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Wolfgang Prosinger

    8. Mai 1948 – 22. September 2016
    Gut sterben
    Lasst uns in Frieden
    Das rabenstarke Lexikon der Scene-Sprache
    Bella Italia
    In Rente
    Tanner geht
    • Tanner geht

      • 175 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Ulrich Tanner weiß, dass er bald sterben wird. Er ist unheilbar krank. Die Schmerzen werden nur unterdrückt von Medikamenten, die ihm die Sinne rauben. Und er weiß, dass der Tod bei seiner Krankheit qualvoll sein wird. Daher hat er eine Entscheidung getroffen: Er wird in die Schweiz gehen und dort Sterbehilfe in Anspruch nehmen. Sterbebegleitung und Sterbehilfe sind in Deutschland nach wie vor Tabuthemen. Die Diskussion darüber ist schwierig und emotional extrem aufgeladen. Dabei fürchten wir nichts mehr als schmerzhaftes, fremdbestimmtes Sterben. Wolfgang Prosinger begleitete Ulrich Tanner in den letzten Wochen und Monaten seines Lebens und führte zahlreiche Gespräche mit seinen Freunden. Erstmals liegt mit diesem Buch der intime, einfühlsame Bericht über einen Tod aus freiem Willen vor.

      Tanner geht
      4,3
    • In Rente

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      «Was für eine Zumutung, dachte Hecker, dass wir gerade im Alter gezwungen sind, aus diesem Trott, den wir uns wohlweislich geschaffen haben, herauszutreten und das Leben neu zu erfinden. In Rente, fand Hecker, und er hielt das für eine nüchterne Betrachtung, sollte man eigentlich mit zwanzig gehen, dann hätte man Kraft für diesen Lebensumschwung. Aber ihn mit seinen 65 Jahren damit zu belästigen – ‹Nein danke›, rief er laut, und er fand sich wunderlich, weil er allein in der Küche stand, Pilze putzte und nirgendwo ein Zuhörer war.» Nichts bedeutet eine größere Veränderung für unser Leben als der Renteneintritt. Denn wir werden ab der Grundschule vom Leistungsgedanken bestimmt: Schule schaffen, Job bekommen, Karriere machen etc. Plötzlich aber geht es nicht mehr um Leistung. Eine Konstante, die das Leben 60 Jahre lang bestimmt hat, bricht weg. Ist das ein Glücksfall, weil leidige Pflichten und Zwänge endlich wegfallen? Oder bedeutet es den Absturz in die Bedeutungslosigkeit und den Verlust des Lebenssinns? Einfühlsam, dicht und humorvoll beschreibt Prosinger den Weg in die Rente, der uns alle – ganz unmittelbar oder als Angehörige – angeht.

      In Rente
      4,0
    • Gut sterben

      Würdevoll, friedlich, selbstbestimmt

      • 263 Seiten
      • 10 Lesestunden

      „Wer wissen will, welche Möglichkeiten ihr oder ihm am Lebensende bleiben, tut gut daran, dieses Buch zu lesen“ (Dr. Timothy E. Quill). Wie wünschen wir uns unser Ende? In Frieden, Würde und selbstbestimmt. Der medizinisch-technische Fortschritt lässt uns älter werden, aber was geschieht, wenn wir schwer krank werden? Die moderne Medizin stellt Ärzte, Patienten und Angehörige vor die Frage: Sollen sie Schwerstkranken helfen, ihr Leben zu beenden? Wer entscheidet, wann ein Leben zu Ende gehen soll, wenn die Betroffenen nicht mehr mitsprechen können? Können Patientenverfügungen Klarheit schaffen? Und wie müssen sie formuliert sein, um in rechtlichen und medizinischen Grenzfällen Sicherheit zu bieten? Während diese Fragen in den USA bereits offen diskutiert werden, beginnt in Deutschland das öffentliche Nachdenken. Das Buch erläutert die Problematik anhand zahlreicher Patientengeschichten. Dr. Wanzer bringt seine jahrzehntelange Erfahrung als Hausarzt und seine Perspektive als Vertreter der Patientenrechte ein. Ergänzt wird das Werk durch ein Nachwort von Wolfgang Prosinger, das die rechtliche und medizinische Situation in Deutschland beleuchtet. Im Anhang finden sich Adressen von Organisationen, die sich mit Sterbehilfe und Sterbebegleitung beschäftigen, sowie Muster für Patientenverfügungen. Deutsche Erstausgabe.

      Gut sterben