Klaus Grubmüller beleuchtet die bairische Sprache und ihre kulturellen Hintergründe, die oft als grob wahrgenommen wird. Er erklärt sprachliche Besonderheiten und räumt mit Klischees auf, um das Verständnis zwischen Einheimischen und Zugezogenen zu fördern. Neue Beispiele erweitern den Grundwortschatz.
Klaus Grubmüller Reihenfolge der Bücher





- 2024
- 2023
Gutes Bairisch
Eine Anleitung zur gepflegten Konversation
Grias di! – Die Mundart gilt immer noch als Sprache der einfachen Leute, der Bauern und Handwerker. Doch zunehmend bedient sich die „Oberschicht“ des Bairischen, um sich sprachlich abzusetzen. Dialekt ist schick. Ist man des richtigen Gebrauchs jedoch nicht mächtig, wächst die Gefahr, per ungeschicktem Zungenschlag tief ins Fettnäpfchen zu treten. Eines der Ziele dieses Büchleins ist es daher, solchen Peinlichkeiten vorzubeugen. Obwohl die Mundart flexibler in ihrem Regelwerk ist als Standardsprachen, bewegt sie sich doch innerhalb klar bestimmter Grenzen. Host mi? Klaus Grubmüller liefert neben Grundelementen der bairischen Grammatik auch Hinweise zur Gesprächsführung sowie einen soliden Grundwortschatz für eine gepflegte Konversation unter Bayern wie Zuagroasten. Fachliche Seriosität wird dabei mit einem Augenzwinkern präsentiert, denn die Lektüre soll vor allem Spaß machen. Habedere!
- 2010
Novellistik des Mittelalters
- 1384 Seiten
- 49 Lesestunden
Eine der reichhaltigsten und beliebtesten Gattungen der mittelalterlichen Erzählliteratur in einer beispiellosen Ausgabe Boccaccios weltliterarische Schöpfung, die Novelle, hat ihre Vorläufer im Mittelalter: in kürzeren Verserzählungen über List und Betrug, Ehebruch und treue Liebe, erotische Besessenheit und feinsinnige Minne, derbe Obszönität und raffinierte Kasuistik. Der wagemutige Ritter und die höfische Dame, der galante Pfaffe und die kokette Bürgersfrau, der törichte Bauer und der listige Student, die liebestolle Nonne und der naive Mönch sind ihre Helden. Die vorliegende Ausgabe bildet die thematische Vielfalt und Entwicklung dieser Gattung vom frühen 13. bis zum 15. Jahrhundert ab und erschließt sie durch profunde Kommentare. Die mittelhochdeutschen Texte sind kritisch überprüft, vielfach ganz neu ediert und in die Sprache der Gegenwart übersetzt. „Sorgfältig ediert, schwungvoll aus dem Mittelhochdeutschen übersetzt und leicht lesbar. Die Auswahl bietet ein Spiegelbild der Zeit in all ihren Facetten.“ Der Tagesspiegel „Ein überzeugendes Bild vom geschichtlichen, ideologischen und künstlerischen Umfang der Gattung.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung „Zweifellos die beste Anthologie mittelhochdeutscher Kurzerzählungen.“ Arbitrium
- 2007
Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft: Band I, A-G
Neubearbeitung des Reallexikons der deutschen Literaturgeschichte
Das Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft (RLW) ist das Standardwerk der Germanistik. Es erklärt alle wichtigen Fachtermini des Faches präzise und umfassend. Sowohl Gattungsbegriffe (z. B. Drama, Lyrik, Novelle) als auch Termini der Methode (z. B. Hermeneutik, Strukturalismus) und der Literaturtheorie (z. B. Autor, Erzählperspektive) werden hinsichtlich ihrer Wort- und Sachgeschichte erschöpfend erläutert. Jedem Artikel ist eine umfassende Bibliographie beigegeben. Das RLW ist ein unverzichtbares, bewährtes Referenzwerk für jeden Studenten, Hochschullehrer, Literaturwissenschaftler und Lehrer. Zum ersten Mal liegt das Lexikon nun in einer preiswerten Broschurausgabe vor. Es ist inhaltlich identisch mit der gebundenen Originalausgabe (1997-2003) und die erste Informationsquelle für alle Fragen zu den Grundbegriffen der Germanistik.