodass Lehrer die Experimente an ihren Unterricht anpassen können. Viele Beispiele sind auch für die Arbeit mit Gruppen geeignet, was ebenfalls in den Experimenten vermerkt ist. Die Struktur der Experimente umfasst 2-5 Seiten, wobei die erste Seite für Lehrer gedacht ist und Lernziele, didaktische Hinweise sowie Materialbedarf und weitere Informationen enthält. Der Versuchsaufbau wird detailliert erläutert und durch eine Skizze ergänzt, die für die Schüler kopiert werden kann.
Sachunterricht konstruktivistisch be-greifen
- 293 Seiten
- 11 Lesestunden
Eine konstruktivistisch orientierte Didaktik geht davon aus, dass eine Eins-zu-eins-Übertragung von Wissen nicht möglich ist. Auch wenn es unserer Intuition vielfach widersprechen mag: Wir können nicht davon ausgehen, dass das Bild, das wir von einer Sachesehen (hier: eine Blume) im Kopf haben, auch bei einem noch so sorgfältigen Vermittlungsprozess in derselben Weise im Kopf der Zuhörer entsteht. Konstruktivistische Orientierung in der Didaktik heißt: Davon ausgehen, dass in den Köpfen der SchülerInnen stets andere Bilder eines thematisierten Unterrichtsgegenstandes (hier: einer Blume) entstehen, als im Kopf der Lehrerin existiert. Die konstruktive Lernumgebung hat dabei einen wesentlichen Einfluss darauf, in welcher Weise die Lernenden konstruieren.