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Raoul Vaneigem

    21. März 1934

    Raoul Vaneigem ist ein belgischer Schriftsteller und Philosoph, dessen Werk sich durch seine poetische und schwungvolle Prosa auszeichnet. Als wichtiger Theoretiker der Situationistischen Internationale setzte er sich für Ideen einer freien und selbstregulierenden Gesellschaftsordnung ein. Seine Schriften thematisieren oft die Revolution im Alltag und kritisieren die Konsumgesellschaft. Vaneigems Texte laden die Leser ein, über gesellschaftliche Normen nachzudenken und authentische Daseinsformen zu suchen.

    Dictionnaire de citations
    Resistance to Christianity: A Chronological Encyclopaedia of Heresy from the Beginning to the Eighteenth Century
    The Revolution Of Everyday Life
    Das Buch der Lüste
    Handbuch der Lebenskunst für die jungen Generationen
    An die Lebenden!
    • Diese Streitschrift ist eine vehemente Verteidiung des individuellen Erlebens und der Kostenlosigkeit der Bedürfnisse, die anstelle der tyrannischen Macht der Arbeit und des Geldes die Wesensmerkmale der menschlichen Lebendigkeit sind. Vaneigem kritisiert systematisch die Grundlagen unserer heutigen Zivilisation.§Dem Autor gelingt es nicht nur, eine Fülle provozierender Thesen aufzuzeigen, er hat seine Kritik der Arbeit als ein Plädoyer für eine unmittelbar gelebte Menschlichkeit geschrieben. 'An die Lebenden!' ermuntert dazu, die Wünsche nach einem Leben im Einklang mit den individuellen Bedürfnissen nicht länger der "gefräßigen Bestie der ökonomischen Todesmaschinerie" zu opfern. Die unablässige Heiligsprechung der Ökonomie negiert das konkrete Individuum, bewirkt den Schlaf seiner Vernunft, verkrüppelt seine Emotionalität und nährt so die Ungeheuer der Misere, die als soziale und ökologische Katastrophe die Basis der gelebten menschlichen Existenz verschwinden lassen.§

      An die Lebenden!
      4,0
    • Vorliegendes Buch wurde zwischen 1963 und 1965 verfaßt und in der vorliegenden Form 1967 in Paris veröffentlicht. 1972 wurde das Handbuch von seinen Übersetzern veröffentlicht und nachdem der Fischer Verlag sein Publikationsvorhaben zurückgezogen hatte, 1976 im Verlag Association. "Der Toast auf die Revolutionären Arbeiter" wurde vom Autor als Nachwort 1972 diesem Buch hinzugefügt.

      Handbuch der Lebenskunst für die jungen Generationen
      4,0
    • Das Buch der Lüste

      • 152 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Die zentrale Thematik des Buches ist der Kampf um individuelle Autonomie und die Ablehnung der gesellschaftlichen Zwänge, die durch Arbeit, Schuld und Machtstrukturen entstehen. Der Autor kritisiert die Proletarisierung und die Diktatur der Ware, während er eine Rückkehr zu einem genussvollen, freien Leben propagiert. In seinem Manifest drückt er die Hoffnung auf eine Wiedergeburt der Individuen aus, die sich von der jahrtausendealten Verachtung des Genusses befreien und die Freude am Leben wiederentdecken wollen. Diese Perspektive wird als heiter, naiv und zugleich revolutionär dargestellt.

      Das Buch der Lüste
    • The Revolution Of Everyday Life

      • 304 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Naming and defining the alienating features of everyday life in consumer society, an impassioned critique of modern capitalism argues that the countervailing impulses that exist within deep alienation present an authentic alternative to nihilistic consumerism. Original.

      The Revolution Of Everyday Life
      4,2
    • Le choix de Raoul Vaneigem et sa manière toute personnelle de commenter les citations au gré des thèmes déterminés font de ce dictionnaire une manière de chef-d'oeuvre du détournement considéré comme un art de vivre.

      Dictionnaire de citations
      3,5
    • Nous n'avons jamais cessé de confier le sort de nos libertés à ceux qui se flattaient le mieux de nous en dépouiller. Ainsi n'y a-t-il pas d'infortune que nous n'avons sollicitée sinon de façon délibérée, du moins par une résignation quotidienne où se trouvait bafouée et ridiculisée la volonté d'influer sur le cours du monde et sur la destinée. Cessons de chercher autre part qu'en nous-mêmes la propension à fonder sur l'inhumain une histoire que nous osons encore revendiquer comme la nôtre ! Aujourd'hui, quelle justification invoquerons-nous pour expliquer la course folle de ceux qui mettent à se perdre l'ingéniosité qu'ils pourraient employer à vivre selon leurs désirs ? Car désormais rien n'a plus cours des illusions qui nous enchaînèrent si longtemps sous couvert de nous sauver et libérer.

      Folio actuel - 86: Pour une internationale du genre humain
      3,4