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Bookbot

Jo Reichertz

    2. Dezember 1949
    Kommunikationsmacht
    Einführung in die qualitative Videoanalyse
    Die Abduktion in der qualitativen Sozialforschung
    Gemeinsam interpretieren
    Grenzen der Kommunikation - Kommunikation an den Grenzen
    Die Macht der Worte und der Medien
    • Die Macht der Worte und der Medien

      • 332 Seiten
      • 12 Lesestunden
      4,0(1)Abgeben

      Das Buch fragt nach der Kraft der Wirkung von Medien und Worten und bearbeitet damit eine zentrale Frage der Gegenwartsgesellschaft. So wird beispielsweise diskutiert, unter welchen Bedingungen das Fernsehen Wirkungen erzielen kann, wie sich die Medienkommunikation für die und in der Berufsarbeit von Unternehmern, Unternehmensberatern und Wissenschaftlern nutzen lässt und ob es in interpersonaler Kommunikation hinreicht, das richtige Argument in schöne Worte zu fassen.

      Die Macht der Worte und der Medien
    • Dieser Band bringt verschiedene Disziplinen wie Soziologie, Kommunikationswissenschaft, Linguistik, Kultur- und Sozialanthropologie, Psychologie und Medienwissenschaft zusammen, um die Untersuchung von Kommunikationsprozessen in Grenzbereichen des Sozialen zu beleuchten. Dabei wird die Notwendigkeit eines Überdenkens zentraler sozialtheoretischer Begriffe wie Subjekt, Akteur, Agency und kommunikatives Handeln diskutiert. Kommunikation an den Grenzen bezieht sich auf Verhaltensabstimmungen, bei denen unklar ist, ob die beteiligten Akteure in der Lage sind, sinnvoll zu kommunizieren. Dies betrifft Menschen mit Diagnosen wie Demenz, Schizophrenie oder Autismus sowie Tiere, Pflanzen oder Roboter. Die Grenzen der Kommunikation fokussieren weniger den Akteur, sondern problematisieren den Kommunikationsvorgang selbst, einschließlich der Interaktion mit Sounds, Materialien und Atmosphären. Es wird erörtert, ob und wie Kommunikation stattfindet, wenn die üblichen Mittel und Voraussetzungen nicht gegeben sind. Zentrale Fragen sind, welche Bedingungen Akteure erfüllen müssen, um kommunizieren zu können, und welche Voraussetzungen Praktiken erfüllen müssen, um als kommunikativ zu gelten. Zudem wird untersucht, welche Auswirkungen es hat, wenn kommunikatives Handeln nicht mehr an bewusstes und intentional handlungsgebunden ist.

      Grenzen der Kommunikation - Kommunikation an den Grenzen
    • Gemeinsam interpretieren

      Die Gruppeninterpretation als kommunikativer Prozess

      Gemeinsam zu interpretieren gehört in der deutschen qualitativen Sozialforschung seit Jahrzehnten zum Alltag der Forschung – ohne dass allerdings etwas Wesentliches über diesen Alltag der Gruppeninterpretationen bekannt ist. Das vorliegende Buch möchte deshalb die alltägliche Praxis der Gruppeninterpretation erstmalig sichtbar machen und reflektieren. Zu diesem Zweck wird ein systematischer Überblick über die Theorien und Praxen der Gruppeninterpretation und deren Spielarten gegeben. Dann wird ein Fall einer Gruppeninterpretation exemplarisch dokumentiert und reflektiert. Dabei werden vor allem die kommunikativen und sozialen Prozesse bei der Produktion und Konstruktion sozialwissenschaftlichen Wissens sichtbar(er) gemacht. So wird nicht nur das Reflexionswissen über dieses Verfahren gemehrt, sondern dieses Wissen ist hilfreich, wenn man selbst Gruppeninterpretationen durchführen oder daran teilnehmen möchte.

      Gemeinsam interpretieren
    • Die Abduktion in der qualitativen Sozialforschung

      Über die Entdeckung des Neuen

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Wie kommt es zur Entdeckung des Neuen in der sozialwissenschaftlichen Forschung? Konsens herrscht darüber, dass dies allein mit einer gedanklichen Operation möglich ist, die Charles Sanders Peirce mit dem Namen ‚Abduktion‘ belegt hat. In dem Buch wird nicht nur herausgearbeitet, was Peirce selbst unter dem Begriff der Abduktion verstand, sondern auch, wie die Abduktion in der konkreten qualitativen Sozialforschung herbeigeführt und wie sie später im Forschungsprozess geprüft werden kann. In der hier vorliegenden zweiten Auflage wird die neueste Literatur zur Abduktion aufgearbeitet und die Bedeutung der Kommunikation für das Zustandekommen von Abduktionen sichtbar gemacht. „Insgesamt ist der Band nicht nur informativ, er ist über weite Strecken auch durchaus eine vergnügliche Lektüre, insbesondere dort, wo Reichertz die pointierte und bilderreiche Sprache von Peirce in größeren Ausschnitten wiedergibt.“ Soziologische Revue, 03/2008

      Die Abduktion in der qualitativen Sozialforschung
    • Einführung in die qualitative Videoanalyse

      Eine hermeneutisch-wissenssoziologische Fallanalyse

      • 163 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Qualitative Sozialforschung verwendet immer öfter Videoaufzeichnungen als Datenmaterial. Allerdings verfügt die qualitative Sozialforschung noch nicht über ausgearbeitete Verfahren, diese Daten angemessen auszuwerten. Oft werden Techniken der Interpretation stehender Bilder lediglich übertragen. Das Buch plädiert in Auseinandersetzung mit anderen qualitativen Verfahren der Bild- und Videoanalyse für die Eigenständigkeit der Videoanalyse und entwickelt daraus die Kunstlehre einer hermeneutischen Videoanalyse. Zugleich wird in Form einer Fallstudie die Interpretation eines kurzen Videos Schritt für Schritt vorgestellt und ausführlich begründet.

      Einführung in die qualitative Videoanalyse
    • Kommunikationsmacht

      Wirkungen und Potentiale kommunikativen Handelns

      Kommunikation kann Macht haben, kann dem anderen ein bestimmtes Handeln nahe legen, ohne dass direkter oder indirekter Zwang dahinter steht. Die Frage ist, weshalb kommunikatives Handeln auch ohne Gewalt und Herrschaft Macht entfalten kann. Eine klare Antwort hat die Soziologie und die Kommunikationswissenschaft bislang noch nicht geben können. Hier wird eine Antwort entworfen und gezeigt, dass und wie alltägliche Kommunikationsmacht sich im kommunikativen Zusammenspiel erst aufbauen muss, um wirken zu können. Dabei kommt der Beziehung und deren Auswirkung auf die Identität der Beteiligten eine besondere Bedeutung zu. Das Verständnis der alltäglichen Macht von Kommunikation kann dabei helfen, Kommunikationsmacht zu nutzen oder sich gegen sie zu wehren.

      Kommunikationsmacht