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Lutz Bellmann

    1. Januar 1956
    Die ostdeutschen Betriebe in der internationalen Arbeitsteilung
    Datenlage und Interpretation der Weiterbildung in Deutschland
    Arbeitsplatzdynamik in betrieblichen Neugründungen Ostdeutschlands
    Institutionen, Löhne und Beschäftigung
    Expansion der Leiharbeit?
    Unternehmerische Herausforderungen zu Beginn des demografischen Einbruchs
    • In einigen Branchen ist der Fachkräftemangel bereits spürbar. Die demografische Entwicklung erfordert mittelfristig aber in allen Wirtschaftszweigen neue Strategien. In der Veröffentlichung fassen das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) die Ergebnisse eigener Studien und Erhebungen zusammen. Ziel ist die Bestandsaufnahme der derzeitigen Situation auf dem Arbeitsmarkt als Grundlage für die Entwicklung von Strategien zur Bekämpfung des zukünftigen Fachkräftemangels. Die Projektionen der beiden Forschungsinstitute zeigen, wie sich die Engpässe langfristig auf größere regionale Räume und Berufsfelder und Branchen ausweiten werden. Zwei Studien bilden dazu die Quer- und Längsschnittgrundlage: das IAB-Betriebspanel und das BIBB-Qualifizierungspanel. Weitere quantitative Studien analysieren Rekrutierungsstrategien in ausgewählten Branchen.

      Unternehmerische Herausforderungen zu Beginn des demografischen Einbruchs
    • Expansion der Leiharbeit?

      • 156 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Nahezu jeder vierte Betrieb in Deutschland mit 100 bis 199 Beschäftigten setzt Verleihfirmen ein, um seinen Arbeitskräfteeinsatz zu decken. In größeren Betrieben mit 200 bis 4.999 Beschäftigten liegt der Anteil der Nutzer bei etwa 40 Prozent, während über die Hälfte der Großbetriebe bereits Entleiher sind. Diese Zahlen zeigen das Zuwachspotenzial für die Beschäftigungsdynamik der Verleihbranche, insbesondere durch Nachahmungseffekte und passgenauere Angebote. Anhand des IAB-Betriebspanels wurde untersucht, welche betrieblichen Rahmenbedingungen mit Leiharbeit verbunden sind und wie andere Beschäftigungsformen betroffen sind. Die gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung zählt zu den Wachstumsbranchen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Die Deregulierung der Einsatzbedingungen hat die Zahl der „Intensivnutzer“ von Leiharbeit erhöht. Diese Intensivnutzung bezieht sich auf den kontinuierlichen Einsatz von Leiharbeitern in erheblichem Umfang im Verhältnis zur Stammbelegschaft, oft in Mittel- und Großbetrieben des verarbeitenden Gewerbes. Das Forschungsprojekt analysierte durch Betriebsfallstudien die Motivlagen, Strategien und Praktiken der Intensivnutzung im Kontext des wirtschaftlichen Aufschwungs und der politischen Deregulierung. Positive Erfahrungen mit Leiharbeit, das Kosten-Nutzen-Verhältnis und die „Normalisierung“ von Leiharbeit in der betrieblichen Mitbestimmung führen dazu, dass Unternehmen Leiharbeit nicht nur in Sondersituation

      Expansion der Leiharbeit?
    • Der Sammelband, der Knut Gerlach gewidmet ist, deckt zentrale Bereiche der Arbeitsökonomie ab, in denen Gerlach geforscht und publiziert hat, und folgt seiner Auffassung, dass der Markt mit seiner Einbettung in das Netzwerk von Institutionen und Regulierungen wichtigster Gegenstand der Arbeitsmarktforschung ist. „Im Vordergrund stehen theoretische und empirische Untersuchungen über Institutionen des Arbeitsmarktes, Arbeitseinkommen, Arbeitsmarktpolitik und betriebliche Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsposition sowie zur Beschäftigungssituation.“ Im Einzelnen werden folgende Themen behandelt: gewerkschaftliche Lohnpolitik, Brentanos ökonomische Theorie, verschiedene Determinanten der Lohnhöhe, die Auswirkungen von Gewinnbeteiligung auf Fluktuation und Produktivität, Arbeitsanreize durch Lohnersatzleistungen, der Einfluss von Lohnkostenzuschüssen auf die Beschäftigungschancen, betriebliche Beschäftigungspakte, Personalpolitik mittels befristeter Beschäftigungsverhältnisse, die Entstehung ethnischer Segregation in Wohngebieten sowie die Konzeption des Organisationskapitals.

      Institutionen, Löhne und Beschäftigung
    • Bei der Suche nach Lösungen für die Arbeitsmarktprobleme in den neuen Bundesländern wuchsen die Erwartungen an betriebliche Neugründungen, insbesondere als der wirtschaftliche Aufbau stagnierte und ehemalige Treuhandunternehmen Stellen abbauten. Es entstand der Eindruck, dass diese Neugründungen die Arbeitsplätze der großen Kombinate ersetzen könnten. Angesichts der anhaltenden Arbeitslosigkeit und hohen Insolvenzrate stellt sich die Frage, ob junge Unternehmen tatsächlich in der Lage sind, Arbeitsplätze zu schaffen oder ob nur ein Teil von ihnen dazu fähig ist. Die Studie untersucht auf Basis der IAB-Betriebspanels verschiedene Hypothesen zum Beschäftigungswachstum neu gegründeter Betriebe in den neuen Bundesländern. Sie analysiert die Ursachen für die unterschiedlichen Beschäftigungsentwicklungen zwischen west- und ostdeutschen Betrieben sowie zwischen ostdeutschen Neugründungen und Altbetrieben. Die Einflussfaktoren der Beschäftigungsdynamik werden zunächst deskriptiv dargestellt und anschließend durch ein multivariates zweistufiges Wachstumsmodell ergänzt. Zentrale Ergebnisse zeigen, dass Investitionen in Produktionsgüter und die Inanspruchnahme öffentlicher Fördermittel die Beschäftigungsentwicklung positiv beeinflussen. Betriebe mit steigenden Umsatzerwartungen wachsen, während solche mit sinkenden Erwartungen oder schlechter technischer Ausstattung schrumpfen. Die Wachstumsrate der Beschäftigung sinkt mit steigendem Bet

      Arbeitsplatzdynamik in betrieblichen Neugründungen Ostdeutschlands
    • Wissenschaftler und Praktiker, die sich über die individuellen Beteiligungsstrukturen im Bereich der Weiterbildung einen Überblick verschaffen wollen, stoßen auf Schwierigkeiten. Eine umfassende Gesamtstatistik, die die Ergebnisse von verschiedenen Weiterbildungsstatistiken über die individuelle Weiterbildungsbeteiligung kritisch zusammenträgt, fehlt. Mit der vorliegenden Expertise versucht der Autor Lutz Bellmann, im Auftrag der Expertenkommission „Finanzierung Lebenslanges Lernen“, diese statistische Grauzone zu erhellen. Neben begrifflichen Ein- und Ausgrenzungen, Überlegungen zum Bedeutungsgewinn der Weiterbildung und ihrem Zusammenhang zum Lebenslangen Lernen beschreibt Bellmann die existierenden Informations- bzw. Datenquellen der Weiterbildung. Zudem werden zentrale empirische Ergebnisse aus den unterschiedlichen Datenquellen zu folgenden inhaltlichen Bereichen zusammengetragen: Verbreitung formeller und informeller Lernformen; Weiterbildungsteilnahme insgesamt und nach Qualifikation, Geschlecht und Region differenziert; Weiterbildungsteilnahme besonderer Personengruppen wie sozial Benachteiligter, einkommensschwacher Gruppen, Ausländer und älterer Menschen; Wirkungen von Weiterbildung auf die individuelle Beschäftigungsfähigkeit und gesellschaftliche Partizipation; Individuelle Nutzen und Kosten der Weiterbildung.

      Datenlage und Interpretation der Weiterbildung in Deutschland
    • Im wirtschaftlichen Aufholprozess muss Ostdeutschland seine wirtschaftliche Basis ausbauen und (noch) vorhandene Strukturdefizite verringern. Unternehmen aus dem Ausland, die in den ostdeutschen Bundesländern neue Märkte suchen und günstige Investitionsbedingungen vorfinden, sind dafür sehr wichtig. Der Zugang zu ausländischen Märkten ist darüber hinaus für viele Betriebe Ostdeutschlands entscheidendes Kriterium für ihre Wettbewerbsfähigkeit. Auf der Tagung - das 4. Forschungstreffen der Projektgruppe „IAB-Betriebspanel“ - am 26. Juni 2001 in Magdeburg wurden verschiedene Beiträge zur Bedeutung und den Einfluss auslandskontrollierter und exportierender Betriebe in Ostdeutschland präsentiert. In den Tagungsband wurden insgesamt 5 Beiträge aufgenommen. Das inhaltliche Spektrum reicht dabei von einer Darstellung der Bedeutung der Exportaktivitäten ostdeutscher Betriebe, über den Vergleich der Beschäftigungsentwicklung auslandskontrollierter und exportierender Betriebe mit anderen Betrieben Ostdeutschlands bis zur Analyse der Produktivität auslandskontrollierter Betriebe im Vergleich zu Betrieben im inländischen Besitz.

      Die ostdeutschen Betriebe in der internationalen Arbeitsteilung
    • Seit 1995 führt die Projektgruppe „IAB-Betriebspanel“ jährlich Forschungstreffen durch. Am 4./5. Oktober 2001 fand die 7. Veranstaltung zum Thema „Betriebliche Reorganisation und Fachkräftebedarf“ statt, deren Beiträge und Korreferate in diesem Band dokumentiert sind. Hübler/Jirjahn analysieren die Wechselwirkungen zwischen betrieblicher Mitbestimmung und Reorganisationsmaßnahmen hinsichtlich der Arbeitsproduktivität. Gerlach/Meyer/Tsertsvadze untersuchen die Segregation zwischen un-/angelernten Arbeitern und qualifizierten Angestellten sowie zwischen diesen Gruppen und Facharbeitern. Bertschek/Kaiser beleuchten die Effekte organisatorischer Veränderungen, wie verstärkte Gruppenarbeit und flachere Hierarchien, auf die Produktivität. Backes-Gellner/Schmidtke widmen sich der Frage, warum Unternehmen unterschiedlich erfolgreich ihren Personalbedarf decken, wobei nicht direkt beobachtbare Arbeitsplatz- und Unternehmensmerkmale im Fokus stehen. Beckmann/Bellmann analysieren den Einfluss technischer Fortschritte und organisatorischer Änderungen auf die Personalstruktur und finden empirische Hinweise auf Churning durch technologische Innovationen und Reorganisationsmaßnahmen. Kölling und Möller betrachten die Auswirkungen innovativer Arbeitspraktiken auf die Beschäftigtenstruktur und die Herausforderungen bei der Einführung moderner Arbeitssysteme. Hagen/Boockmann untersuchen die Determinanten der betrieblichen Nachfrage nach atypisc

      Betrieblicher Wandel und Fachkräftebedarf
    • Das vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Dezember 2000 am Institut für Arbeitswissenschaft (IAW) der Ruhr-Universität Bochum durchgeführte Kontaktseminar stand unter dem Thema „Personalwirtschaft und Organisationskonzepte moderner Betriebe“. Durch die mit der Globalisierung verbundene Veränderung rücken verstärkt die „soft skills“ in das Blickfeld der Betriebe. Organisation erfordert Kompetenz, insbesondere auch soziale Kompetenz, und dies stellt wiederum erhebliche Anforderungen an die Personalwirtschaft. Die Vorträge des Kontaktseminars beschäftigen sich mit diesen Herausforderungen grundsätzlich und in einzelnen Branchen.

      Personalwirtschaft und Organisationskonzepte moderner Betriebe
    • Der Band enthält die Beiträge und Koreferate, die im Rahmen des 4. Forschungstreffens der Projektgruppe „IAB-Betriebspanel“ vorgetragen wurden. Auf diesem Forschungstreffen wurden empirische Studien präsentiert, die mit Mikrodatensätzen wie dem IAB-Betriebspanel, dem Hannoveraner Firmenpanel, dem Mannheimer Innovationspanel, Ifo-Unternehmensdaten und dem Sozio-ökonomischen Panel erstellt worden sind. Das Spektrum der auf der Tagung behandelten Themen reichte von Analysen der Arbeitsnachfrage, der Entlohnung und Lohnstruktur, Ausbildungsentscheidungen von Abiturienten bis zu Fragen der Teilnahme unterschiedlicher sozialer Gruppen an der betrieblichen Weiterbildung und ihren Einfluß auf die Dauer der Betriebszugehörigkeit sowie der Wirkung unterschiedlicher Formen der Weiterbildung auf die Wiederbeschäftigungschancen von Arbeitslosen. Die einzelnen Beiträge dieses Tagungsbands lassen sich in die drei Themenbereiche Lohnstruktur, Beschäftigungsdynamik und Qualifikation zusammenfassen.

      Panelanalysen zu Lohnstruktur, Qualifikation und Beschäftigungsdynamik
    • Das Forschungstreffen am 19.11.1997 in Erfurt thematisierte die Bedeutung der Arbeitsnachfrage und die Notwendigkeit der Nutzung von Mikrodaten. Wissenschaftler präsentierten mikroökonometrische Studien zu Beschäftigung, Betriebsgründungen, Lohnstruktur, Produktivität und Betriebsratstätigkeit. Der erste Themenbereich behandelt die Lohnstruktur. Bellmann und Kohaut analysieren Lohnunterschiede in privaten und öffentlichen Betrieben mithilfe des IAB-Betriebspanels, wobei erstmals auch die neuen Bundesländer berücksichtigt werden. Jurjahn und Klodt untersuchen den Einfluss industrieller Beziehungen und Produktmärkte auf das Lohnniveau mit Daten des Hannoveraner Firmenpanels und beleuchten die Rolle von Gewerkschaften bei der Verteilung von Renten. Dilger analysiert den Einfluss von Betriebsräten auf Betriebsergebnisse unter Berücksichtigung der Gründung und Auflösung von Betriebsräten. Der Produktivitätsrückstand ostdeutscher Unternehmen wird als Grund für deren geringe Expansion angesehen. Falk und Pfeiffer untersuchen die Auswirkungen von Produkt- und Prozessinnovationen auf die Produktivität ostdeutscher Industrien. Gold analysiert die Determinanten der Beschäftigungsänderungen in Betrieben, während Carstensen und Brand die Beschäftigungsdynamik verschiedener Arbeitskräftegruppen untersuchen. Der abschließende Beitrag von Jaenichen befasst sich mit der Nutzung von Beschäftigungshilfen, basierend auf IAB-Daten aus den Jahren 1

      Zur Entwicklung von Lohn und Beschäftigung auf der Basis von Betriebs- und Unternehmensdaten