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Bookbot

Oswald Panagl

    8. November 1939
    Die Fledermaus
    Stachel wider den Zeitgeist
    Von Fidelio zu Parsifal
    Im Zeichen der Moderne
    Richard Strauss
    "Glück, das mir verblieb"
    • "Glück, das mir verblieb"

      Ein Erich Wolfgang Korngold-Lesebuch

      • 232 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Erich Wolfgang Korngold musste nach dem Zweiten Weltkrieg in seiner Heimat Europa feststellen, dass er vergessen war, obwohl er in den USA mit Filmmusik-Oscars gefeiert wurde. Heute hat der Komponist jedoch ein wohlverdientes weltweites Revival erfahren. Geboren 1897 in eine untergehende Welt und beeinflusst von seinem Vater, dem einflussreichen Musikkritiker Julius Korngold, wuchs Korngold in der Musiktradition des 19. Jahrhunderts auf. Sein Repertoire umfasste früh Lieder, Instrumental- und Opernwerke wie die gefeierte "Tote Stadt". Ab den 1920er Jahren suchte er abseits der klassischen Musik neue Wege, darunter die Bearbeitung von Operetten. Das Buch beleuchtet sowohl Korngolds Klangwelt als auch die Höhen und Tiefen seines Lebens, einschließlich der Rolle seiner unterstützenden Frau Luzi und der positiven Korngold-Rezeption in den letzten Jahren. Ein berührender Beitrag kommt von seiner Enkelin Kathrin Korngold Hubbard, die von ihrem Leben als Musikerin in den USA erzählt. Mit Geleitwort von Simone Young, Vorwort von Heide Stockinger und weiteren Beiträgen von verschiedenen Autoren wird die weitgestreute Thematik des Lesebuches abgerundet.

      "Glück, das mir verblieb"
    • Richard Strauss

      Metamorphosen eines Heldenlebens

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Die Darstellung von Richard Strauss als Komponist und Mensch ist vielschichtig und ambivalent. Während er von einigen als Wegbereiter der musikalischen Moderne angesehen wird, sehen andere in ihm einen Vertreter konservativer Werte, geprägt von einer deutschen Nationalidentität. Sein persönliches Wesen wird ebenfalls unterschiedlich bewertet: Er gilt als egozentrisch und apolitisch, während andere seine Familienwerte und Treue betonen. Das Buch analysiert Strauss' künstlerische Leitlinien, sein Verhalten und seinen Einfluss, um ein umfassendes Bild seines Schaffens und seiner Persönlichkeit zu vermitteln.

      Richard Strauss
    • Im Zeichen der Moderne

      Musiktheater zwischen Fin de Siècle und Avantgarde

      • 422 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Einzigartig vielfältig ist das Spektrum des Musiktheaters, das sprachliche, szenische und kompositorische Ebenen miteinander verbindet und etwas unerhört Neues schafft. Dem Zusammenwirken dieser unterschiedlichen Facetten entspricht der inter- bzw. transdisziplinäre Zugang des Autors dieses Bandes, des Sprachwissenschaftlers, ausgebildeten Sängers, Essayisten und Musikdramaturgen Oswald Panagl. Seine Essays, die über die Jahre entstanden sind, versammeln sich hier zu einem kenntnisreichen, unprätentiösen und funkelnden Kaleidoskop des modernen Musiktheaters, das seinen Ausgang bei den Komponisten Puccini, Busoni und Debussy nimmt. Der Bogen der beleuchteten Werke reicht bis etwa 1950, zu Opern von Komponisten wie Weill und Britten. Im Zentrum der Darstellung stehen Richard Strauss, Pfitzner, Puccini und Janácek; der nach stilistischen und kulturnationalen Kriterien gesteckte Rahmen sieht auch Bühnenstücke von Schönberg, Schreker, Bartók, Prokofjew und Enescu vor.

      Im Zeichen der Moderne
    • Von Fidelio zu Parsifal

      Spielarten und Stationen des Musiktheaters im 19. Jahrhunderts

      Das Angebot der musikalischen Bühne im 19. Jahrhundert erstaunt und überwältigt zugleich: So unterschiedliche Gattungen wie Grand opéra und Opéra comique, Spieloper wie Bühnenweihfestspiel, dazu russisches musikalisches Volksdrama und französisches Drame lyrique, deutsche Romantik und italienischer Verismo finden in diesem Zeitraum ihren geistigen Ort und emotionalen Sitz. Dahinter stehen Komponisten wie Ludwig van Beethoven, Carl Maria von Weber, Gioachino Rossini, Jacques Offenbach, Giuseppe Verdi oder Richard Wagner sowie weit- und weltbekannte Stücke wie Fidelio und Freischütz, Barbier von Sevilla und Hoffmanns Erzählungen,0La Traviata und Parsifal, dazu Meisterwerke der Operette.0Dieser Band vereint Essays und Studien Oswald Panagls zu Komponisten und Werken des 19. Jahrhunderts mit Untersuchungen0zu übergreifenden Themen wie der Dialektik von Gut und Böse, dem Kerker als dramatischem Ort oder dem Topos des edlen Räubers

      Von Fidelio zu Parsifal
    • Stachel wider den Zeitgeist

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Unter der Devise „Stachel wider den Zeitgeist“ lassen sich vor allem drei Redeweisen und literarische Typen verstehen, denen dieser Band gewidmet ist. Das politische Kabarett, eine zugleich ätzende und gewichtige Instanz der Verspottung und Anklage, mit destruktiver Kritik agierend, aber von konstruktiver Sorge getragen, bildet dabei den einen Schwerpunkt. Der Flüsterwitz, also gleichsam ein anonymes und apokryphes Verfahren kollektiver Psychohygiene, ist ein weiteres, mit dem ersten Bereich bisweilen konvergierendes Sujet. Dazu kommen als Ergänzung und Bereicherung weitere „subversive Textsorten“: politisch getönte Lyrik, aggressiv-polemische Literatur in offener Auflehnung oder vorsichtig chiffriert, auch der tastende Umgang einer jungen Autorengeneration mit einem neuen politischen System und seinen Repräsentanten. Der Referenzzeitraum der Beiträge reicht von der Antike bis in die unmittelbare Gegenwart. Das Bezugsfeld Österreich wird vor allem durch einen Blick auf Länder des ehemaligen Ostblocks erweitert. Grundsätzliche, auch heuristisch-theoretische Überlegungen stehen neben pointierten Fallstudien. Mit Beiträgen von Dieter A. Binder, Ernst Hanisch, Cornelius Hell, Arnold Klaffenböck, Christian Müller, Karl Müller, Beatrix Müller-Kampel, Oswald Panagl, Markus Pausch, Christoph Wagner-Trenkwitz und Alois Woldan.

      Stachel wider den Zeitgeist