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Bookbot

Ruth Wodak

    12. Juli 1950
    Das kann einem nur in Wien passieren
    Das Sprachverhalten von Angeklagten bei Gericht
    Kreatives Formulieren. Anleitungen zu geschlechtergerechtem Sprachgebrauch
    Sprache und Identität in Österreich
    Zur diskursiven Konstruktion nationaler Identität
    Das kann immer noch in Wien passieren
    • Antisemitische Beleidigungen auf offener Straße, Diskriminierung im Beruf oder der Kampf um staatliche Wiedergutmachung: Die »Alltagsgeschichten « sammeln Eindrücke, Erlebnisse und Geschichten, die viele Jüd:innen aus drei Generationen erlebt haben und klarmachen: Das kann immer noch in Wien passieren. Diese Geschichten sollen nicht »anklagen«. Sie sind voll Humor, aber auch von Trauer und Wut erfüllt, sie ironisieren und verfremden. Sie finden in Wien statt, wo sich Kosmopolitisches mit Provinziellem vermischt; wo sich viele so wohlfühlen und trotzdem immer vom Auswandern sprechen; wohin viele zurückgekehrt sind, nachdem sie vertrieben worden waren; wo dem Antisemiten Karl Lueger ein großer Platz mit Statue am Ring gewidmet ist, an Sigmund Freud aber nur ein kleiner Park erinnert. Der alltägliche Antisemitismus besitzt auch in Wien eine so lange Tradition, dass er oft gar nicht mehr auffällt. Und genau deshalb soll dieser Band seine Leser:innen zum Nachdenken anregen. Mit Beiträgen von: Robert Schindel, Doron Rabinovici, Anna Goldenberg, Ernst Strouhal, Verena Krausneker, Oscar Bronner, Sophie Lillie, Ariel Muzicant u. v. m.

      Das kann immer noch in Wien passieren
    • Die vorliegende Studie rekonstruiert die diskursive Verfertigung nationaler Identitäten und integriert unterschiedliche Zugänge zur Analyse nationaler Identitätsbildungsprozesse (Diskursanalyse, cultural studies, historisch-politologische Zugänge) in einem interdisziplinären Ansatz. Die Arbeit steht in der Tradition der Kritischen Linguistik und insbesondere der Kritischen Diskursanalyse, wie sie bereits in Studien zum Nachkriegsantisemitismus (Wir sind alle unschuldige Täter, stw 881), in der Untersuchung der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit im Rahmen des Gedenkjahres 1988 (Die Sprachen der Vergangenheit, stw 1133) und in der Studie zur politischen und sprachlichen Ausgrenzung und Diskriminierung rumänischer Flüchtlinge nach der »Wende« (Notwendige Maßnahmen gegen Fremde, 1995) entwickelt und ausdifferenziert wurde. Stand in den bisherigen Untersuchungen die diskursive Konstruktion im Mittelpunkt, so geht es in der vorliegenden Studie in erster Linie um die sprachliche Konstruktion von Gleichheit. Es geht darum, in einem abduktiv-hermeneutischen Vorgehen die unterschiedlichen Diskursstrategien aufzudecken und begrifflich zu fassen, deren Funktion darin besteht, nationale Identitäten zu verfertigen.

      Zur diskursiven Konstruktion nationaler Identität
    • Der vorliegende Band dokumentiert die Ergebnisse eines Internationalen Kolloquiums, das vom 15. bis 17. Oktober in Wien stattfand und Fachleute (Sprach- und Literaturwissenschaft, Politologie, Soziologie) aus einigen Ex-Volksdemokratien (Russland, Ungarn, Polen, Ostdeutschland) sowie aus Österreich und Westdeutschland. Im Mittelpunkt der Beiträge und Diskussionen dieser Tagung steht die Frage nach den diversen Aspekten der Normsprache des Kommunistischen Imperiums in der Zeit seines Niederganges und während, bzw. nach der „Wende“, wobei das traditionelle Bild der monolithischen „langue de bois“, so wie es das Standardwerk von Françoise Thom geprägt hat, im Sinne beträchtlicher Differenziertheit und Anpassungsfähigkeit an neue Gegebenheiten modifiziert wird. Besonderes Interesse finden auch die Parallelen und Übergänge zwischen der totalitären Sprache stalinistischer Ausrichtung und den sprachlichen Strategien, die im Rahmen der gegenwärtigen Renaissance von Nationalismen und Antisemitismen in den Ländern des „Ostens“ (und nicht nur in diesen) an Bedeutung gewinnen.

      Totalitäre Sprachen
    • Politische Kommunikation auf der EU-Backstage

      Ergebnisse aus der Diskursforschung

      Open Access - frei verfügbare elektronische AusgabeDieses Werk ist als Open Access-Publikation im Sinne der Creative Commons-LizenzBY-NC-ND International 4.0 (»Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen«) unter der DOI 10.14220/9783737005777 erschienen. Um eine Kopie dieser Lizenz zu sehen, besuchen Sie http://creativecommons. org/licenses/by-nc-nd/4.0/. In Zeiten mehrfacher Krisen befindet sich die Zufriedenheit der europäischen BürgerInnen auf einem Tiefstand. Zwar kann diskurs-soziolinguistische Forschung kein Rezept gegen Frustration bieten. Doch Wissen und Einblick in politische Prozesse ermöglichen ein Verstehen von Entscheidungsverläufen – und damit eine Abkehr von verzerrenden und hilflosen Verschwörungstheorien. In der Tradition des »Symbolischen Interaktionismus« und der Kritischen Diskursforschung beschäftigt sich Ruth Wodak mit der jeweils eigenen Logik in Organisationen, die Außenseitern häufig unverständlich bleibt und irrational erscheint. Wie fallen Entscheidungen? Welche Machtspiele sind dabei involviert? Wer besitzt welches Wissen, wer mischt mit, wer ist ausgeschlossen? Wo wird wirklich entschieden und warum?

      Politische Kommunikation auf der EU-Backstage
    • Rechtspopulistische Politik rückt in die Mitte, einige Parteien ziehen viele WählerInnen an. Aber wissen wir, warum? Und warum gerade jetzt? In diesem Buch zeichnet Ruth Wodak den Weg solcher Parteien von den Rändern der politischen Landschaft in die Mitte nach – im Versuch, zu verstehen und zu erklären, wie sie sich von Randerscheinungen zu einflussreichen politischen Akteuren entwickelt haben, die auch den Medien die Themenwahl vorgeben.

      Politik mit der Angst