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Rolf Fieguth

    2. November 1941
    Rzeki, przestrzenie, rytm
    Ferdydurke
    Polnische Erzähler des 19. und 20. Jarhunderts
    Polnische Erzähler des 19. und 20. Jahrhunderts
    Venusschuh
    • Venusschuh

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Bei einem ziellosen Streifzug durch die Herbstlandschaft des Schweizer Wallis trifft der Student Martin auf die ausgemergelte Bergbäuerin Desirée, die in Todessehnsucht durch das kalte Wasser der Rhône watet. Er trägt sie ans Ufer und folgt ihr ins Bergdorf Maldouraz, wo die Hochzeit des jungen Schreinermeisters Grégoire mit einer rätselhaften Schönheit aus dem Tal gefeiert wird. Doch am Tag der Hochzeit flieht die frisch Vermählte, Bara, zurück zu einem anderen Liebhaber. Martin wird zum Kostgänger der alten Desirée und verfolgt wie in Trance die Geschehnisse in dem isolierten, bitterarmen Dorf. Die Männer scheinen von einer dunklen Obsession für die geheimnisvolle Bara erfasst. Als sie zurückkehrt, wird das Unheil greifbar. Auch Martin entwickelt eine traumverlorene Besessenheit für die Braut des Schreiners und kann seinen Gefühlen und seiner lähmenden Entschlusslosigkeit nicht entkommen. Tage und Wochen des rauen Winters vergehen, und mit dem Frühling flammen Groll und Leidenschaften der Dorfbewohner gewaltsam auf, wobei Bara das Ziel ihrer Emotionen wird. Die winterliche Natur spiegelt die untergründig brodelnden Affekte der verschlossenen Menschen im Wallis wider, und die Bildsprache der großen Westschweizer Dichterin ist entsprechend machtvoll und drängend.

      Venusschuh
    • Ein Erwachsener, der als solcher nicht anerkannt wird, und sich in einen Jugendlichen zurückverwandelt – eine Provokation und Herausforderung der Intelligenz. Jozio ist Schriftsteller, doch von den Kritikern wird sein neues Buch als unfertiges Produkt eines unreifen Autors abgetan, die Aufnahme in den Kreis der Erwachsenen bleibt dem 30-jährigen Autor verwehrt. Kurzerhand verwandelt er sich zurück in den 17-jährigen Jungen, der er einmal war, um den Rotzbengel in sich mit kritischem Abstand zu betrachten und zu erfahren, warum er es nicht zum Erwachsenen gebracht hat. ›Ferdydurke‹ ist eine Herausforderung an unsere Lebensform, unser Sprachgefühl und unsere Kultur, und es ist zugleich die Entdeckung und Eroberung eines geistigen Bereiches, in dem Blödelei, Wortwitz und Nonsense schwelgen dürfen. Witold Gombrowiczs Roman ist außerdem ein groteskes Bild der Kultur und Sittenverfassung der Intelligenz im Polen der 20er und 30er Jahre.

      Ferdydurke
      3,7
    • Prezentowana książka jest zbiorem studiów poświęconych Czesławowi Miłoszowi i ujętych w szerokim, arcyciekawym kontekście komparatystycznym (Johannes Bobrowski, Aleksander Puszkin, Borys Pasternak, Oskar Miłosz,Stephane Mallarme). Rolf Fieguth, emerytowany profesor slawistyki we Fryburgu Szwajcarskim, autor powszechnie znanych i cenionych w Polsce zbiorów: Poezja w fazie krytycznej (2001) i Gombrowicz z niemiecką gębą (2011), oraz trzech monografii poświęconych twórczości Adama Mickiewicza (Rozpierzchłe gałązki,2002), Cypriana Norwida (Zaproszenie do. „Quidama”, 2014) i Franciszka D. Kniaźnina (Sobie Wielki, 2018), prezentuje tu warsztat wybitnego badacza literaturoznawcy. Zbiór studiów skromnie nazwany marginaliami przynosi wiele nowych odczytań i interpretacji, a także frapujące tropy, zaskakujące podobieństwa rytmiczne wersyfikacyjne w komparatystycznie ujętych utworach polskiego noblisty. Całość studiów rysuje bogaty, intertekstualny, europejski wymiar poezji Czesława Miłosza.

      Rzeki, przestrzenie, rytm