Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK. »Italiener sein, verflucht! / Ich hab’ es oft und oft versucht / – es geht nicht.« Die ewige Italien-Sehnsucht, die der Dichter Robert Gernhardt in diesen Versen aufs Korn nimmt, kennt nicht nur die sogenannte ›Toskana-Fraktion‹. Schon Johann Wolfgang Goethe trieb die Sehnsucht nach Freiheit und blühenden Zitronen aus Deutschland hinaus über die Alpen. Seine ›Italienische Reise‹ markiert nichts Geringeres als den Beginn der Weimarer Klassik und ist längst ein Klassiker der Reiseliteratur.
Johann Caspar Goethe Reihenfolge der Bücher


- 1986
- 1960
Was könnte verlockender sein, als die Quellen der ersten starken und oft entscheidenden Einflüsse und Bilder zu erkunden, wie sie das Elternhaus vermitteln: Im vorliegenden Band finden sich die Briefe der Eltern Goethes und der Schwester Cornelia, und alles, was sich an Bezügen und Zusammenhängen daraus herauslesen läßt, wird erläutert und durch einen gewissenhaft ausgebauten, aus erstaunlicher Detailkenntnis stammenden Anmerkungsteil dem lebendigen Verständnis des heutigen Lesers nahegebracht. Durch die zuverlässige Stoffbehandlung wird der Briefband zu einer willkommenen Auskunftei über die Goethe-Zeit und zu einer wahren Fundgrube kulturgeschichtlicher Einzelheiten, deren Kenntnis uns überhaupt erst ins Atmosphärische jener Epoche hineinversetzt. Dem Band sind drei Essays aus der Feder Ernst Beutlers vorangestellt, die dem Vater Johann Caspar Goethe, der Mutter Catharina Elisabeth Goethe und der Schwester Cornelia gewidmet sind.