Das Wechselspiel von Führung und Konkurrenz kennzeichnet strategische Optionen in demokratischen Ordnungen. Demokratie kann ohne Wettbewerb und Führung, ohne Machtgewinn und Machtverlust nicht existieren. Peter März portraitiert und analysiert die jeweilige Nummer Eins in der deutschen Politik - die Kanzler von Bismarck bis Schröder - und die Faszination, die dieses Amt ausstrahlt. In der zweiten überarbeiteten Auflage des Buches wird auch die Konstellation der Wahljahres 2002 berücksichtigt.
Deutschland zwischen dem langen 19. Jahrhundert und dem kurzen 20. Jahrhundert
308 Seiten
11 Lesestunden
Im Buch „Der Erste Weltkrieg“ entsteht durch die Gesamtkomposition von vielfach farbigen Bildern, Landkarten und Karikaturen mit einem die Entwicklung differenzierenden Text ein neues Gesamtbild. Der Titel vermeidet die so häufige Konzentration auf entweder militärische bzw. politische oder sozialgeschichtliche Abläufe. Das Buch zeigt den Stellenwert der Diskussion um die Parlamentarisierung in Deutschland vo allem ab 1916 ebenso wie Intentionen und Ergebnisse der strategischen Planungen und der sich anschließenden Feldzüge. Der Autor nimmt sowohl die Perspektive von Kommandohöhen politischer und militärischer Führungen wie die der Soldaten in den Schützengräben und der Hunger leidenen Zivelbevölkerungen ein. Obwohl, was insbesondere die innenpolitischen Entwicklungen anlangt, Deutschland im Vordergrund steht, wird doch zugleich ein Panorama des Konflikts aus Sicht und Interessenlage aller anderen Beteiligten entwickelt. Damit wird zugleich deutlich, dass der Erste Weltkrieg für Balkan, Italien, Nahen Osten, darüber hinaus koloniale Imperien und das sich revolutionär verändernde Russland eine weltgeschichtliche Zäsur mit prägenden Wirkungen darstellt.
Die Bearbeitung der Zeit zwischen dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem „Anschluss“ zählt in Österreich zu den besonders schwierigen Herausforderungen für die Geschichtswissenschaft. Von politischen Überzeugungen geprägte Darstellungen und Sichtweisen einzelner Ereignisse und Erscheinungen verstellten oft den Blick auf das Ganze, auf weniger spektakuläre, aber mindestens ebenso relevante Bereiche gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklung im Österreich der „Zwischenkriegszeit“. Das Land Oberösterreich initiierte ein wissenschaftliches Großprojekt zur Erforschung der Geschichte Oberösterreichs zwischen 1918 und 1938. Durch Beschluss der Landesregierung im März 2010 wurde das Oberösterreichische Landesarchiv mit seiner Durchführung betraut. - Kurmittelhaus Bad Ischl - Ein gerne übersehener Wirtschaftszweig: die oberösterreichische Bauwirtschaft in der Zwischenkriegszeit - Mobilität, Verkehr und Infrastruktur im ländlichen Oberösterreich zwischen den Weltkriegen - Tourismus ohne Kaiser: Das Salzkammergut und die oberösterreichischen Kurorte zwischen den Weltkriegen - Emigration aus Oberösterreich von 1918 bis 1938 - Süchte in der Provinz - Alkohol, Tabak und Drogen ( 1918-1938)