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Klaus Junker

    18. September 1958
    Zaberns Bildbände zur Archäologie: Götter als Erfinder
    Helenas Töchter
    Griechische Mythenbilder
    • Von homerischer Zeit bis zur Laokoongruppe. Bildende Künstler haben sich vom 7. Jahrhundert v. Chr. an bis in die römische Zeit intensiv mit den griechischen Mythenerzählungen beschäftigt und dabei die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Bild gegenüber dem Medium Sprache ausgeschöpft. Erstmals liegt nun eine Einführung in die Interpretation von Darstellungen griechischer Mythen in der Bildenden Kunst vor. Sie klärt Grundbegriffe, macht mit den wichtigsten Denkmälergattungen und ihrem historischen Kontext vertraut, führt in die Methoden der Bildhermeneutik ein und beschreibt wesentliche Inhalte und Intentionen der Sagenbilder.

      Griechische Mythenbilder
      4,0
    • Helenas Töchter

      • 136 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Die Geschichte der europäischen Mode reicht bis weit in die Antike zurück. Schon in den ältesten figürlichen Darstellungen und in Homers Ilias und Odyssee erscheinen Textil-Luxus und die Freude an schöner Kleidung als ein selbstverständlicher Bestandteil der Lebenswelt: Nachdem Paris Helena geraubt hat, ist es ihm ein wichtiges Anliegen, für eine Ausstattung der neuen Braut zu sorgen, die ihrem Stand und ihrer Schönheit angemessen ist. Textilien und Kleidung haben über mehrere Jahrhunderte als Mittel der gesellschaftlichen Unterscheidung und zur markanten Absetzung der Geschlechter gedient. Von besonderem Interesse ist dabei der Zeitraum von der früharchaischen Zeit bis in die griechische Klassik. Die Autoren verbinden erstmals die ästhetikgeschichtliche, die sozialgeschichtliche und die kunsthistorisch-archäologische Pespektive und heben sich somit entschieden ab von den bisher vorhandenen Publikationen. Die präzisen Bildanalysen erfüllen die zahlreichen Abbildungen mit Leben.

      Helenas Töchter
    • Die griechischen Mythen und die Entstehung der Kultur Das Buch behandelt ein Thema, das direkt an die Wurzeln unserer Kultur geht: die von den griechischen Göttern im Mythos überlieferten Erfindungen. Diese erstrecken sich auf viele Bereiche, von Getreide und Ackerbau als Lebensgrundlage der Menschen über handwerkliche Techniken bis hin zur Musik. Wesentliche Funktion dieser Mythen ist, eine Erklärung für wichtige zivilisatorische Errungenschaften zu bieten. Diese waren nicht von Anfang an vorhanden, sondern wurden von einzelnen Göttern erfunden, die damit zu Wohltätern der Menschen wurden. Somit gelten die Götter als 'Erste Erfinder', die Menschen tragen aber ebenfalls zur Nutzbarmachung der Erfindung bei.

      Zaberns Bildbände zur Archäologie: Götter als Erfinder