Kernfragen des Glaubens und der menschlichen Erfahrung werden in diesem Buch behandelt, darunter die Vereinbarkeit von Gottesglaube und dem Leiden in der Welt. Die Autoren Walter Dietrich und Christian Link untersuchen verschiedene Gottesbilder aus Vergangenheit und Gegenwart, beleuchten Themen wie die Allmacht und Güte Gottes sowie die Herkunft des Bösen. Sie diskutieren, ob das Leiden von Gott verursacht wird oder ob der Mensch dafür verantwortlich ist, und hinterfragen die Gerechtigkeit Gottes. Der Dialog zwischen theologischen Konzepten und menschlicher Realität steht im Mittelpunkt.
Christian Link Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Wie kann Gott das Böse in der Welt zulassen? Diese Frage der Theodizee (der Rechtfertigung Gottes angesichts des Leidens und Übels in der Welt) markiert die Schnittstelle von Theologie und Philosophie. Lebensweltlich formuliert: Wie kann Gott (wenn es ihn denn gibt) zulassen, dass Kriege ganze Ethnien ausrotten, dass Tausende von Menschen Naturkatastrophen zum Opfer fallen, dass also das Böse allem Anschein nach mächtiger ist als das Gute? In diesem Buch geht es nicht um eine verspätete Rechtfertigung Gottes angesichts der Opfer der Geschichte, sondern um die Frage: Wie muss und kann man angesichts der Leidensgeschichte der Menschheit und der Schöpfung insgesamt überhaupt von Gott reden? „Theistische“ Prämissen wie Allmacht und Allgüte werden in Frage gestellt. Stattdessen wird anhand von biblischen und theologischen Fallstudien (Abraham, Hiob, D. Bonhoeffer, H. Jonas, J. B. Metz) ein neuer Zugang zu diesem Problem versucht. Am Ende des Buches wird daher die alte Frage nach dem Bösen noch einmal explizit aufgegriffen. Diese zweite Auflage ist ergänzt, um den Vorschlag des Autors zur Bewältigung des Theodizeeproblems besser vorzubereiten.
Die Theologie Calvins im Rahmen der europäischen Reformation
- 414 Seiten
- 15 Lesestunden
"Die hier vorliegende Gesamtdarstellung der Theologie Calvins ist der Versuch, auf dem Stand der gegenwärtigen, insbesondere auch der in Deutschland weniger bekannten angelsächsischen Forschung ein Bild ihrer ausgebreiteten Wirkung und ihrer Quellen zu entwerfen. Sie bezieht sich deshalb nicht allein auf die Institutio (1559), sondern zieht als gleichrangige Quellen seine exegetischen und homiletischen Arbeiten heran, die ihn als zentrale Gestalt der izweiten Reformation ausweisen. Auf dieser Basis erläutert sie Calvins wichtigste Themen - die beiden Quellen der Gotteserkenntnis (Natur und Schrift), die überragende Bedeutung der Vorsehung, die missverständliche Prädestination oder die bahnbrechende Rolle der Genfer Kirchenordnung - in einer fortlaufenden Interpretation der Quellenschriften, die auf die Arbeit seiner reformatorischen Vorgänger (besonders Luther und Bucer) Bezug nimmt. Dabei liegt ein wichtiger Schwerpunkt auf den heute neu ins Licht gerückten methodischen und hermeneutischen Entscheidungen, die eine neue Sicht auf Calvins theologisches Werk eröffnen können." --Provided by publisher
Calvin im Kontext der Schweizer Reformation
Historische und theologische Beiträge zur Calvinforschung
- 336 Seiten
- 12 Lesestunden
Johannes Calvin ist der bedeutendste Reformator der zweiten Generation, dessen Denken und Werk von Genf aus in die ganze Welt ausstrahlt. Die vielfaltigen Beitrage dieses Bandes nehmen Calvin im Kontext der Schweizer Reformation in den Blick. Dabei kommen seine biblischen Studien, seine Erwahlungslehre, seine Lehre von der christlichen Gemeinde, sein politisches Denken und seine Auseinandersetzung mit den Taufern ebenso zur Sprache wie Calvins Verhaltnis zu den anderen Schweizer Reformatoren Farel, Viret und Bullinger. Daruber hinaus wird der reformatorische Kontext der Stadte Basel, Strassburg und Wittenberg und das Verhaltnis zu Weggefahrten und Schulern untersucht. Die Verbindung von theologischer Fragestellung und historischer Wahrnehmung von Calvins kirchlichem und theologischem Wirken in einem komplexen Umfeld ermoglicht einen Einblick in die verschiedenen Forschungsansatze und Perspektiven der gegenwartigen Calvinforschung im deutschen und niederlandischen Sprachraum. Mit Beitragen von Cornelis Augustijn, Willem Balke, Jan Andrea Bernhard, Christoph Burger, Nicole Kuropka, Christian Link, Peter Opitz, Hans Scholl, Hermann J. Selderhujs, Franz Pieter van Stam, Christoph Strohm, Mirjam G.K. van Veen. Peter Opitz, Dr. theol. habil., Jahrgang 1957, ist Oberassistent am Institut fur Schweizerische Reformationsgeschichte und Privatdozent fur Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultat der Universitat Zurich.
In den Studien zur Schöpfungstheologie versucht Christian Link, die Erfahrungsbasis der Genesis in einem anti-cartesianischen Wissenschaftsmodell zu interpretieren, rehabilitiert die legitime Anfrage der natürlichen Theologie am Beispiel der Erfahrung des Schönen und skizziert eine Verbindung von Schöpfungslehre und Eschatologie.
Die Welt als Gleichnis
- 383 Seiten
- 14 Lesestunden


