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Rolf Fieguth

    2. November 1941
    Rzeki, przestrzenie, rytm
    Ferdydurke
    Polnische Erzähler des 19. und 20. Jarhunderts
    Polnische Erzähler des 19. und 20. Jahrhunderts
    Venusschuh
    • Venusschuh

      Roman

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Auf einem seiner Streifzüge in der Herbstlandschaft stößt der junge Martin Lomense an der Rhone auf eine Frau, die 'auf dem Wasser' geht. Es gelingt ihm, die Lebensmüde zurück ans Ufer zu holen, und er folgt ihr, kaum dass er ihr ein Wort entlocken kann, durch das Tal bis hinauf in das abgelegene Bergdorf Maldouraz. Dort feiert der Schreinermeister Grégoire Hochzeit mit einer Fremden, doch die geheimnisvolle Schönheit Bara ergreift am selben Abend noch die Flucht zu ihrem ehemaligen Liebhaber im nahen Ausland. Martin bleibt den ganzen langen Winter in diesem einsamen, sich selbst ausgelieferten Bergdorf. Die Männer scheinen allesamt von einer dunklen Obsession für die mysteriöse Bara erfasst zu sein. Als diese zurückkehrt, gerät auch Martin selbst in den Bann ihres unergründlichen Wesens, dem er erst spät, zu spät nahekommen kann. In ihrem zweiten, zehn Jahre nach Theoda verfassten Roman nimmt Corinna Bille das Drama von Liebe, Tod und Verrat vor dem Hintergrund der gewaltigen Walliser Berglandschaft wieder auf. In sinnlicher, drängender Sprache vermag sie die untergründig brodelnden Affekte wie auch die gewaltsamen Ausbrüche der verschlossenen Menschen einzufangen.

      Venusschuh
      4,5
    • Ein Erwachsener, der als solcher nicht anerkannt wird, und sich in einen Jugendlichen zurückverwandelt – eine Provokation und Herausforderung der Intelligenz. Jozio ist Schriftsteller, doch von den Kritikern wird sein neues Buch als unfertiges Produkt eines unreifen Autors abgetan, die Aufnahme in den Kreis der Erwachsenen bleibt dem 30-jährigen Autor verwehrt. Kurzerhand verwandelt er sich zurück in den 17-jährigen Jungen, der er einmal war, um den Rotzbengel in sich mit kritischem Abstand zu betrachten und zu erfahren, warum er es nicht zum Erwachsenen gebracht hat. ›Ferdydurke‹ ist eine Herausforderung an unsere Lebensform, unser Sprachgefühl und unsere Kultur, und es ist zugleich die Entdeckung und Eroberung eines geistigen Bereiches, in dem Blödelei, Wortwitz und Nonsense schwelgen dürfen. Witold Gombrowiczs Roman ist außerdem ein groteskes Bild der Kultur und Sittenverfassung der Intelligenz im Polen der 20er und 30er Jahre.

      Ferdydurke
      3,7
    • Prezentowana książka jest zbiorem studiów poświęconych Czesławowi Miłoszowi i ujętych w szerokim, arcyciekawym kontekście komparatystycznym (Johannes Bobrowski, Aleksander Puszkin, Borys Pasternak, Oskar Miłosz,Stephane Mallarme). Rolf Fieguth, emerytowany profesor slawistyki we Fryburgu Szwajcarskim, autor powszechnie znanych i cenionych w Polsce zbiorów: Poezja w fazie krytycznej (2001) i Gombrowicz z niemiecką gębą (2011), oraz trzech monografii poświęconych twórczości Adama Mickiewicza (Rozpierzchłe gałązki,2002), Cypriana Norwida (Zaproszenie do. „Quidama”, 2014) i Franciszka D. Kniaźnina (Sobie Wielki, 2018), prezentuje tu warsztat wybitnego badacza literaturoznawcy. Zbiór studiów skromnie nazwany marginaliami przynosi wiele nowych odczytań i interpretacji, a także frapujące tropy, zaskakujące podobieństwa rytmiczne wersyfikacyjne w komparatystycznie ujętych utworach polskiego noblisty. Całość studiów rysuje bogaty, intertekstualny, europejski wymiar poezji Czesława Miłosza.

      Rzeki, przestrzenie, rytm