Ein Teil des Ganzen. Roman
- 297 Seiten
- 11 Lesestunden






Die Autorin (Jg. 1930) überlebte als einzige ihrer Familie Treblinka, sie lebt heute in London. Aus der perspektive ihres Kindseins erinnert sie sich zunächst an ihre ganz nach den Prestigezwängen wohlhabender jüdischer Familien ausgerichtete Vorkriegserziehung in einer polnischen Kleinstadt. Es folgen die Übersiedlung nach Warschau, die Einweisung ins Getto, die Deportation
Hrsg. Schmidt, Hartwig Zahlr. tls. farb. Phot. aus dem Film 167 S.
das Ende einer Kindheit
7. Auflage. Hanser. Mnchen, 1982. 294 S., LeinenU - original von Janina David auf Titel signiert -
Den Schrecken des Ghettos u. des Krieges entkommen, wartet die nunmehr 16jährige Janina in Paris auf ein australisches Einreisevisum. Die wiedergefundene Freiheit stellt sie vor neue Probleme: Fehlende Papiere, Sprachbarrieren, Einsamkeit, Kälte. Sie braucht sehr viel Mut, um mit den quälenden Erinnerungen zu leben und auf eine Zukunft zu hoffen
Den Schrecken des Ghettos u. des Krieges entkommen, wartet die nunmehr 16jährige Janina in Paris auf ein australisches Einreisevisum. Die wiedergefundene Freiheit stellt sie vor neue Probleme: Fehlende Papiere, Sprachbarrieren, Einsamkeit, Kälte. Sie braucht sehr viel Mut, um mit den quälenden Erinnerungen zu leben und auf eine Zukunft zu hoffen.
Den Schrecken des Ghettos u. des Krieges entkommen, wartet die nunmehr 16jährige Janina in Paris auf ein australisches Einreisevisum. Die wiedergefundene Freiheit stellt sie vor neue Probleme: Fehlende Papiere, Sprachbarrieren, Einsamkeit, Kälte. Sie braucht sehr viel Mut, um mit den quälenden Erinnerungen zu leben und auf eine Zukunft zu hoffen.
Die Mittvierzigerin Victoria, eine Sozialarbeiterin, die beruflich fortwährend mit Elend udn Ausweglosigkeit konfrontiert wird, stürzt in eine tiefe Depression und plant ihren Selbstmord. In der Erinnerung an traumatische Erfahrungen in der Kindheit und Jugend, an eine unglückliche Liebe und an die Erlebnisse ihres beruflichen Alltags verdeutlicht sich das Leben einer Frau, die im Einsatz für die Belange anderer versäumte, ihr eigenes Dasein in die Hand zu nehmen. Erst durch die Rückbesinnung und das Wahrnehmen von Ereignissen in ihrem Umfeld gewinnt sie neuen Lebensmut.